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Rundbrief für Göttinnen- Spiritualität

Herzlich Willkommen zur 21-ten Ausgabe des Schlangengesangs.

Mitten im gefühlten Frühling erscheint die Winterausgabe des Schlangengesang. Die Göttin Holle, die in dieser Ausgabe die Hauptrolle spielt, hält sich im Moment sehr zurück. Anstatt eine Schneeballschlacht zu machen, gehen wir unter den ersten blühenden Kirschbäumen spazieren.

Wir wünschen Euch dennoch viel Spaß und freuen uns auf Post von Euch,
Das Schlangengesang-Team
ArtemisAthene, Caitlin, Gwenhwyfar, Gan-Chan, jana, Karmindra, Lilia, Medea La Luna, Nebelweib



Inhaltsverzeichnis

Göttin:
- Holle – eine alte, heimische Göttin
- Lernen bei einer Göttin - Holle selbst erleben

Pflanzen:
- Winter-Jasmin (Jasminum nudiflorum)

Praktisches:
- Das gesegnete weiße Tuch zu Brigids Lichtfest

Buchrezensionen:
- Lichtmess - Das Fest der Flammen
- Göttin Holle – Auf der Suche nach einer alten Göttin

Zauberspiegel:
- Spinnliedchen

Netze weben:
- Kontaktanzeige

Kalender:
- Feiertage
- Januar
- Februar
- März
- Veranstaltungen

- Impressum / Schlangengesanginfos / Kontakt / Abmelden



Holle – eine alte, heimische Göttin

Die Frau Holle aus der Grimmschen Märchensammlung ist uns allen bekannt. Wenn sie ihre Betten ausschüttelt, schneit es auf der Erde. Sie hat aber nicht nur eine Funktion als "Wettergöttin", sie vereint noch eine ganze Menge anderer Aspekte in sich: sie fährt in der Zeit zwischen den Jahren an der Spitze der "Wilden Jagd" aus, beschenkt die fleißigen Spinnerinnen und bestraft die Faulen. Sie entlässt die Babys aus ihrem Teich in den Schoß einer Frau, die sich ein Kind wünscht und nimmt die Seelen der verstorbenen "Heimchen" zu sich.

Frau Holle heißt auch Frau Holde, Holda, Holla, Hulla oder Hludana. Der Name kommt wohl von huld, hold. In Süddeutschland, Österreich und Tirol gibt es die Berchta, Frau Berchte, Perahte, Perchta, Berchtel, Berta oder Bechtli. Ihr Name wird von dem Begriff bergan = verborgen hergeleitet und beschreibt ihren Aspekt als Totengöttin. Manche Autoren setzten sie mit den germanischen Göttinnen Herta, Nerthus, Frigga, Frikka, Freya oder Frija gleich. Im Raum Mecklenburg in der nördlichen Altmark und im Lüneburger Raum ist eine Frau Gode oder Frau Gauden bekannt. Ob diese Namen nur regionale Erscheinungsformen einer "großen Göttin" sind, die in germanischer Vorzeit von den Menschen verehrt wurde, oder aber jede für sich eine eigene Gottheit darstellt, konnte noch nicht hinreichend geklärt werden. Für beide Annahmen gibt es Argumente.

Ihre Heimat hat Frau Holle allem Anschein nach in der Mitte Deutschlands, im Harz, in der Gegend um Halle und Leipzig und natürlich in der Region um den Meißner bei Kassel wo es den Frau-Holle-Teich gibt.
Die älteste Erwähnung ist eine, im niederrheinischen Boden gefundene, Weihinschrift. Dort steht in Latein: "Deae Hludanae sacrum C. Tiberius Verus" – "der Göttin Hludana heilig, C. Tiberius der Wahre". Sprachforscher bestätigen den Zusammenhang zwischen der latinisierten Form einer germanischen Göttin und unserer Frau Holle. Da "hlód" aber sowohl Herd, wie auch Erdhügel heißen kann, ist die Funktion dieser alten Göttin unbekannt. Später jedoch wird das Wort hold nur noch für die positiven Affirmationen "günstig, ergeben, treu, gnädig" benutzt.

Der wohl bekannteste Aspekt der Holle ist Erscheinung als Wettergöttin. Wenn sie die Betten schüttelt, schneit es auf der Welt. Sie wird aber auch mit dem Sturmwind in Verbindung gebracht. Als Anführerin der "Wilden Jagd", kündigt sie ihre Ankunft meist schon durch Sturmgebraus oder Regen an. Aus einem Zitat von Laurentius Knappert:"… Holda ist die an der Spitze der Seelen des wütenden Heeres umfahrende Wasserfrau. Holda hegt in oder hinter den Wolken die Seelen der Verstorbenen, welche durch das himmlische Gewässer erneuert als Kinderseelen zu neuer Geburt auf die Erde zurück zu kehren bestimmt sind."
Am Brocken sagt man, dass bei Schneefall Frau Holle ihr Weißes Gewand ausbreitet oder aber die Gänse rupft. Regnen lässt sie es, indem sie einen goldenen Eimer ohne Boden auf den Berg trägt, aus dem das Wasser herabstürzt. Nebel entsteht durch das Feuer, welches sie sich in ihrer Höhle im Berg entzündet. Regnet es eine ganze Woche, so wäscht Frau Holle ihre Schleier aus. Nur am Sonntag muss das Wetter sonnig sein, da müssen die Schleier trocknen. Wolken sind die Schafe der Frau Holle, die auf die Weide getrieben werden. Kämmt sie aber ihre goldenen Locken, so scheint die Sonne.



Frau Holles "Bettenschütteln" 2006 in München


Ihre Verbindung zu den Gewässern zeigt der zweite Aspekt der Holle. Als "Leben-Tod-Leben-Göttin" nimmt sie Leben und gibt es wieder. Dazu hebt sie die Seelen der Neugeborenen aus einem Gewässer: sei es der Brunnen im Märchen von Frau Holle oder aber der Frau-Holle-Teich am Meißner. Allenthalben werden die kleinen Kinder aus Brunnen, Quellen und Teichen ins Leben gebracht. Sie können Glückskinder sein oder aber "Wechselbälger".
Frau Holle nimmt die Seelen der Ertrunkenen oder auf andere Art und Weise verstorbenen zu sich und fährt mit ihnen in der Zeit zwischen den Jahren, den Rau(ch)nächten, auf ihrem Wagen durch die Welt. Dass die Holle auch als Fruchtbarkeitsgöttin verehrt wurde, bezeugen mehrere alte Bräuche: am Meißner trugen Jugendliche zu Ostern Blumensträuße in ihre Höhle, außerdem wurden ihr Opfergaben an den Teich gebracht. Frauen wuschen sich mit dem Wasser aus dem Holle-Teich oder badeten darin, wenn sie sich Kinder wünschten. In einer Quelle heißt es: "…Wenn eine jung verheiratete Frau vor Sonnenaufgang dreimal aus der Quelle … getrunken hat, würde sie innerhalb eines Jahres ein Kind gebären. Sie dürfe dabei aber keinen Laut von sich geben, sonst würde der Zauber nicht wirken. Auch soll ein kleines Opfer in Form einer kleinen Leckerei hinterlassen werden…"
Als "weiße Frau" erschien sie so manchem um die Mittagszeit und schenkte den Mutigen und Unerschrockenen Reichtum und Fruchtbarkeit.

Als Göttin der Handarbeiten, insbesondere des Flachsspinnens ist Frau Holle in ihrem Dritten Aspekt anzutreffen. Sie spendet eine reiche Flachsernte, wenn ihr von der Ernte ein Teil auf dem Feld stehen gelassen wird. Besonders reichlich belohnt sie fleißige Spinnerinnen. Die Frauen die ihre Handarbeiten vernachlässigen, werden bestraft, nicht selten mit dem Tod.
Der Spruch "so manches Haar, so manches gute Jahr!" oder aber das Gegenteil: "So manches Haar, so manches böse Jahr!" bezieht sich auf den Brauch, dass vor Weihnachten aller Flachs vom Rocken abgesponnen sein sollte. Hatte eine Spinnerin nicht alles vor den Feiertagen erledigt, droht ihr Unheil. In der Zeit zwischen den Jahren, den "Zwölfnächten" durfte nämlich nicht weitergearbeitet werden.
War ein Mädchen sehr fleißig gewesen, so spann Holle ihm nachts die Spindel voll oder belohnte es mit Gold. War die Frau nicht fertig geworden, verdreckte Frau Holle ihr das Garn, verwirrte es oder zündete es sogar an.
Da die Hausarbeit durch die Jahrhunderte und Jahrtausende ein wichtiger Bestandteil des Lebens der Frauen war, verwundert es nicht, dass auch anderen "alten" Göttinnen die Spindel heilig war: im Artemision in Ephesus fand man viele Spindeln als Opfergaben und auch die griechische Athene ist Göttin der Textilarbeiter. Nicht umsonst spinnen die drei Schicksalsgöttinnen den Lebensfaden. Die germanischen Göttinnen Urd, Skuld und Verdandi, ihre römischen Schwestern, die Parzen, sowie auch die drei Moiren: Klotho, Lachesis und Athropos. Die Erste spinnt den Lebensfaden, die Zweite führt ihn, die letzte, Athropos (=die Unabwendbare), beendet das Leben; sie schneidet den Faden ab.

Hier finden wir wieder zurück zum Aspekt der "Leben-Tod-Leben-Göttin". Nicht umsonst wird Frau Holle im Winter verehrt. Ihre Zeit ist die "Zeit zwischen den Jahren", die so genannten "Zwölfnächte" zwischen Weihnachten und dem 6.Januar. Als Rau(ch)nächte bekannt, gehören diese Tage in die dunkelste Zeit des Jahres. In diesen Nächten werden die Räume ausgeräuchert und Orakel befragt. Die "wilde Jagd" zieht durch das Land.
Der Festtag der Frau Holle ist der 6.Januar, der letzte Tag der Raunächte. In Süddeutschland ist es der "Berchtentag" oder "Perchtag". In Italien beschenkt an diesem Tag die Hexe "la befana" die Kinder. In der Fränkischen Alb war es früher üblich, in der Nacht auf den 6.Januar, der Frau Holle (dort Frau Berchta) einen Tisch mit Speisen und Getränken aufzustellen. Die Legenden berichten davon, dass derjenige, der sie gut bewirtete, auch reich belohnt wurde. Im Westerwald nennt man den Donnerstag vor dem Weihnachtsfest den Holle-Abend.

Das Äußere der Frau Holle wird sehr unterschiedlich beschrieben. Während sie in den Grimmschen Märchen als gutmütige, alte Frau dargestellt wird, erscheint sie am Meißner als "weiße Frau" mit goldenen Haaren. Frau Holle wird in einigen Sagen und Legenden auch als "alte Hexe" beschrieben, was heute allgemein als eine typische Veränderung durch das Christentum angesehen wird, um die Verehrung dieser alten Göttin einzudämmen.

Der Frau Holle zugeordnete Tiere sind: Schwäne, Störche, Gänse, Hunde, Pferde, Katzen und Schweine. Auch der Marienkäfer soll ursprünglich ein tierischer Helfer der Göttin gewesen sein.
Heilige Pflanzen der Frau Holle sind: Holunder, Wachholder, Feldahorn, Eichen und Waldmeister. Besonders zum Holler (Holunder) gibt es eine Vielzahl von Sagen und Sprüchen. Am bekanntesten dürfte das Kinderlied vom Hollerbusch sein: "Ringel, ringel, reihe, sind der Kinder dreie, sitzen unterm Hollerbusch, machen alle husch, husch, husch."

Zur Gestalt der alten Göttin Frau Holle wäre sicherlich noch wesentlich mehr zu sagen, doch wer mehr wissen möchte, kann ja in dem Buch "Göttin Holle" von Gardenstone weiterlesen. Eine Buchbesprechung findet ihr in diesem Schlangengesang.
Schließen möchte ich mit einem altsächsischen Gebet an Frau Holle, dass ich aus Gardenstones Buch entnommen habe:

Frau Holle, Frau Holle

Heil sei dir, du Erde
Erdenmutter,
werdet fruchtbar
in Wodans Umarmung
Fülle dich mit Frucht
den Menschen zum Nutzen,
erko, erko Erdenmutter.


artemisathene



Lernen bei einer Göttin - Holle selbst erleben

Die Göttin Holle ist sehr präsent, ich finde mensch kann sehr leicht Kontakt zu ihr aufnehmen. Meine Theorie dazu ist, dass Sie eben durch das Märchen noch bekannt ist, nah an uns dran sozusagen. Aber vielleicht ist auch einfach nur meine persönliche Verbindung zu ihr höher als zu antiken Göttinnen anderer Kulturen.

Wir wissen recht viel über die Göttin Holle und all das ist bei Holle auch persönlich erfahrbar. Sie ist keine entfernte entrückte Göttin, sondern sehr alltagstauglich - und dabei doch auch für Initiationen zuständig. Ich weiß gar nicht mehr genau, wie ich über Holle stolperte oder was der äußere Anlass war. Ich stellte Ihr am 6.1. eine Speise hin und traf mich mit ihr. Denn für mich ist die Holle und Percht identische, Holle nur ein Aspekt oder Name der Percht - aber frau kann hier auch zwei unterschiedliche Göttinnen sehen...

Holle kam prompt und freute sich über meinen Teller. Sie brachte mich gleich mit ihrem ersten Satz aus der Fassung und stach in einen umfassenden und eher problematischen Themenkomplex. Ihre Begrüßung lautete nämlich "Möchtest du ein Kind?" Zwei Jahre lang begrüßte sie mich mit diesen Worten, ich bin gespannt, was sie dieses Jahr als erstes sagt.
Während dieser ersten Begegnung mit der Holle beschloss ich spontan, es zu machen wie in ihrer Überlieferung - ihrem "Märchen": bei ihr in die Lehre zu gehen, wie die beiden Maries. Mir war nach dieser Entscheidung sehr mulmig, denn die Erzählung der Pechmarie ängstigte mich etwas und auch die Tatsache, dass ich in Sachen Hausarbeit faul bin, nicht viel Zeit habe und auch nicht besonders fähig, ließ mich eher an Pechmarie denken.

Meiner innersten Überzeugung nach strafen aber Göttinnen nicht in solcher Weise, wie wir das in Märchen oder Mythologien hören, meiner Überzeugung nach gibt es keine Strafen sondern nur Lernhilfen und das ist bei weitem nicht das gleiche. So darf auch Pechmarie zurückkommen, wenn sie aus eigenem Antrieb und echtem Wunsch heraus kommt. Es geht nicht darum, dass sie die Hausarbeit nicht gut genug erledigte, sondern darum, dass sie nicht aus sich heraus kam - nicht die Erfahrung suchte, sondern nur auf Geheiß ihrer Mutter da war.



Janas Holle


Was heißt, bei Holle in die Lehre gehen? Schließlich wird es sich kaum um einen Hausarbeitskurs handeln - die Geschichte ist schließlich symbolisch. Apfel, Brot, Hausarbeit und der berühmte Schnee aus den Betten. Apfel ist ein sehr altes umfassendes Symbol: Sexualität und Weiblichkeit sind mit dem heiligen und magischen Apfel u.a. verbunden. Das Brot - gebacken werden - die Transformation. Beides sind nur ein Aspekt des jeweiligen Symbols. Bei mir folgten 3 interessante Jahre - denn ich verlängerte die Lehrzeit jeweils - eine spiralförmige Lehrzeit, in der die Themen jeweils immer tiefer bearbeitet wurden. Meine Themen bei Holle sind Erdung, Verwurzelung und Angemessenheit. Diese Themen passen für mich am besten zu ihrer Überlieferung und sind einfach meine Themen. Tja und das mit dem Nachwuchs gehört wohl auch dazu.

Die Holle, mit der ich am meisten Kontakt habe, ist die weise Grossmutter und Lehrerin, Mutter und Jungfrau Holle finde ich etwas schwieriger zugänglich. Vielleicht weil mir hier die Geschichten und inneren Bilder fehlen, die Vertrautheit, wie durch das Märchen.

Die Erfahrungen, die ich in den "Holle"-Jahren machte, sind sehr umfangreich, so dass ich sie hier nicht wiedergeben kann. Aber wenn jemand Lust auf Abenteuer, Initiation und Erdung hat, dem kann ich ähnliches nur empfehlen. Aber Vorsicht, es wird sich sofort auf dein Leben auswirken.

Textsammlung zur Holle: http://www.diegoettin.de/texte/texte/holle_bef_etc-i.htm

jana



Pflanzen
Winter-Jasmin (Jasminum nudiflorum)

Der Winter-Jasmin ist eine der wenigen Pflanzen, die bei uns im Winter blühen. Ursprünglich in Nordchina beheimatet, hat er als Zierpflanze den Weg nach Europa gefunden. Er ist ein sommergrüner Spreizklimmer und bildet bis zu 4 Meter lange Rutentriebe, mit denen sich Wände leicht und filigran beranken lassen. Freistehend braucht der Winter-Jasmin eine Standhilfe, weil er sonst flach am Boden aufliegt. Er kann aber als Böschungs- oder Hangbepflanzung mit seinen weit überhängenden, dichten Matten unschöne Mauern verdecken. Der Winter-Jasmin lässt sich als Steckling sehr leicht vermehren, jeder Trieb bewurzelt sich schnell, sobald er nur einige Zeit dem Boden aufliegt.




Im Sommer wirkt der Winter-Jasmin mit seinen kleinen dunkelgrünen Blättern eher unscheinbar. Seine wunderbare Schönheit entfaltet der Winter-Jasmin in der Zeit von Dezember bis April. Dann blüht er fast durchgehend mit leuchtenden gelben Blüten. Nur bei stärkerem Frost welken die Blüten und fallen ab. Die Knospen an den blattlosen Trieben sind jedoch frosthart und so braucht es nur ein oder zwei frostfreie Tage, damit sich neue Blüten entfalten. Der Winter-Jasmin ist übrigens der einzige in seiner Familie, der nicht duftet.

Ich liebe diese Pflanze besonders, weil sie für mich die Wiederkehr der Sonne und des Lichts symbolisiert. In der tristen Jahreszeit sind ihre leuchtend gelben Sterne eine Wohltat für Augen und Seele. Der Winter-Jasmin ist ein Zeichen der Natur, dass sie nicht tot ist, und dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis der Frühling kommt. Geschnittene Zweige erblühen innerhalb von drei Tagen im warmen Zimmer und schmücken meinen Altar zum Julfest und in den Rauhnächten.

Lilia



Praktisches
Das gesegnete weiße Tuch zu Brigids Lichtfest

Zum Fest der irischen Göttin Brigid, deren Feuer in Kildare gehütet wurde/wird, gibt es eine Reihe von Bräuchen, die zum Teil noch heute so praktiziert werden.
So ist es üblich am Abend vor dem Imbolg-Fest, am 1.Februar, ein weißes Tuch in den Mondschein zu hängen. So soll es sich über Nacht mit der Energie von Brigid aufladen. Am Morgen wird es hereingeholt und an einem besonderen Platz aufbewahrt, um immer dann im folgenden Jahr zum Einsatz zu kommen, wenn Brigids Hilfe von Nöten ist.
Brigid ist eine Göttin der Inspiration und Kreativität, der Dichter und Poeten, der Handwerker und Schmiede, sie wird aber auch als Heilerin angerufen, wenn Krankheit oder Schmerzen zu ertragen sind.
Wann immer du also Brigids Beistand benötigst, kannst du das gesegnete Tuch herausholen und anlegen, in die Tasche stecken oder unter dein Kopfkissen legen. Um die Wirkung des Tuches zu verstärken, kannst du eine Meditation ausführen, die mit dem Entzünden der zum Imbolg-Fest geweihten „Lichtfestkerze“ beginnt. Über das Licht der Kerzenflamme, die das heilige Feuer von Kildare symbolisiert, kannst du deinen Wunsch an Brigid visualisieren oder ein Gebet für Brigid sprechen, um ihren Segen für dich zu erbitten.

artemisathene


Imbolc 2006


Buchrezensionen
Lichtmess - Das Fest der Flammen
Von Amber K. und Azrael K.

Ein weiters Buch aus der Ulstein-Reihe zu den Jahreskreisfesten. Ähnlich vom Aufbau her, wie die anderen Bücher auch schon. Die Autorinnen beschreiben sehr ausführlich und informativ die Göttin Brigid, deren Fest ja Imbolc eigentlich ist. Neben Bräuchen und Traditionen, Ritualen zum Fest, Gerichten fand ich den Teil über die Lichtmesskerzen am interessantesten. Eine Meditation zum Ende des Winters (ab S. 198) ist mir noch besonders aufgefallen und eine übersichtliche Tabelle zum schnellen nachschlagen für diverse Anlässe. Aufgeteilt in Anlässen und deren Gottheiten, Kräutern, Ölen, Farben, Steinen, Symbolen und Wochentagen. Bei den Gerichten bin ich mir nicht so sicher, ob das wirklich alt überlieferte Gerichte sind. Sicherlich regen sie für Ideen für ein Festessen an.
Mein Allgemeineindruck: sehr gut lesbar und verständlich, sehr informativ und das nicht nur zu Imbolc.

Lichtmess - Das Fest der Flammen
Von Amber K. und Azrael K.
Ulstein Verlag
ISBN 3-548-74301-3
9,95 Euro

Medea La Luna



Göttin Holle – Auf der Suche nach einer alten Göttin
Gardenstone

Das Buch über die alte germanische Göttin Holle und ihre verschiedenen Erscheinungsformen als Hulda, Herta, Berchta, Perahte, Perchta oder Hludana ist 2002 erstmals erschienen und nun im Juni 2006 erneut aufgelegt worden.
Der Autor "Gardenstone" lässt inhaltlich keinen Aspekt außer Acht. Alles, was es zum Thema Holle gibt, ist in seinem Buch zu finden: Märchen, Sagen und Legenden, Gedichte und Quellen aus allen Jahrhunderten, aber auch Rezepte, Pflanzen-Portraits und detaillierte Reisebeschreibungen zu den Orten der "Holle-Verehrung" am Hohen Meißner.
Mir persönlich gefällt besonders die Fülle an Quellen zu Sagen und Mythen, sowie zur Deutung der Mythen. Ich denke aber, dass jede/r Leser/in in diesem Buch sein spezielles Lieblingsthema finden wird, so umfangreich ist das zusammengetragene Material. Die ausführliche Bibliographie und das praktische Register machen "Göttin Holle" überdies zu einem hervorragenden Nachschlagewerk.
Auch sprachlich ist "Göttin Holle" gut gelungen: klar, verständlich und präzise formuliert, machen die kurzen Kapitel das Lesen leicht, so dass die 350 Seiten einem nicht zu lang vorkommen. Das Inhaltsverzeichnis ist so übersichtlich, dass man jederzeit auch mitten im Buch einsteigen kann, wenn man an einem Thema besonders interessiert ist.
Wer möchte, kann das Buch auch sehr gut zum Erzählen und Vorlesen von Märchen rund um die Holle und ihre "Schwestern" benutzen.
Fazit: "Göttin Holle" ist sicherlich DAS Buch zur alten Göttin Holle, bei dem jede/r auf seine Kosten kommt. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt und die Anschaffung rentiert sich sicherlich für alle historisch und mythologisch interessierten Göttinnen-Verehrer/Innen.

Gardenstone
Göttin Holle – Auf der Suche nach einer alten Göttin
Books on Demand – Verlag
ISBN: 3833445793
Preis: 18 €, broschiert

artemisathene



Zauberspiegel
Spinnliedchen

Frau Holle

Schneeflocken wirbeln um und um,
im Garten blüht die Weihnachtsblum´,
Frau Holle fährt im Land herum –
Schnurre, Rädchen, schnurre!
Der Mond blickt aus dem Wolkengraus,
weist ihr den Weg zu jedem Haus,
dass sie die Flinksten findet aus –
Schnurre, Rädchen, schnurre!
Gewahrt sie wo noch einen Schein,
Frau Holle hält und schaut hinein,
die munter drehn, belohnt sie fein –
Schnurre, Rädchen, schnurre!

Aus Gardenstone "Göttin Holle" zitiert nach einem Schulbuch aus dem Jahr 1950.
Autor soll Martin Greif sein.




Netze weben - Kontaktanzeige

An alle Göttinnen-Freunde,

ich suche Kontakt zu Gleichgesinnten, mit denen man sich auch zum Austausch mal persönlich treffen kann. Falls darüber hinaus auch eventuell eine Freundschaft entstehen sollte, stehe ich dem nicht im Wege.

Ich wohne in der Nähe von Regensburg und bin 27 Jahre alt, geschieden, aber gebunden und habe einen 3jährigen Sohn.
Ich würde mich sehr freuen, wenn sich jemand bei mir meldet.

Alles Liebe
Morgaine
Email: JPausH (at) web.de



Kalender

Der Schlangengesang – Göttinnenkalender

Es existieren schon tausende Kalender für Festtage der Göttin in ihren vielen Aspekten. In unserem Kalender bemühen wir uns nur Daten aufzunehmen, die historisch belegt sind. Das ist nicht so einfach. Es gibt wie gesagt viele Websites und Bücher die Termine verbreiten, aber deren Quellen sind oft zweifelhaft oder überhaupt nicht genannt. Das Auffinden und Auswerten historischer Quellen allerdings ist fast eine Lebensaufgabe.

Deshalb haben wir in unseren Kalender neben den Daten und Bezeichnungen eines Festes auch die Quelle der Daten eingetragen. Sollte jemand einen Fehler entdecken oder noch ein Fest mit einer gesicherten Quelle hinzufügen wollen, so ist sie/er herzlich dazu eingeladen.

artemisathene



Feiertage im Januar

Zum griechischen Januar gehören die Mondmonate Poseideon und Gamelion. Letzterer ist benannt nach dem Hochzeitsfest, dem "hieros gamos" der Göttin Hera mit Göttervater Zeus. Dieses Fest wird oft auch Theogamia genannt. Dieses Jahr fällt es allerdings in den Februar.

Der römische Monat Januar ist benannt nach dem zweigesichtigen Gott Janus. Er hat ein altes und ein junges Gesicht und blickt somit ins alte wie ins neue Jahr.

Im germanischen Gebiet hieß dieser Monat Hartung, nach dem hart gefrorenen Schnee. Das Wort bedeutet im Althochdeutschen in etwa "sehr" oder "viel" (Schnee oder Kälte). Die Wurzel "hart" ist indoeuropäischen Ursprungs.

1.Januar: Zwillinge, zunehmender Mond
Eröffnungsfest des Tempels der Göttin Fortuna Omnium in Rom. (mehr dazu siehe Schlangengesang 8/04)
Quelle: (4)

Ebenso am 1.Januar: Fest der japanischen sieben Glücksgottheiten, darunter Benten, die für Musik, bzw. für die Künste im Allgemeinen zuständig ist. Man betet zu ihr aber auch um mehr Geld.
Quelle: http://homepage.univie.ac.at/bernhard.scheid/rel_vo/ikon/7fuku.htm
http://www.beyars.com/kunstlexikon/lexikon_8269.html

Tag der Juvenalien: Fest der Göttin Juventus, Personifikation der Jugend. Fest der Kinder und jungen Leute im alten Rom. Eingeführt von Nero mit Schauspielen und Gladiatorenkämpfen. Ab dem Ende des 1. Jahrhunderts nach der Zeitrechnung wurde das Fest auf den ersten Januar verlegt, um die sprichwörtliche Jugend des neuen Sonnenjahres zu feiern.
Quellen: http://www.wilsonsalmanac.com/book/dec24.html

5./6. Januar: Löwe, abnehmender Mond
Koreion: Festlichkeiten zu Ehren der Kore-Persephone. Es ist eine Feier zum Beginn des Vegetationsjahres, Kore ist der Jungfrauenaspekt der Erntegöttin, die Kornjungfrau.
Quelle: http://www.beliefnet.com/story/2/story_264.html

6. Januar: Löwe, abnehmender Mond
Feste der Göttin Holle, der Perchten, und von La Befana, Epiphania-Tag, Festtag der drei Bethen.
Quelle: Schlangengesang 2 -03, http://schlangengesang.de/archiv/02.htm#0601
www.nebelpfade.de/artikel/6terjanuar

6./7. Januar: Löwe/Jungfrau, abnehmender Mond
Fest der keltischen Göttin Morgane/Morrigan, einer Triadengöttin, die aus den drei Göttinnen des Krieges, der Schlacht und des Todes besteht. Schicksalsgöttin.
Quelle: die keltische Zauberin, Edain McCoy

07.Januar: Jungfrau, abnehmender Mond
St.Distaff´s Day: Wohl das Fest der Göttin Frigga als "Spinnerin". Die stellare Konstellation des Orion in dieser Zeit ist auch bekannt als "Frigga´s Distaff". An diesem Tag nahmen die Frauen nach der Pause der Raunächte / Weihnachtszeit das Spinnen wieder auf. Dazu gab es verschiedene Bräuche. (siehe Text im Anhang)
Quelle: http://www.jpc-artworks.com/gallery/wintersolstice/giftbringers5.html
http://www.valleyoakkindred.com/calander.htm

7./8. Januar bzw. 8. Gamelion: Jungfrau, abnehmender Mond
Opfer im antiken Griechenland an die Nymphen sowie an Apollon Nymphogetes, und Apollon Apotropeus.
Quelle: http://www.winterscapes.com/kharis/calendar.htm

8./9. Januar bzw. 9. Gamelion: Jungfrau, abnehmender Mond
Opfer an die griechische Göttin Athene im antiken Erchia.
Quelle: http://www.winterscapes.com/kharis/calendar.htm

09. Januar: Jungfrau, abnehmender Mond
Agonalia: römisches Opferfest: zu diesem Fest wird wohl nicht nur eine Gottheit geehrt, sondern den meisten Göttern des römischen Pantheon "ihr" Opfertier dargebracht: Schwein für Ceres, Hirschkuh für Diana, ein Hahn für die Göttin der Nacht (Selene, Nyx oder Hekate?)
Quelle: (1)

11. und 15. Carmentalia: Waage und Schütze, abnehmender Mond
2-tägiges Fest der Göttin Carmentis oder Carmenta: etruskischer Herkunft: Göttin der "Carmina" = der Lieder, Prophetin und Geburtsgöttin, verantwortlich für die Ortsbestimmung der Gründung Roms (laut Sage), Quellgöttin
Ebenso Festtag der römischen Quellgöttin Juturna.
Quelle: (1), (2)

15./16. Januar = 26. Poseideon: Schütze, abnehmender Mond
Haloa: griechisches Fest zu Ehren der Göttinnen Demeter und Persephone sowie des Gottes Dionysos (evtl. identisch mit dem Koreion-Fest).
Quelle: (5), (6)

16.Januar: Schütze, abnehmender Mond
Festtag der römischen Göttin Concordia: Personifikation der Eintracht.
Quelle: (1)

Zwischen dem 24.-27. Januar: Feriae Sementivae: "Saatferien": auch Paganalia genannt: nach Ovid war es ein ländliches Fest zu Ehren der Göttin Tellus Mater und der Göttin Ceres.
Ihnen wurden nach der Aussaat des neuen Getreides Kuchen geopfert und "Fleisch ausgesät". (Siehe Gebet im Schlangengesang 9/05)
Quelle: http://www.villaivlilla.com/GensSempronia/tellus.htm
http://ancienthistory.about.com/library/bl/bl_myth_gods_grecoroman_tellus.htm

24. Januar: Stier, zunehmender Mond:
Sarasvati Puja – Fest der indischen Göttin der Weisheit Sarasvati. Das Fest markiert das Ende des Winters und den Frühlingsanfang. Manchmal wird der Tag als Geburtstag der Göttin beschrieben oder aber als der Tag als sie zusammen mit Durga auf die Erde kam.
Quelle: http://www.freehomepages.com/udiscover/india/ifs/vasantpanchmi.htm

30. Januar: Krebs, zunehmender Mond
Fest der römischen Friedensgöttin Pax mit Lorbeerkränzen, Weihrauchopfer und einem Tieropfer eines "schneeweißen Tieres", das vor der Opferung mit Wein besprengt wird.
Quelle: (1)

30. Januar-2./3.Februar bzw.12.-15. Gamelia:
Lenaia: Griechisches Fest für Dionysos und die Mänaden. Außerdem wird der Erigone gedacht. Diese Tochter eines Weinbauers wird von Dionysos mit einer Weintraube verführt und erhängt sich nach dem Mord an ihrem Vater. Zeus versetzt sie als Sternbild "Jungfrau" an den Himmel.
Quelle: (6), Schlangengesang 14/05
Die Frau im alten Griechenland: Julia Iwersen

31.Januar: Krebs, zunehmender Mond
Fest der keltisch-irischen Göttin Brigantia / Brigid. Als "Lichtbringerin" und schöne Jungfrau beendet sie in dieser Nacht die dunkle Herrschaft der Göttin Cailleach (nach anderen Quellen erst zu Beltane).
Quelle: http://www.wilsonsalmanac.com/book/jan31.html
Schlangengesang 1/04 Text zu Brigid

Unspezifizierte Feste:
Fest der indischen Göttin Sarasvati: mit Sicherheit am Anfang des Jahres, wann genau konnte ich nicht feststellen.
Quelle: http://www.rosettastoneinc.com/california/fest.html

Festdaten ohne gesicherte Quelle:
Bei meinen Recherchen für die Feste in diesem Monat stieß ich wieder auf eine Liste an Daten, die sich von mir aber nicht durch sichere Quellen belegen ließen. Wenn jemand eine solche Quelle kennt und zitieren kann wäre ich sehr dankbar: 2. Januar, Inanna, 6.Januar: kelt. Göttin Sirona, 7.Januar: Sekhmet (Ägypten)

Quellenangaben: (1) Ovid Fasti, (2) der römische Festkalender, Reclam,
(3) www.novaroma.org, (4) www.imperiumromanum.com,
(5) http://www.geocities.com/athens/parthenon/6670/doc/fest.html,
(6) http://www.geocities.com/medusa_iseum/library/griechkreis.html
(7) http://www.personal.psu.edu/users/w/x/wxk116/RomanCalendar




Feiertage im Februar

Unser Februar beinhaltet dieses Jahr die griechischen Mondmonate Gamelion und Anthesterion (Blumenmonat). Gamelion ist benannt nach dem Hochzeitsfest, dem "hieros gamos" der Göttin Hera mit Göttervater Zeus. Dieses Fest wird oft auch Theogamia genannt.

In Rom wurden im Februar die Göttin Juno (römisches Pendant zu Hera) sowie ihr Sohn, der Kriegsgott Mars verehrt. Der Monatsname "Februarius" rührt von Opferungen zur "Entsühnung" = Reinigung her.

Im germanischen Sprachgebiet hieß dieser Monat Hornung. Die Etymologie deutet darauf hin, dass der Name vom Verb "horen" = sich paaren kommt. Es kann übertragen auch "Bastard" heißen und beutet wohl soviel, wie "der an Tagen zu kurz geratene Monat". Der Februar ist auch der Monat der Fastnacht, des Karnevals und des Faschings.

30. Januar-2./3.Februar bzw.12.-15. Gamelia:
Lenaia: Griechisches Fest für Dionysos und die Mänaden. Außerdem wird der Erigone gedacht. Diese Tochter eines Weinbauers wird von Dionysos mit einer Weintraube verführt und erhängt sich nach dem Mord an ihrem Vater. Zeus versetzt sie als Sternbild "Jungfrau" an den Himmel.
Quelle: (6), Schlangengesang 14/05
Die Frau im alten Griechenland: Julia Iwersen

1.Februar: Löwe, zunehmender Mond
Imbolc: Fest der Brigit (keltisch): Göttin des Feuers, der Geburt, der Inspiration, Fruchtbarkeit, Medizin, Musik, der Nutztiere und des Handwerks
Quelle: diverse: z.B. Edain Mccoy: die keltische Zauberin, Zsusanna E. Budapest, etc

Ebenso: In Rom: Fest der "phrygischen Mutter": Kybele und der Juno Sospita = "Erretterin", dargestellt als Ziege oder mit Ziegenfell bekleidet. Am 1.2. wird das Einweihungsfest ihres Tempels in einem Hain in Ostia gefeiert.
Quelle: Ovid, Fasti

1.Februar Lichtmess: Fest der Hl. Brigitta. Christianisierte Form der Brigit

Fest der Ceres in Rom: römische Göttin des Getreides
Quelle: www.novaroma.org (mit Bezug auf Quellen aus historischen Büchern)
Laut römischem Festkalender (Reclam) und www.imperiumromanum.com liegt dieser Festtag am 19. April

1./2. Februar: Fest der Santeria/Yoruba-Göttin Oya: Göttin des Sturms/Windes
Quelle: http://www.church-of-the-lukumi.org/celebrations.htm

2. Februar: Vollmond im Februar, Mond im Löwen
Fest der thailändischen Göttin Lim Ko Niao. Zum Vollmond im Februar, 15 Tage nach dem chinesischen Neujahrsfest. Ihre Statue ist aus dem Holz des Cashew-Baumes, an dem sie sich erhängte, nachdem sie den Bau einer Moschee nicht verhindern konnte.
Quelle: http://www.thaipage.ch/autor/stevens/feste/02_chaomaelimkoniao.php, http://www.feste-der-religionen.de/feste/lim-ko-niao.html

11. Februar: Schütze, abnehmender Mond
Fest der Kallisto: Nymphe aus der griechischen Mythologie. Die Gefährtin der Artemis wurde vergewaltigt von Zeus. Artemis verwandelt sie in eine Bärin und setzt sie als Sternbild an den Himmel.
Quelle: Ovid, Fasti

12. Februar: Schütze, abnehmender Mond
Fest der Diana: römische Mondgöttin und Göttin der Jagd
Quelle: www.novaroma.org
Nach www.imperiumromanum.com lag ihr Festtag am 15. August
Der römische Festkalender von Reclam und Ovid schweigen dazu.

13. Februar: Schütze, abnehmender Mond
Beginn der Parentalia: römisches Fest für die verstorbenen Vorfahren. Dauer bis zum 21. Februar. (siehe Text im Schlangengesang 1/04)
Quelle: der römische Festkalender (Reclam)

14. Februar: Steinbock, abnehmender Mond:
Fest der Juno Februra: römische Göttin des Liebesfeuers/Liebesfiebers (lat. febris = das Fieber), der Ehe und Familie
Quelle: www.novaroma.org evtl. 2. Februar (widersprüchliche Quellen)

14./15.Februar = 27. Gamelia: Steinbock, abnehmender Mond:
Theogamia, das Fest der Heiligen Hochzeit des Zeus und der Hera. An diesem Tag wird Zeus als "Teleios" (Oberhaupt der Familie) und Hera als "Teleia" (weibliches Familienoberhaupt) verehrt. Weitere Opfer sind vorgesehen für Poseidon und Demeter Kourotrophos (Beschützerin der Kinder).
Quelle: (5)

15. Februar: Steinbock, abnehmender Mond:
Fest der Juno Lucina: römische Göttin der Schwangeren, Gebärenden und der sich Kinder wünschenden Frauen. Die Bedeutung "Lichtbringerin": kommt davon, dass das Gebären der Kinder als "Anfang des Lichts" bezeichnet wird. Das Fest fand im heiligen Hain der Juno Lucina statt und im Laufe der Feierlichkeiten wurden die Frauen mit Ruten aus den Sehnen eines Geißbocks geschlagen um ihnen Fruchtbarkeit zu bringen.
Quelle: Ovid, Fasti

17. Februar bzw. variabler Festtag: Wassermann, Schwarzmond
Fornakalien: Festtag zu Ehren der römischen Göttin Ceres Fornax, der Göttin des Brot- Backens oder des Dörrens und Röstens von Getreide. Sie soll das frisch gesäte Getreide schonen. Das erste geerntete Getreide wird ihr deshalb geopfert.
Quelle: Ovid, Fasti

21. Februar: Widder, zunehmender Mond:
Im römischen Reich Festtag für Tacita, die Göttin des Schweigens. Opfer an die Göttin mit einem langen, komplizierten Ritual.
Quelle: Ovid, Fasti

22. Februar: Stier, zunehmender Mond:
Fest der Göttin Concordia = Caristia (später Charistia): römischer Festtag mit dem Zweck Missverständnisse und Zwistigkeiten in der Familie bei einem Festmahl zu beseitigen. Auch den Toten wird ein Festessen an die Gräber gestellt. Dieser Brauch hielt sich bis in christliche Zeit auch in Deutschland.
Quelle: (1), http://www.manuscripta-mediaevalia.de/gaeste/grotefend/g_c.htm

24. Februar: Zwillinge, zunehmender Mond:
Regifugium: römisches Fest zum Tode der Lucretia
Quelle: römischer Festkalender (Reclam)
Schlangengesang: 01/04

28.Februar-3.März: 11.-13. Anthesterion: Anthesteria: 3-tägiges Fest für Dionysos. Am 3. Tag findet die heilige Hochzeit zwischen dem Weingott Dionysos und Ariadne statt.
Quelle: http://www.geocities.com/medusa_iseum/library/griechkreis.html

Festdaten ohne gesicherte Quelle: Bei meinen Recherchen für die Feste in diesem Monat stieß ich wieder auf Daten, die sich von mir aber nicht durch sichere Quellen belegen ließen. Wenn jemand eine solche Quelle kennt und zitieren kann wäre ich sehr dankbar: 7.2. Selene, 17.2. Kalis Geburtstag, 18.2. Spenta Armaiti, 25.2. Tag der Nut, 26.2. Hygieia- Tag

Quellenangaben: (1) Ovid: Fasti, (2) der römische Festkalender, Reclam,
(3) www.novaroma.org, (4) www.imperiumromanum.com,
(5) http://www.geocities.com/athens/parthenon/6670/doc/fest.html





Feiertage im März

Dieser Monat entspricht dieses Jahr den alt-griechischen Mondmonaten Anthesterion und Elaphebolion. Anthesterion bedeutet "der Blumenmonat", Elaphebolion ist der Göttin Artemis in ihrem Aspekt als Jägerin geweiht. Das dazugehörige Fest findet am 6. Tag des Mondmonats statt.

Im römischen Reich ist dieser Monat Mars gewidmet, dem Kriegsgott.

Die germanische Bezeichnung des Monates war Lenzing. Von "Lenz" = der Frühling oder auch etymologisch aus "lang" über eine Wortverschiebung, weil die Tage nun deutlich länger werden.
In den März fiel das Fest des Frühlingsbeginns: die Fruchtbarkeitsgöttin Nerthus wurde mit einem Umzug mit geschmückten Wagen auf denen ihr Abbild stand gefeiert. Diese Prozession sollte für eine reiche Ernte sorgen. (vgl. unser Karneval). Der genaue Tag des Festes ist nicht überliefert.
In der 3.Märzwoche soll die Göttin Idunna mit einem Fest der Jugend gefeiert worden sein.

1.März: Löwe, zunehmender Mond:
Matronalia: Fest zu Ehren der römischen Göttin Juno Lucina (lat: lux = das Licht, der Tag); Göttin der Ehe und "Geburtshelferin"
Quelle: (1), (3) und (4)

Tag des römischen Neujahres zur Zeit der Republik.

Erneuerung des ewigen Feuers im Tempel der Vesta in Rom.
Quelle: (1) und (3)

3.März: Jungfrau, zunehmender Mond:
Puppen-Fest in Japan: Hina-Matsuri; Fest der Mädchen. Es werden hübsche Puppen hergestellt die womöglich die Töchter der Sonnengöttin Amaterasu, die drei Munakata-No-Kami, repräsentieren.
Quelle: http://www.feste-der-religionen.de/feste/hinamatsuri.html
http://www.geocities.com/mindysensei/hina.html

4.März: Jungfrau, Vollmond:
Fest der keltischen Göttin Rhiannon. Die Pferdegöttin, die auch als Epona oder Mare/Macha verehrt wird, ist eine Reiterin zwischen den Welten.
Quelle: Edain McCoy, die keltische Zauberin

5. März: Waage, abnehmender Mond:
Weihrauchopfer an die Göttin Vesta in Rom. Verehrung als Beschützerin der römischen Kaiserfamilie.
Quelle: (1)

Ploiaphesia: Navigium Isidis: Fest der ägyptischen Göttin Isis zu Beginn der neuen Schifffahrtssaison nach dem Winter.
Quelle: Apuleius, Metamorphoses IX
http://www.fellowshipofisis.com/jc/jcmar.pdf

9./10.März - 15./16.März = 20.-26. Anthesterion : kleine Eleusinische Mysterien zu Ehren der griechischen Göttinnen Demeter und Persephone/Kore.
Quellen: O.E. James: der Kult der großen Göttin, Vera Zingsem: Göttinnen großer Kulturen
http://www.geocities.com/medusa_iseum/library/griechkreis.html
http://www.numachi.com/%7Eccount/hmepa/calendars/696.1.Anthesterion.html

14. März: Steinbock, abnehmender Mond
Tag der Esther. Diese jüdische Königin verhinderte die Vernichtung der Juden und ihrem mutigen Verhalten wird seither mit ausgelassenen Feiern gedacht. Alkohol und Verkleidungen gehören zu diesem Fest.
Quelle: http://www.judentum-projekt.de/religion/feste/purim/
http://www.edu-udf.ch/d/publikationen/EDU-Standpunkt/stp-2004/535.html
http://www.hagalil.com/kalender/kalender.htm

15. März: Wassermann, abnehmender Mond:
Ostara: Vollmond: damit wahrscheinlich der Tag des Ostara-Festes, des Frühlingsfestes in der germanischen Religion. Symbole des Frühlings und der Fruchtbarkeit sind sowohl Hasen wie auch Eier. Ob es eine namensgleiche Göttin Ostara/Eostre wirklich gibt ist nach wie vor umstritten.
Quelle: Gardenstone: der germanische Götterglaube

Feriae Annae Perennae: Fest der römischen Göttin Anna Perenna
Quelle: (1) und (2)

Mitte März, wann genau ist unbekannt
Tag des Martyriums der Hypatia, griechische Philosophin von Christen ermordet 415 n.u.Z. (siehe Schlangengesang 1/04)
Quelle: http://www.fh-coburg.de/2717.html , http://en.wikipedia.org/wiki/Hypatia_of_Alexandria
Marit Rullmann: Philosophinnen (Teil 1)

15.-27. März: 15.3. Beginn der Hilarien: Feierlichkeiten zu Ehren der phrygischen Göttin Kybele und ihres Heros Attis in Rom (siehe Schlangengesang 2/04)
Quelle: E.O.James: der Kult der großen Göttin, Hans Kloft: Mysterienkulte der Antike,
Marion Giebel: das Geheimnis der Mysterien

17. März: Fische, abnehmender Mond:
Liberalia: römisches Frühlingsfest zu Ehren des Götterpaares Liber und Libera (siehe Anhang); Götter des pflanzlichen, tierischen und menschlichen Wachstums
Quelle: (2) und (3)

19. -23. März: Quinquatrus: Fest der römischen Göttin Minerva: Göttin der Kunst und des Handwerks (siehe Schlangengesang 2/04)
Quelle: (1), (2), (3) und (4)

23. März: Zwillinge, zunehmender Mond:
Tubilustrium: die Miltärtrompeten der römischen Armee werden gereinigt und der Göttin Minerva geweiht.
Quelle: (1)

24./25. März = 6.Elaphebolion: Löwe, zunehmender Mond:
Elaphebolia: Fest der griechischen Göttin Artemis in ihrem Aspekt als Göttin der Jagd.
Quelle: (5), http://www.geocities.com/medusa_iseum/library/griechkreis.html#ela

25. März: Krebs, zunehmender Mond:
Lady Day / Mariä Empfängnis: der heutige christliche Festtag ist der alte Festtermin der Empfängnis des Kindes der Großen Göttin, welches sie zur Wintersonnenwende gebiert. Um diese Zeit wurde im alten Rom das Fest der Kybele und des Attis gefeiert. Da Kybele lateinisch als "Domina" = Herrin, babylonisch "Beltis", engl. Lady bezeichnet wurde, ist die Herkunft des Lady Day klar.
Quelle: http://philologos.org/__eb-ttb/sect31.htm


30. März: Jungfrau, zunehmender Mond:
Fest der Tempelgründung der Concordia: die römische Göttin der Eintracht.
Quelle: (1)

Tempelgründungs-Fest der Göttin Salus: römische Göttin des Wohlbefindens , der Gesundheit und der staatlich garantierten Sicherheit
Quelle: (1)

Fest zum Aufstellen des Friedensaltars für die römische Göttin Pax.
Quelle: (1)

31. März: Jungfrau, zunehmender Mond:
Tempelgründungs-Fest der römischen Göttin Mondgöttin Luna.
Quelle: (1)

Festdaten ohne gesicherte Quelle:
Bei meinen Recherchen für die Feste in diesem Monat stieß ich wieder auf eine Liste an Daten, die sich von mir aber nicht durch sichere Quellen belegen ließen. Wenn jemand eine solche Quelle kennt und zitieren kann wäre ich sehr dankbar: 7.3. Junonalia (angeblich bei Livius zu finden, die genaue Textstelle konnte ich noch nicht verifizieren), 8.3. Geburtstag der Mutter Erde (China), 14.3. Tag der Ua Zit (Ägypten), 18.3. Sheela na Gig,

Quellenangaben: (1) Ovid: Fasti, (2) der römische Festkalender, Reclam,
(3) www.novaroma.org, (4) www.imperiumromanum.com,
(5) http://www.geocities.com/athens/parthenon/6670/doc/fest.html

Artemisathene




Veranstaltungen

Göttinnen "zum Anfassen" - FrauenZirkel "Die Göttin lebt"
Treffen am 31.01.2007 um 19:00

Liebe Frauen,
Euch alles Liebe und Gute für 2007. Und außerdem die Einladung für den ersten Göttinnen-Zirkel in diesem Jahr. Krista wird über Matriarchale Gesellschaften sprechen. Sie hat zu diesem Thema den einen und anderen Vortrag gehalten.
Ich denke, dass es sowohl für Frauen, die noch nicht so bewandert damit sind, genauso interessant sein wird wie auch für diejenigen von uns, die sich schon lange damit beschäftigen.

Wir treffen uns wieder im Astrocafe im hinteren Raum bei Barbara Illing.
Infos unter 443 587 04 oder zirkel@frauenkulturservice.de
Treffpunkt: AstroCafé, Gleditschstr. 47, Berlin-Schöneberg
zu erreichen: U 7 Kleistpark oder U 7 Eisenacherstr. - ca. 10 Min.
... einfach vorbei schauen, zusammensein, mitreden, fragen, zu hören ....


Angkor – Göttliches Erbe Kambodschas
15. Dezember 2006 bis 9. April 2007
Die Ausstellung präsentiert mit rund 140 Werken einen einzigartigen Überblick
über die Kultur Kambodschas. Der zeitliche Bogen spannt sich von den frühen
Königreichen Funan und Zhenla im 6. Jh. n. Ch. bis in die heutige Zeit. Im
Mittelpunkt der Schau steht die Angkor – Periode. Eindrucksvolle Zeugnisse der
Macht des Khmer – Reiches, dessen Blütezeit vom 9. bis zum 15. Jahrhundert
reicht, legen eine Reihe von gigantischen Tempeln ab – so ist der Angkor Wat das
größte sakrale Bauwerk der Erde. Während dieser Reise durch Kambodscha erlebt
der Besucher die Entwicklungsstufen einer der glanzvollsten Kulturepochen der
Menschheit.
Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH
Museumsmeile Bonn
Friedrich-Ebert-Allee 4 • 53113 Bonn
Postfach 12 05 40 • 53047 Bonn


Die Schönheit der Wasserwandlerinnen
Traditioneller Apsara-Tanz präsentiert von "Cabaret des Oiseaux" aus Paris

Samstag, 27. Januar 20 Uhr
Rahmenprogramm zur Ausstellung
Angkor - Göttliches Erbe Kambodschas

Der Begriff Apsara stammt aus dem Sanskrit und bedeutet "Wasserwandlerinnen". In
der von den Khmer adaptierten indischen Mythologie waren die Apsaras
nymphenähnliche Halbgöttinnen von verführerischer Schönheit, die den Himmels-
und Luftraum bewohnten.
Einen besonderen Stellenwert erhielten Apsaras in der Mythologie der Khmer zur
Zeit des historischen Königreiches Kambuja, mit der heute als Angkor bekannten
Hauptstadt. Darstellungen der himmlischen, halb göttlichen Tänzerinnen wurden in
Angkor an vielen Tempelwänden in den Stein gehauen. Im Mittelpunkt des
Repertoires des klassischen Apsara-Tanzes steht der Reamker, ein Epos um Prinz
Rama, das die Khmer-Version des indischen Nationalepos Ramayana darstellt. Der
symbolische Tanz bringt eine Welt übernatürlicher Wesen auf die Bühne, die den
Weg zur Erleuchtung ebnen.
Die tanzende Göttin Apsara und die Reliefs der tanzenden Göttinnen in Angkor
sind Vorbild der heutigen Apsara-Tänzerinnen, die mittlerweile wieder an der
Königlichen Universität in Phnom Penh diesen Tanz lernen. Der klassische Tanz
wurde ursprünglich nur vor den Königen der Khmer getanzt, und die Tänzerinnen
lebten abgeschieden von der äußeren Welt im Tempel. Angkor Wat war der Tempel
des Gottkönigs. Als Mittlerinnen zwischen Himmel und Erde hatten die Tänzerinnen
selbst einen göttlichen Status. Erst später durfte das Volk dieser wohl
sinnlichsten Form der Götter- und Ahnenverehrung zusehen.

Zu der Pariser Compagnie "Cabaret des Oiseaux" gehören unter anderem
Künstlerinnen und Künstler des Ballet Royal von Kambodscha, das die UNESCO 2003
zum Weltkulturerbe erklärte.

Eintritt 16 EUR / ermäßigt 10,50 EUR (im Vorverkauf inkl. Gebühren)


Lenzburg – ein Landschaftstempel der Grossen Göttin
Was Bestattungsriten über das Denksystem erzählen

von Samstag, 02 Dezember 2006
bis Montag, 31 Dezember 2007

Museum Burghalde
Schlossgasse 23
CH-5600 Lenzburg
Telefon 062 891 66 70

Öffnungszeiten:
Di-Sa 14.00-17.00 h
So 10.00-12.00 h, 14.00-17.00 h


Fortuna - Göttin nicht nur des Glücks
Führung des Römisch-Germanisches Museums Köln

21. Januar, 11.30 Uhr
kein Führungsentgelt

Zielgruppe: Erwachsene
Roncalliplatz 4, 50667 Köln
Telefon 0221-221/2 44 38 und 221/2 45 90
Fax 0221-221/2 40 30
E-Mail roemisch-germanisches-museum@stadt-koeln.de


Die Frau als Göttin
6-tägiges Keramikseminar in Cordes Sur Ciel

09. bis 14. April 2007

Der Frauenkörper als Symbol der Fruchtbarkeit und des Lebens begleitet uns seit
Anfang der Kunstgeschichte (z.B. Venus von Willendorf). An diese Tradition
knüpfen wir im Seminar an. Die Frage, was an der Frau göttlich ist, stellen wir
uns als Herausforderung. Da in der christlichen Tradition keine Göttinen
existieren, werden wir Ausflüge in indische, mexikanisch und geschichtlich
ältere Kulturen machen müssen.

Cordes Sur Ciel ist eine historische Festungsstadt aus dem 13. Jahrhundert, in
der heute über 50 Künstler leben und arbeiten. Es liegt in der Nähe von
Toulouse, umgeben von dem berühmten Weinanbaugebiet Galliac, in einer
malerischen Hügellandschaft. Hier erlebt man die Weite und Ruhe der Landschaft
der Midi-Pyrenäen.
Der Töpferhof von Familie Theunissen liegt auf einem Hügel inmitten von
Weinbergen, besitzt einen eigenen Swimmingpool und genügend Grund für einige
Campingwagen oder Zelte. Familie Theurissen bewirtet und beherbergt bis zu 10
Personen, Ferienwohnungen sind außerdem in der Nachbarschaft zu mieten.

Bilder des Standorts und einen Anreisebeschreibung finden Sie auf:
http://www.laceramique.com

Kursleiter
Otakar Sliva

Weitere Informationen und Anmeldung
Telefon: 02615 087959

Email: info@seminare-lutzmannsburg.at


Göttinnen Wege
Göttinnen Wege I /Seminar
Altar und Handwerkszeug Magische Gegenstände, Hilfsmittel, Zauber und Rituale,
Elemente Zuordnungen, Erläuterungen und Erklärungen.
Kosten: 25,00 Euro
Daten: 25.02 um 15.Uhr /03.10.07 20.00 Uhr

Göttinnen Wege II /Seminar
Die Jahresfeste Wie feiern wir die Jahresfeste, welche Hexenfeste gibt es,
Zuordnungen, Rituale und mehr.. Erläuterungen und Erklärungen .
Kosten: 25,00 Euro
Daten: 1.04.07 um 15.Uhr (Achtung dies ist ein Neuer Termin!)/14.10.
15.00Uhr

Minervas Hexenladen Trudimonia
Kneebuschstrasse 11
44269 Dortmund Berghofen
Tel :0231 9932223
Öffnungszeiten:
Dienstags - Freitags: 11.00-19.00 Uhr
Samstags: 11.00 - 15.00 Uhr & nach Termin absprache!


Mit der Göttin durch das Jahr – Pflanzenastrologie
Ursula Stumpf

Heilpflanzen sind ein ganz legales, stetig nachwachsendes und kostenloses
Hilfsmittel - in allen Lebenslagen! Und sie sind ganz leicht einzusetzen. Wollen
Sie sich, Ihre Familie, Ihre Freunde, Ihre Klienten oder Patienten um das Wissen
und die Botschaften der Heilpflanzen bereichern? Dann sind Sie genau richtig
hier bei den Kräuterweisheiten! Unsere Kurse - mit und ohne kinesiologischen
Muskeltest - vermitteln Ihnen dieses Handwerkszeug.
Das Wissen um die Heilpflanzen wird erweitert durch die Göttinnen - Archetypen
der Menschheit - und durch Planeten, deren regelmäßige Bahnen alles auf der Erde
beeinflussen. Zusammen "tanzen" wir weiter "Mit der Göttin durch das Jahr"! Es
ist ein Tanz durch den Tierkreis im Einklang mit dem Lauf der Sonne. Einmal im
Monat verbringen wir einen ganzen Tag - drinnen und draußen - damit, die
Sinfonie von Pflanzen, Planeten und Tierkreiszeichen zu erleben. Unser eigenes
Horoskop ist immer mit dabei! Und wir finden jeden Monat die passende Pflanze
als Mittlerin zwischen Himmel und Erde.

Termine in Karlsruhe 2007: 23./24.03.; 20./21.04.; 18./19.05.; 22./23.06.;
20./21.07.; 17./18.08.; 21./22.09.; 19./20.10.; 23./24.11.; 14./15.12..
Termine 2008: 18./19.01.; 22./23.02..
Termine in der Mühle von Altenbeichlingen bei Weimar 2007: 30.03.-01.04.;
06.-08.07.; 28.-30.09.; 07.-09.12..
Kosten: 35 € pro Termin; 100 € für 3 Tage; 300 € für den gesamten
Jahreszyklus.


Lieder des Herzens
Leitung: Brigitta Zoller

Wir singen gemeinsam Lieder aus aller Welt,die unsere Herzen öffnen.
Die Lieder aus unterschiedlichen Kulturkreisen sind klingende Brücke
zwischen Völkern,Kulturen und einzelnen Menschen.Wir spüren unsere
Verbundenheit und dadurch auch uns selbst.

Abends 5 mal donnerstags 19.30- 21.00 Uhr ab 18.Januar 2007,
Morgens 5 mal dienstags 9.30- 11.00 Uhr ab 9.Januar 2007
beide Gruppen vierzehntägig

FrauenNetzwerkRaum Lange Str.56,76530 Baden-Baden
Kosten 45 Eurakel ,ab 8 Frauen 35 Eurakel,ab 10 Frauen 30 Eurakel,
FNW- Mitfrauen jeweils 5 Eurakel weniger.

Der Weg der Weisen Frauen
Leitung: Artemisia und Kallisto

Dieser Kurs beinhaltet eine Fortführung in der spirituellen Tradition der
Weisen Frauen.Voraussetzung für diesen Kurs ist der Besuch des ersten
Kurses.Es werden wichtige Kraftfelder der Weisen Frauen vermittelt.
Es gibt eine Fülle von Anregungen,wie wir den Weg der Weisen Frauen
in uns selbst,in unserem Leben und in der jetzigen Zeit zum Erblühen
bringen können.

Dieser Kurs findet an 6 Samstagen und einem Sonntag
von 10 - 18 Uhr in Baden-Baden statt.
Beginn Samstag 10.Februar 2007,weitere Termine
04.März,21.April,5.Mai,16.Juni,14.Juli,15.September 2007

Kosten 169 Eurakel
Wir möchten allen Frauen die Teilnahme an diesem Kurs ermöglichen und
bieten deshalb Ermäßigung nach Absprache an. Bei Bedarf bitte auf dem
Anmeldeformular vermerken.Eine der Kursleiterinnen wird sich dann mit
dir in Verbindung setzen.
Hinweis: Ein Einführungskurs für den Weg der Weisen Frauen findet in
der Wildfrauenzeit vom 28.Juli bis 4.August 2007 in Wennenden statt.
Nähere Informationen unter www.arkuna.de oder 0711-651944.




Impressum
Schlangengesang – der Rundbrief für Göttinnenspiritualität wird von keiner Organisation herausgegeben, sondern von Privatpersonen, die sich zu diesem Zweck zusammen fanden.

V.i.S.d.P.: Nora Bugdoll, Thulestraße 7, 13189 Berlin

Bilder:
Schlangengesanglogo von Distelfliege
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Fotos: artemisathene, Lilia

Dieser Rundbrief darf nur als Ganzes und unverändert in der vorliegenden Form weiter verbreitet werden. Eine Weiterverbreitung als Ganzes ist erwünscht.
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