Rundbrief für Göttinnen- Spiritualität

Hallo,

Herzlich Willkommen zur 15-ten Ausgabe des Schlangengesangs.

Die erste Ausgabe und damit der Anfang des neuen Jahres fängt mit einem Ende an: aus traurigem Anlass wollen wir diese Ausgabe unserem Teammitglied Elea widmen, die am Mittwoch den 4. Januar gestorben ist.
Auch wenn wir im Göttinnenglauben sicher sind, daß der Tod nur ein Übergang ist und sie jetzt in den Schoß der Großen Göttin zurückgekehrt ist, so fühlen wir Zurückgebliebenen doch die Lücke die Elea gelassen hat. Was für ein Mensch sie war, wollen wir auch euch LeserInnen mit zwei Texten näherbringen.
Vielleicht zündet auch ihr eine Kerze für sie an und wünscht Elea einen guten Übergang.

Wir wünschen Euch dennoch viel Spaß und freuen uns auf Post von Euch,
Das Schlangengesang-Team
ArtemisAthene, Caitlin, Gan-Chan, Gwenhwyfar, jana, Karmindra, Markus, Mooncraft, Nebelweib, Silver, Temkes, Zauberweib
 



Inhaltsverzeichnis

Göttin:
- Hestia / Vesta
- Ovid über Vesta

Pflanzen:
- zimt

Praktisches:
- Ritual für Hestia
- Blut-Bild "Leben" von Serena

Aktuelles:
- Elea
- ägyptische Grabtexte
- Abschied von Elea


Reisen zur Göttin:
- Lappa und das Heiligtum der Demeter

Aufgelesen:
- LeserInnenbriefe

Buchrezensionen:
- Feuergöttinnen, Sonnenheilige, Lichtfrauen

Netze weben:
- In eigener Sache

Zauberspiegel:
- Tempelbilder
- Auf den Spuren der Großen Göttin
- Ehre so die Göttin

Kalender:
- Feiertage
- Januar
- Februar
- März
- Karistien
- Veranstaltungen

Impressum / Schlangengesanginfos / Kontakt / Abmelden

 



Hestia / Vesta

Hestia ist die griechische, Vesta die römische Version der "Göttin des (Herd)Feuers". Wie bei den meisten anderen Gottheiten der beiden Pantheone können auch diese nahezu gleichgesetzt werden. Sie wurden als das Feuer verehrt, es war eine bildlose Verehrung. Von Vesta existieren einige wenige Statuen seit Ende des 2. Jh., dies jedoch eher aus politischen Gründen.
Beide wurden bereits vor der Eroberung durch die Griechen bzw. Gründung Roms vor Ort verehrt. Beiden wird eine alte Linie zuerkannt, so ist Hestia die Erstgeborene von Rhea und Kronos/Saturn - die älteste Schwester des Zeus also. Über Vestas Genealogie ist nichts bekannt, immerhin jedoch soll Rhea-Silva, Mutter des Rom-Gründers Romulus, eine oder die erste Vestalin (Priesterin der Vesta) gewesen sein.

Die doppelte Nennung der Rhea macht nachdenklich. Dies führt zwar unweigerlich ins Land der Spekulation und Vermutung, dennoch wird sowohl in Griechenland als auch in Rom deutlich gemacht, dass es sich bei dem Hestia/Vesta-Kult um einen der ältesten Kulte überhaupt handelt. Die Gedanken schweifen ab, gegen zurück in der Geschichte bis hin zur Entdeckung des Feuers und ich frage mich, ob es sich hierbei nicht tatsächlich um den ältesten Kult der Menschheit an sich handelt. Das Feuer bringt nicht nur Licht und Wärme, sondern sorgt auch für eine schmackhafte Nahrung. Und so ganz nebenbei hält es auch noch wilde Tiere fern. Hier schon früh eine kultische Verehrung zu vermuten ist also naheliegend. Umso ergreifender wird mit diesem Hintergrund der Gedanke an das Olympische Feuer: Auch heute noch ist die Entzündung des olympischen Feuers durchaus eine heilige Kulthandlung zu nennen - und Fackelträgerin sein zu dürfen, eine große Auszeichnung. Vermutlich ein Nachläufer eines Kultes, der annähernd so alt ist wie die Menschheit.

Hestia und Vesta lieben die runde Form, den Kreis. Der Herd, die Feuerstelle war zu damaliger Zeit rund, auch der Tempel der Vesta ist rund. Geehrt werden können sie durch das Entzünden eines (Herd/Lager)Feuers oder auch einer einfachen Kerze. Jede Nahrungszubereitung (Kochen, Backen) erfolgt ihnen zu Ehren. Hestia ist als mildtätig, gnädig, gerecht bekannt. Zugunsten von Dionysos verzichtet sie auf den Platz im Olymp.

Zu beiden - Hestia wie Vesta - gehört die Jungfräulichkeit, die Ungebundenheit, Unabhängigkeit von Vater oder (Ehe)Mann. Beide haben sich dem Liebeswerben bis hin zur Vergewaltigung entzogen und "durften" jungfräulich weiterleben. Im Vesta-Kult ist dies durch die Vestalinnen besonders überliefert: sie waren freie Frauen, hatten die selben, teils sogar noch mehr Rechte wie jeder (männliche) Bürger Roms. Sie durften Besitz haben, durften sich frei bewegen, sogar Wagen fahren. Außerdem hatten sie die Befugnis, Übeltäter zu begnadigen, wenn sie ihnen zufällig begegneten. Dies allerdings war an die Zufälligkeit der Begegnung gebunden. Das Vergehen der Unkeuschheit wurde jedoch mit dem Tod bestraft: die Vestalin wurde bei lebendigem Leibe eingemauert. Allerdings wurde diese Strafe praktisch nur in Krisenzeiten verhängt. Ging es Rom und den Römern gut, ließen sich entsprechende Vorwürfe immer aufklären.

Es gab jeweils sechs Vestalinnen, die im Alter zwischen sechs und zehn Jahren "ausgewählt" wurden und für dreißig Jahre ihren Dienst tun mussten: zehn Jahre Ausbildung, zehn Jahre Priesterinnendienst, zehn Jahre Lehrtätigkeit. Sie waren für das Feuer zuständig (es verlöschen zu lassen wurde als böses Omen ausgelegt und schwer bestraft). Wasser für den Tempel durfte nur von ihnen von einer bestimmten Quelle geholt werden. Sie waren zuständig für die Ausrichtung und Vorbereitung etlicher weiterer Festivitäten, wie z.B. dem der Tellus Mater, der Bona Dea, aber natürlich auch den eigenen Vestalia vom 9.-15. Juni gehend. Weiterer Feiertag war der 1. März, Neujahr, zu dem das Feuer gelöscht und neu entzündet wurde. So wie Jupiter bei allen Festen zuerst genannt wurde, stand Vesta die Ehre zu, stets die letztgenannte zu sein.

Zu Hestia sind keine festen Feiertage überliefert, aber es ist bekannt, dass bei einer Vermählung die Brautmutter mit einer Fackel aus dem eigenen Herd dem Paar voran in das neue Haus ging, um dort den Herd zu entzünden. Erst dann wurde aus dem Haus ein Heim. Weiter ist überliefert, dass Neugeborene am fünften Tag um den Herd getragen wurden, als Zeichen, dass sie von der Familie aufgenommen worden waren. Im Anschluss daran gab es natürlich ein entsprechendes Fest.
Ihre Verbindung zum Haus geht über den Herd hinaus, ihr wird die Kunst des Hausbaus zugeschrieben. So steht sie auch im übertragenen Sinn für das Ankommen in sich selber, für das bei-sich-sein bzw. -bleiben. Dieser Aspekt wird durch die symbolische Jungfräulichkeit, dem Nicht-Unterwerfen, noch gestärkt.

Hestia und Vesta lassen sich nicht vereinnahmen, bleiben bei sich und bilden mit ihren Kulten eine Art Insel in der jeweiligen Gesellschaft. Ein Teil davon ist heute in der Marienverehrung noch zu erkennen - was an sich aber kein Kunststück ist, da sie die einzige "legale Göttinnenverehrung" über lange Zeit darstellte und dies z.T. heute noch tut. So ist es also kein Wunder, dass sich die meisten Göttinnenkulte in Maria wiederfinden.

Einen Unterschied meine ich zwischen beiden jedoch auszumachen. So deuten die Quellen darauf hin, dass Hestia eher für "Normalsterbliche" zuständig war, Vesta mehr für hochrangige Persönlichkeiten (Kaiserfamilie) und den Staat an sich. Vielleicht wurde in Rom auch einfach mehr "Wirbel" um den Kult - des Kultes wegen - veranstaltet, so dass dieser Eindruck entsteht. Unter sungaya.de beispielsweise wird Vesta als römische Göttin des Staatsherdes benannt, Hestia als Schutzgöttin des häuslichen Friedens und Beistand aller Schutzflehenden. Hier wird übrigens Vesta als Erfinderin der Häuser benannt, dafür wird unterschlagen, dass sie auch die Schutzgöttin der Bäcker und Müller ist.

Abschließend kann ich nur feststellen, dass die Gemeinsamkeiten überwiegen und die beiden sich in den Unterschieden letztlich nur ergänzen. Selbst die Namen sind etwa gleichlautend. Da das Feuer nach wie vor einen wichtigen Teil unseres Lebens ausmacht, allerdings in geänderter Form, ist es spannend zu überlegen, wo und wie Hestia/Vesta von uns heute verehrt werden kann. Wo und was heute alles "brennt" und ob vielleicht so manche Eisen zuviel im Feuer sind? Der Blick aufs Wesentliche nicht mehr gewährleistet ist.

Weiterführende Literatur, Links und Quellen:

Marashinsky / Janto: Göttinnengeflüster http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3930944898/wortmagieunda-21
Hutzl-Ronge: Feuergöttinnen, Sonnenheilige, Lichtfrauen http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3881043241/wortmagieunda-21
Bolen: Göttinnen in jeder Frau http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3548741665/wortmagieunda-21

http://www.frauennetz.de/familie/I-fa216.htm
http://www.nebelpfade.de/artikel/magazinthemen/europaeische-feuergoettinnen.php

http://de.wikipedia.org/wiki/Hestia
http://de.wikipedia.org/wiki/Vestalin
http://de.wikipedia.org/wiki/Vesta_(Mythologie)
http://imperiumromanum.com/religion/antikereligion/vesta_01.htm
http://www.roemische-imperium.de/page/html_religion_05.html

Ulrike Zauberweib Engelhardt

 


Janas Hestia Interpretation in ihrer Küche

 



Ovid über Vesta

„Vesta, sei gnädig! Ist´s mir erlaubt, deiner Feier zu nahen,
öffne ich hier vor dir jetzt meinen Mund zum Gebet!“
So war ich ganz im Gebet vertieft, und ich spürte die Gottheit;
Strahlend in purpurnem Licht glänzte der Boden vor mir.
Doch gesehen hab´ ich dich – hinweg, ihr Lügen der Dichter! –
Nicht, Göttin! Denn ein Mann durfte dich niemals erschaun.

über den Tempel der Vesta
Was man heute in Erz sieht, das war mit Stroh bedeckt damals,
heißt´s, und es gibt dafür einen vernünftigen Grund.
Vesta und Erde, das ist dasselbe: es brennt unter beiden Feuer stets;
Erde und Herd symbolisieren ihren Sitz.
Wie ein Ball ist die Erde, und nichts, was sie stützt, ist darunter,
weil sich der Erdball dreht, wird er stets in der Schwebe gehalten;
Nichts stört das Gleichgewicht, denn jegliche Ausbuchtung fehlt.
Weil in der Mitte des Weltalls sie ihren Platz hat, so dass an
Keine Seite sie nun mehr oder weniger stößt,
käme sie, wenn sie nicht gewölbt wäre, einem Teil näher,
und die Erde wär´ nicht Schwerpunkt und Mitte des Alls. (…)
Gleichen Abstand von oben wie von unten hat dort die
Erde; die runde Form ist es, die dieses bewirkt.
So ist des Tempels Gestalt: Kein Winkel springt an ihm vor und
Rund ist das Dach über ihm, welches vor Regen schützt.

über die Jungfräulichkeit der Vestalinnen
Doch warum im Dienste der Göttin nur Jungfrauen stehen,
fragst du mich. Nun, auch hier find´ ich den richtigen Grund!
Ops gebar dem Saturnus die Juno zuerst, dann die Ceres,
Vesta als dritte - so wird´s uns in der Sage erzählt.
Zwei von den dreien vermählten sich, haben auch Kinder geboren,
eine der drei aber gab nie einem Manne sich hin.
Wundert´s uns da, wenn die Jungfrau sich freut an dem Dienst einer Jungfrau,
Opfer zu bringen allein züchtigen Händen erlaubt?
Sieh doch in Vesta nichts anderes als die lebendige Flamme;
Niemals erblickst du ja, wie Körper aus Flammen entstehn!
Also mit Recht ist sie Jungfrau, empfängt keinen Samen und gibt auch
Keinen zurück, und bei ihr sollen nur Jungfrauen sein.
(…) keine Priesterin wird, solange er (Augustus) herrscht, ihre Würde
schänden, im lebenden Grund keine vergraben: So stirbt
die, welche unkeusch war, der, die sie schändete, so übergeben;
denn als Gottheiten sind Tellus und Vesta ja eins!

über die Gestaltlosigkeit Vestas
Lang hab´ ich Dummkopf geglaubt, es gebe Bilder der Vesta!
Dass unterm Runddach jedoch keins ist, erfuhr ich schon bald.
Unauslöschliches Feuer wird dort im Tempel gehütet;
Vesta und Feuer, die zwei haben nun einmal kein Bild.

Vesta und der Herd
Durch ihre eigene Kraft steht die Erde. Auch Vesta tut´s: Danach
Heißt sie; das griechische Wort kommt ja wohl gleichfalls davon.
Doch nach den Flammen ist der Herd benannt, wie er alles wärmt.
In früherer Zeit fand man ihn vorne im Haus.
Daher, glaube ich, kommt „Vestibül“. Weil Vesta den ersten Platz hat,
rufen wir stets erst mal sie im Gebet.
Einst war es Brauch, vor dem Herde auf langen Bänken zu sitzen,
und man glaubte, zum Mahl kämen die Götter herbei.
(…)
Etwas erhielt sich bis heut von dem uralten Brauch: Eine reine Schale
Trägt Speisen, die Vesta als Opfer empfängt.

Aus: Ovid: Fasti, Buch IV, 250 – 460

artemisathene

 



 



Pflanzen
Zimt

Passend zur kalten Jahreszeit geht es diesmal um eine sehr vielseitig verwendete Pflanze: Den Zimtbaum. Ob als Gewürz, als Heilmittel oder als Aphrodisiakum, es gibt fast keinen Einsatzbereich in dem der Zimt nicht seine Wirkung zeigen kann.

Name: Cinnamomum zeylanicum
Vorkommen: Ceylon
Standortbedingungen: der Zimtbaum braucht viel Grundwasser weshalb sie die Nähe von Gewässern sucht.
Botanik: Der Zimtbaum hat zylindrische Zweige und trägt gegenständig ovale Blätter mit kurzem Stiel. Die Blätter riechen nach Nelken. Die Blüten sind rispenartig, mit weißlich-grünlichen eher unscheinbaren Blüten.
Zur Gewinnung der Zimtrinde, die sowohl als Gewürz, Heilmittel aber auch als Räucherwerk Verwendung findet, wird die Rinde der frischen Astschösslinge mit kleinen Messerchen abgeschält, die Außenschicht wird abgeschabt und mehrere dieser Rindenstücke ineinander geschoben und getrocknet.
Das ätherische Zimtöl wird durch Wasserdampfdestillation gewonnen.
Inhaltsstoffe: ätherisches Öl, mit Zimtaldehyd und Eeugenol, Schleim- und Gerbstoffe.
Heilwirkungen: als Magenmittel, besonders zur Anregung der Verdauungssäfte, bei Völlegefühl, Blähungen, und Bauchkrämpfen. Zur Stillung starker Menstruationsblutungen. Als ätherisches Öl zusammen mit Nelkenöl bei Zahnschmerzen.
In der chinesischen Medizin wird die Zimtrinde auch bei Erkältungen und rheumatischen Erkrankungen angewandt.
In der Schwangerschaft kontraindiziert, da eventuell Wehen auslösend. Das Zimtöl sollte auch nicht zu hoch dosiert eingesetzt werden: Es kann Haut und auch Schleimhäute reizen, Herzklopfen auslösen, Schweißausbrüche und Durchfälle verursachen.
Weitere Anwendungsmöglichkeiten:
Zimt als Aphrodisiakum: seit alters her wird Zimt im asiatischen Gebiet als Aphrodisiakum verwendet. Im Mittelalter gelangten dann diese Gewürze und Heilmittel auch zu uns. Von der kirchlich geprägten Heilkunde des Mittelalters als Sinneslust erregend und damit „schädlich“ gebrandmarkt, verkam der Zimt zum reinen Weihnachtsgewürz. Im Orient wurden anregende Elixiere aus Zimt, Nelke, Kardamom, Muskat und Ingwer gemischt. Ein aphrodisisch wirkender Tee enthält außerdem noch Pfeffer, Safran und Schwarztee.
Zimtöl wurde wohl auch äußerlich auf die Genitalien aufgetragen und soll ein sehr wirksames Aphrodisiakum abgeben. (Vorsicht! Reizend, in jeder Hinsicht!)
Zimt als Räuchermittel: als sehr aromatisch riechendes Holz wird die Zimtrinde gerne eingesetzt, sowohl solo als auch in Räuchermischungen. Nach Scott Cunningham ist sie hilfreich für übersinnliche Wahrnehmungen, Anziehung von Geld und in Krankheitssituationen zur Beschleunigung der Heilung. Sie verleiht Schutz und stärkt die Liebe. Für mich persönlich gehört Zimt in jede Raunachts-Räuchermischung, aber auch bei aphrodisischen Räuchermischungen setzte ich dieses aromatische Holz gerne ein.
Zimtöl in Ölmischungen: durch sein warmes, angenehmes Aroma eignet sich Zimtöl wunderbar für Mischungen in der Duftlampe, besonders natürlich in den Wintermonaten.
In Mandel- oder Jojobaöl verdünnt, ist es ein wunderbar wärmendes Körperöl für die kalte Jahreszeit.
Ebenfalls verdünnt, aber konzentrierter als für ein Köperöl lässt sich Zimtöl als parfümierendes, verführerisches Hautöl für die Halspartie oder die Handgelenke verwenden. In Kombination mit Rosenöl oder auch einem anderen Blumenduft hat es bisher selten seinen Zweck verfehlt.

Literaturhinweise: Pahlow, das große Buch der Heilpflanzen
Chr. Rätsch, Pflanzen der Liebe
Scott Cunningham, Weihrauch, Aromaöle und magische Rezepturen

artemisathene

 



Praktisches
Ritual für Hestia / Vesta

Meine persönliche Beziehung zu Hestia / Vesta fand ich vor einem Jahr, als wir das Haus kaufen wollten in dem wir bereits seit 10 Jahren zur Miete wohnten. Die Verhandlungen gestalteten sich schwierig und ich bekam Angst, dass wir „unser Zuhause“ würden verlassen müssen.
Ich suchte Rat und Hilfe und wandte mich in meiner Not an Hestia / Vesta.
Sie war sofort zur Stelle, beruhigte mich durch ihre liebevolle, warme Art und machte mir klar, dass sie mich nie alleine lassen würde, ob ich in diesem Haus wohnen würde oder wo anders, sie würde immer bei mir bleiben und mir überallhin folgen. Mit dieser Sicherheit und Gewissheit konnte ich die folgenden heißen Diskussionen überstehen. Ich bat sie dennoch um Beistand in den Verhandlungen und versprach ihr als Dank für ihre Hilfe, ihr eine Feuerschale zu kaufen und ein großes Fest zu veranstalten, wenn alle Formalitäten erledigt waren.
Natürlich hielt ich mein Versprechen und feierte ein Fest für Hestia / Vesta und meine Hausgötter (Laren und Manen). Vielleicht ist es eine Anregung für andere wie man so ein Fest feiern könnte.

Nach einer gründlichen Reinigung des Hauses und reinigenden Räucherung des Hauses wird das Haus mit Kränzen oder Girlanden geschmückt. In Rom wurde Vestas Tempel im März immer mit frischem Lorbeer geschmückt. Dann heizt man den Ofen an. Bei uns im Haus gibt es dafür zwei Möglichkeiten, wir haben einen Kachelofen, das „Herdfeuer“ im Zentrum unseres Hauses, aber natürlich auch einen Ofen in der Küche. Wenn man also keinen offenen Kamin oder Kachelofen hat, kann man auch den Ofen in der Küche erhitzen.
Dann wird in diesem Ofen Brot gebacken. Als Zeichen für den nährenden Aspekt des heimischen Herdes, damit auch in Zukunft alle Menschen in diesem Haus satt werden.
Den Altar für die Hausgötter habe ich im Eingangsbereich geschmückt und in der Mitte ein Räuchergefäß und Kerzen aufgestellt. Im Wohnzimmer habe ich noch ein großes Räucherbecken aufgestellt und mit Kohle bestückt.
Als nun die Gäste kamen, bekamen sie ein Stück des frischen Brotes als Begrüßungsgeschenk und wurden gebeten doch den Hausgöttern auf ihrem Altar und Hestia / Vesta im Wohnzimmer ein Räucheropfer darzubringen. Man könnte seine Gäste auch bitten ein Holzscheit ins Kaminfeuer zu werfen.

Wie auch immer ihr Hestia / Vesta feiert, ich wünsche euch dabei soviel Freude wie ich sie hatte. Die Göttin hat sich einen festen Platz in meinem persönlichen Pantheon redlich verdient.

„Vesta und Erde, das ist dasselbe: Es brennt unter beiden Feuer stets; Erde und Herd symbolisieren ihren Sitz.“ (Ovid, Fasti)

artemisathene

 



Blut-Bild "Leben" von Serena

Hallo!

Ich habe mir den letzten Schlangengesang zum Thema Menstruation vorgenommen und ein Bild mit Blut gemalt.
Vielen Dank für die tollen Tipps!

Gruß, Serena

 



 




 



Aktuelles

Elea

Wie ihr schon aus dem Anfang unsers 15. Schlangengesang erfahren konntet, trauern wir vom Schlangengesang-Team um unser Team-Mitglied Elea, die am 4.Januar gestorben ist.

Um euch eine Vorstellung von ihr zu vermitteln haben wir den Text mit dem sie sich 2003 für unser Team vorgestellt hat abdrucken. Darin beschreibt sie sich und ihren Weg zum Schlangengesang selbst:

Hallo zusammen,

nun nachdem ich von Jana hier schon so lieb willkommen bin *freu*, will ich mich auch mal kurz vorstellen. Bin noch 34, Single, wahrscheinlich bi (falls das hier wichtig ist *g*), habe Verwaltungswissenschaften studiert, nach dem Studium aber aufgrund meiner Muskelerkrankung (bin schwerstpflegebedürftig und auf den Rollstuhl angewiesen) keine Arbeitsstelle bekommen. Lebe daher auch immer noch bei meinen Eltern in einem kleinen Ort bei Ravensburg in Oberschwaben (ca. 30 km nördlich des Bodensees). Seit etwa zweieinhalb Jahren bin ich im Bundesvorstand der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke und engagiere mich auch allgemein in vielen Bereichen der Politik und Beratung von und für behinderte Menschen, im besonderen aber für behinderte Frauen, da diese in unserer Gesellschaft leider doppelt diskriminiert sind. Über die Göttin bin ich vor etwa vier Jahren übers Internet gestolpert. Davor kannte ich nur einen männlichen Gott, mit dem ich aber nie besonders viel anfangen konnte, gehöre jedoch immer noch der katholischen Kirche an, allerdings nur offiziell. *g* Würde mich als ein freifliegendes Wesen bezeichnen, das an eine Art allumfassendes Göttliches, das in allem ist (Mensch, Tier, Blume, Stein...), glaubt. Die Beschäftigung mit der Göttin hilft mir zu meiner Spiritualität und zu meinem Frausein zu finden, meine momentanen Lebensumstände ermöglichen es mir jedoch leider nicht, das so zu leben, wie ich mir das vorstelle.

Liebe Grüße, Elea

Was ist denn Freiheit? Die Möglichkeit so zu leben, wie du willst.
(Cicero)

 




ägyptische Grabtexte

Göttin des Himmels,
breite dich aus über mir,
lasse mich eintreten in das Leben, das dein ist.
Verschließe deine Türen nicht vor mir,
auf dass ich über den Himmel fahre
und eins werde mit der Morgenröte.

-Sarkophagtext, Spruch 644-


Wahrlich, du bist der Stern,
den der Westen gebar,
und du wirst nicht vergehen.

-Sarkophagtext, Spruch 9-


Ich steige empor zum Himmel,
ich durchdringe den Geist der Erde,
ich folge dem Weg zum Licht
und erreiche den Stern.


-Sarkophagtext, Spruch 545-


Alle Texte aus ISBN 3 8052 0660 7, Folge deinem Herzen, solange du lebst, von Christian Jacq.


Temkes

 



Abschied von Elea

Elea ist tot. Nicht völlig unerwartet. Mit 37 Jahren ist sie älter geworden, als alle anderen deutschen „smarties“ bisher.

Nicht unerwartet hieß aber auch immer, es nie vorhersagen zu können. Jede Erkältung wieder barg ein Risiko für ihr Leben. Und, es zu wissen heißt nicht, es wahrhaben zu wollen. Vor allem nicht jetzt. Es hätte auch im Sommer, vielleicht im übernächsten Jahr sein können.

Das viel zu kurze Telefonat vier Tage zuvor, das kaum eines war, weil sie nicht gut sprechen konnte und mein Handy im Wald fast keinen Empfang hatte. War es ihr, die kämpfen konnte und vielleicht auch noch wollte, schon klar zu diesem Zeitpunkt? Die Bitte um Reiki. War es zu wenig? Keine Ahnung, hätte mehr Energie bedeutet, es aufzuschieben? Für diesmal? Für was? Ich weiß es nicht.

Von ihrem Vater habe ich später erfahren, dass sie Stunden vor ihrem Tod noch einmal anrufen wollte. Ich war nicht erreichbar, wohl für niemanden in diesem Moment aber das macht keinen Unterschied. Ich war für sie, für den Abschied nicht erreichbar.

Ihr Bruder sagte später, „Sie hat es nicht geschafft“. Nein hat sie nicht.
Oder doch? Ihr Leben war ein langer Kampf. Auch um Freiheit, Eigenmacht, Selbstverantwortlichkeit. Ein Kampf gegen die Umstände, die Begrenztheit ihrer Umwelt, gegen ihre eigenen Grenzen.

Als sie zu mir kam, eine Stunde nach dem Anruf ihres Bruders, drei, vier Stunden nach ihrem Tod gab es viele dieser Grenzen nicht mehr. Der Tod als Ende dieses Kampfes? Die ersten Schritte auf dem Weg nach Hause?

Wer Extreme lebt - und das hat Elea unzweifelhaft, zwangsläufig getan - ist drastischer Spiegel aber auch Motivation für andere. Wir haben ihr vieles zu verdanken. Nicht zuletzt die Erkenntnis, die Dinge zu tun, wenn sie anstehen. Nicht nur, wenn uns bewusst ist, dass ein Leben ständig gefährdet ist.

Elea hat eine katholische Beerdigung bekommen. Nicht ungewöhnlich im äußersten Süden Deutschlands. Nach dem Priester in der Aussegnungshalle sprach eine Vertreterin der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke, deren Vorstandmitglied Elea war. Wer Ohren hatte zu hören, konnte Worte wie „über die Grenzen der Religionen hinweg“ mitnehmen. Viel für eine katholische Beerdigung.

Eine ihrer heidnischen FreundInnen verlas ein paar Worte einer Vollmondin. Vollmond ist eine spirituelle Mailingliste für Frauen im deutschsprachigen Internet, der Elea angehörte.
Einige Minuten schimmerte ein Bild von Elea im Saal, das den Realitäten und ihren Bedeutungen näher kam, als vieles was wir vorher gehört hatten. Viele der Bilder dieser Rede blieben für manche ZuhörerInnen sicher verschlossen. Aber es war deutlich, dass Elea eingewoben war in ein Netz von Menschen, dass sie eine wichtige Rolle spielte, ganz unabhängig von Wahlämtern und sozialen Stellungen. Dass sie in einem - für viele Anwesende wahrscheinlich unvorstellbar großen - Netz von Menschen einer der Knotenpunkte war.

Eleas physische Beweglichkeit war enorm eingeschränkt. Gegen Ende ihres Lebens fanden viele Aktivitäten und sozialen Kontakte fast nur noch über das Internet statt. Aber egal, ob es um die politische oder auch menschliche Arbeit in und für Behindertengruppen ging oder um ihre Präsenz in heidnischen Teil des Internet, sie hatte wichtige Plätze. Wir hatten uns an ihre Dauerpräsenz gewöhnt, sie war unsere Botin, mit ihrem Gedächtnis und ihrer Zuverlässigkeit unser Notizbuch, sie war da, wenn es personelle Engpässe gab - auch in der Redaktion des Schlangengesang.

Ihre Starköpfigkeit hat es nicht immer leicht gemacht, mit ihr friedlich auszukommen. Aber sie war immer für eine Meinung gut, auch für die Überprüfung der eigenen Meinung.

Sie fehlt. Die Lücke, die sie hinterlässt spüren wir. Jetzt.

Trotzdem:

Als in der Aussegnungshalle Grönemeyers Lied „Du hast jeden Raum mit Sonne geflutet...“ gespielt wurde, waren zum ersten Mal am Vormittag ihrer Beerdigung die tatsächlichen Emotionen vieler Trauergäste sichtbar, fielen einige Masken. Wir vier HeidInnen haben uns still in den Armen gelegen und jede/r hat auf ihre/seine Weise getrauert.

Aber für mich war in diesem Moment klar, dass Elea vorerst aus meiner Existenz verschwunden ist. Ich werde sie in Erinnerung behalten, sie hat Spuren hinterlassen. Oder Tatsachen. Dinge die sie bewirkt hat, die nicht mehr verschwinden, die in mein Leben eingeflossen sind und sich mit vielen anderen Dingen zu dem verweben werden, was ich bin und sein werde. Dies wird ein Teil ihres Weiterlebens sein. Aber auch dass es jetzt darum geht, ohne sie mit denen weiterzuleben die da sind, die kommen werden.

Tot ist Leben, Leben ist Tod. Es bedeutet nicht, sie zu vergessen: Aber Hier ist Hier und Jetzt ist Jetzt. Eleas Weise auf diese Realität Einfluss zu nehmen, hat sich gewandelt. Es ist ihr Weg. Soll sie ihn gehen. Soll sie gehen. Mit den besten Wünschen. :)

Elea ist in den Rauhnächten gestorben. Eine Zeit, in der Holle in der Wilden Jagd unterwegs ist und mit sich nimmt, wer oder was im nächsten Sommer nicht leben kann. Vielleicht sind sich die beiden begegnet. Vielleicht ist sie unterwegs mit Holle unterwegs gewesen, dahin, wo sie jetzt hingehört.

Vielleicht begegnen wir uns irgendwann wieder. In einer anderen Zeit, einer anderen Welt und anderen Umständen. Wer weiß, vielleicht gibt es dann auch weitaus weniger Grenzen, als wir uns in diesem Leben gesetzt haben.

Wir hatten am Abend vor Eleas Beerdigung viele gute Gespräche. Wir haben gut gegessen und gelacht. Eine von uns meinte, wenn Elea hier gewesen wäre, hätte sie ihren Spaß gehabt. Den hatten wir auch, trotz oder gerade wegen des Anlasses? Egal. Es war gut und das ist, was das Leben ausmacht ... auch am Ende, auch in den Übergängen.

Ich wünsche auch den Menschen in ihrer Umgebung, die viele, zu viele Opfer gebracht haben im Vertrauen darauf, dass es nötig und gut ist, die Kraft, die sie brauchen, ihr Leben neu und sinnvoll zu ordnen. Möge die Trennung Heilung bewirken.

Elea ist tot. Aber Trauer scheint mir nicht das angemessen Gefühl zu sein.
Seit wann hat Lieben etwas mit Anwesenheit zu tun?


Markus

 




Reisen zur Göttin

Lappa und das Heiligtum der Demeter

Argyroupolis ist mit seinen etwa 700 Einwohnern ein mittelgrosses Dorf auf einer exponierten Anhöhe (ca. 260 m) im gebirgigen Hügelland etwa 12 km südwestlich von Rethymnon. Zwischen den Flüssen Mousselas und Petres gelegen verfügt es sogar noch über weitere Wasservorkommen, welche die reiche Vegetation in seiner Umgebung möglich machen. Dieser schöne Ort ist regelrecht in Grün gebettet und in Blütenpracht gekleidet.

Zudem blickt Argyroupolis weit in die Vergangenheit zurück, denn bereits in der Antike befand sich hier die Stadt Lappa, die der Mythologie zu Folge von Agamemnon gegründet worden sein soll. Jedoch wird dieser Ort von anderen antiken Autoren auch mit der Polis Lampe gleichgesetzt. Lappas Hegemonie erstreckte sich von der Südküste Kretas, wo es in Phoinix, wahrscheinlich dem heutigen Loutro, über einen Hafen verfügte, bis zur Nordküste, mit seinem an der Almyrou-Bucht gelegenen Hafen Hydramia. Die Stadt prägte eigene Münzen, auf denen u.a. die göttlichen Hoheiten Poseidon, Artemis und Apollon abgebildet wurden.

Vom Dorfplatz aus beginnt unmittelbar nach dem Durchschreiten eines Rundbogens ein historischer Pfad, der zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten führt: darunter ein wunderschönes florales Fußbodenmosaik aus dem 3. Jh. n. Chr. Und wer offenen Auges durch den Ort geht, findet "an allen Ecken und Enden" Zeugen der Vergangenheit. Im Rundbogen selbst befindet sich ein kleiner Laden mit exquisiten Seifen, Ölen und Duftmischungen auf Olivenölbasis. Die Besitzerin ist ein wahrer Quell des Wissens um viele kleine Heiligtümer. So erfahre ich, dass man in Argyroupolis 35 (!) Kirchen finden kann sowie viele kleine Heiligtümer. Ein Heiligtum welches der Diana geweiht ist und immer noch als solches gepflegt wird liegt ganz in unserer Nähe. Auch weist sie mich ganz ausdrücklich auf ihren ganz persönlichen Schatz hin: etwas außerhalb der Ortsgrenze befindet sich ein altes Heiligtum und dort findet die aufmerksame Sucherin einen ganz besonderen Schatz: eine 2.000 jährige Platane. Ich bin stehst offen für Begegnungen mit Kraftplätzen und so schreite ich aus um diesen sagenumwobenen Platz zu finden.

Der Weg ist beschwerlich, er führt über ein ausgetretenes Kopfsteinpflaster immer weiter bergab. Es ist heiß, die Grillen singen und ich merke, wie meine Zellen langsam anfangen zu vibrieren. Ich spüre den Sog und laufe immer langsamer. Vor mir liegt linkerhand eine Reihe offener Grabstellen, diese werden ausgeschrieben als alte Fundorte der Antike. Es soll ein Königsgrab sein in dem der damalige König und seine Familie nach einem großen Massenexodus begraben sein sollen. Ich bin irritiert über die zwiespältige Energie die ich hier wahrnehme. Ich gehe langsam weiter, vor mir öffnet sich ein Platz und mir schießen sofort die Tränen in die Augen: vor mir steht das bemerkenswerteste Naturdenkmal das ich je gesehen habe. Die 2.000 jährige Platane breitet ihre Äste in einem Durchmesser von ca. 5-6 Meter aus, der Stamm ist in der Mitte geteilt und öffnet eine kleine Höhle. Ich schaue dieses Wunderwerk der natur an und weine. Es ist ein Gefühl von „nach Hause gekommen“. Ich schaue mich um und sehe, dass es meiner Begleiterin genauso geht. Auch sie steht da und weint. Ich laufe auf den Baum zu, lege meine Hände auf den Stamm und spüre in mir eine Wahrnehmung wie wenn ich in einem Aufzug nach Unten stehe. Sofort kommen mir Bilder, die mich an die Geschichte von Maria, Maria Magdalena und die Zeit um Jesus erinnert. Ich spüre eine große Traurigkeit und habe das Gefühl, als ob mir der Boden unter den Füßen weggezogen werden würde. Ich muss mich setzen. In mir ist alles in Aufruhr. Ein Gefühl von „irgend etwas ist hier nicht richitg“ macht sich in mir breit. Ich schaue mich um. Linkerhand neben dem Weg finde ich einen kleinen Brunnen. Seltsamerweise befinden sich oberhalb der drei Wasserspeier kleine Symbole, die mich an das Symbol von Demeter erinnern. Ich öffne mein Bewusstsein für diesen Platz. In mir entstehen Bilder von einer Prozession von Frauen die einem Göttinnen-Kult angehören. Aber: sie kommen von einer ganz anderen Seite zu diesem Platz. Ich werde geführt und finde den Ritualweg, der zum Heiligtum der Demeter führt. So erkenne ich, dass der eigentliche Zugang zu diesem Heiligtum auf der gegenüberliegenden Seite des Weges liegt, welcher Heute als Zugang zu diesem Platz dient. Und so wurde die Energie des Platzes verändert. Ich gehe den Ritualweg und komme an drei Stellen vorbei, die eine Vorbereitung für die Ritualteilnehmerinnen darstellte: ein Platz der als Eingang sich kennzeichnet dadurch, dass man zwangläufig den Kopf neigen muss. Am nächsten Platz durchschreitet man ein Tor das eindeutig eine Segensstelle der Göttin Demeter ist. Am Ende dieses Ritualweges befindet sich die Quelle (heute der Brunnen) hier findet die Reinigung statt. Und dann öffnet sich der Platz und ich stehe vor dem Baum. Die Energie hat sich vollkommen gewandelt. Stille, Frieden und ein Gefühl von „so ist es Richtig“ breitet sich in mir aus. Als wir diesen Platz nach drei Stunden verlassen bin ich reich beschenkt. Aber es ist noch nicht vorbei. Meine Begleiterin führt mich in ein Tal, welches mich an das Schlaraffenland denken lässt. Es ist das Tal der Mühlen und Wassefälle. Oben im Berg entspringt die Quelle die sich in großen Kaskaden ihren Weg ins Tal gesucht hat. Auf den einzelnen Terrassen der Wasserfälle haben die Einheimischen ein kleines Idyll geschaffen. Links und rechts neben den Kaskaden befinden sich viele kleine Restaurants. Das besondere daran sind die Besucher. Es gibt hier außer uns keine Touristen. Die Speißekarte ist in Kretisch geschrieben, wir bestellen nach dem Zufallsprinzip und bekommen das beste Landbrot mit pürierten Tomaten und Landkäse, übergossen mit feinstem Olivenöl, das ich je gegessen habe. Neben uns strömt der Wasserfall in feinen Nebeln ins Tal und die kleinen Holzmühlen drehen ihr Rad. Die Sonne geht rot-golden am Horizont unter und ich - ich bin verzaubert und Danke der großen Göttin für ihre Führung an diesem Tag.

Lappa und das Heiligtum der Demeter lebt.

von Mikara Minja

 



LeserInnenbriefe

Leserbrief von Rocco zu "Männer und Mens"

Hi

Die Frage:
Männer und Menstruation, wie geht das zusammen? Was haben Männer (vor allem auf dem Göttinnenpfad) für eine Einstellung zur Menstruation? Was bedeutet ihnen Menstrutaion? Bedeutet sie überhaupt etwas, warum oder warum nicht? Die Schlangengesang-Frauen finden das Thema sehr spannend.

Es ist selten dass Frauen diese Frage stellen. Zuerst wollte ich in einem Postig antworten, löschte es dann wieder weil ich befürchtete das die Antworten von Männern, nicht auf dem Göttinenpfad,verletzend sein könnten.

Ich sehe im kennenlernen des Zyklus einer Frau ein Zeichen des Vertrauens. Viele Gefühle einer Frau sind damit verbunden, nicht nur an weingen Tagen der Mens sondern über den ganzen Zyklus. Als Mann bedeutet dieses ins Vertrauen ziehen durch eine Frau ein von nun an mit ihrem Empfinden leben. Das heisst der Zyklus bekommt auch Bedeutung auch für ihn. In der Diskussion um das Essentionell (www.diegoettin.de/diskussion) wurde die Gebärfähigkeit als einziges im Vergleich zum Mann hervorgehoben, dabei gehören nicht nur 9 Monate Schwangerschaft dazu sondern alle Tage im Kreislauf einer Frau. Als Mann auf dem Götinnenpfad betrachte ich das als Wunder.

Als nicht mehr ganz Junger kenne ich auch die Zeit der Partnerschaft wenn Eisprung und Mens aufhören. Auch durch diese Zeit geht man gut wenn man vorher gut miteinander gefühlt hat. Man kann sich helfen Verunsicherungen des Älterwerdens auszugleichen. Auch als Mann ist man dann auch froh, wenn Frau gelegentlich ein Auge zudrückt. Hormonell werden Männer dann etwas weiblicher, Frauen etwas männlicher. Doch einmal Göttin, immer Göttin.

Gruss Rocco

 



Leserbrief von Poseidon zu "Männer und Mens"

Hallo Schlangengesang, warum komme ich eigentlich zu Euch? Ganz einfach, weil ich Euch Frauen Liebe. Ihr seid für mich Alle Göttinnen. Es hat noch einen anderen Grund. Eine Freundin der Familie (Alleinerziehend) hat eine Tochter die in nächster Zeit die Menstruation bekommt. Für sie möchte ich ein Ritual machen zu ihrer Ehre, wenn es dann soweit ist. Deswegen machte ich mir eigentlich Gedanken was ist Menstruation und was bedeutet mir Menstruation. Ich vieles lerne ich im Internet. Allerdings ist mir nichts unbekannt.
Woher ich es habe? Dies weiss ich nicht.

Das grosse weibliche Mysterium? Seit Ihr Frauen näher in Gott als wir Männer? Die Seele und die Frau ist in der Grammatik weiblich. Ihr empfindet alles anders als wir! Ihr empfindet alles Weicher, wie das Wasser. Wir Männer brauchen mehr Zeit um in die Geheimnisse des Lebens und der Elemente zu kommen.

In meinem langen Leben, habe ich schon alles erlebt mit der Menstruation. Frauen die Schmerzen hatten, hässig waren, weil sie ihren Körper nicht annahmen. Legte ich ihnen bei der Aroma-Massage nur die Hand auf den Unterleib, dann ging es ihnen sofort besser und zufrieden gingen sie von dannen. Ein grosses Erlebnis war vor cirka 30 Jahren, als ich mit einer Freundin eins wurde, die die Menstruation hatte. Tatsächlich so eine Einheit war ich nicht mehr mit einer Frau, machten es aber nicht mehr, weil die Schulmedizin in „Menszeit“ davon abrät wegen Infektionsgefahr. Ob es wirklich so ist weiss ich noch nicht.

Leider machen noch nicht alle Frauen in der Göttinnenspiritualität mit. Leider auch nicht meine Frau. Einverstanden, sie hat keine Menstruation mehr. Leider hat sie auch keine Lust mehr, trotz allem reden und trotz allem Fühlen. Trotzdem wir auch schon schöne Tantrakursen mitgemacht hatten. Zudem habe meine Frau nie schlecht behandelt. Ein wichtiger Grund ist sicher der, dass sie sich nicht als Göttin fühlt.

Darum gratuliere ich Euch Frauen vom Schlangengesang, und den Andern, dass Ihr dies so schön offen darlegt und vor allem, dass Ihr auch uns Männer reinnehmt. Denn Scham gibt es keine, alles ist Natur und wir müssen endlich lernen uns zu verstehen. Gott und Göttin werden eins, dann haben wir Frieden.

Poseidon

 



Grüß euch,

im folgenden möchte ich stellung nehmen zu eurem aufruf, dass männer sich über die mensis äussern sollen

ich glaube:

Dass die Menstruation der Frau etwas spirituelles und heiliges ist.

Dass das "Geheimnis des Blutes" uns lehrt, dass Menstruations- und Geburtsblut heil-iges Blut, heilendes Blut und mächtiges Blut ist.

Dass uns das Blut-Mysterium der Frau daran erinnert, dass Leben und Heilung von der Frau kamen und zur Frau zurückkehren, zur "starken Frau", die blutet und wieder blutet aber nicht stirbt.


im folgenden möchte euch nun einen Auszug aus der "Keltischen Ur-Religion" geben die ich rekonstruiert habe.


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Am Anfang war, so die Tradition der weisen Frau, was immer am Anfang steht: Geburt. Die Grosse Mutter allen Seins (das All) gebar, und die Erde materialisierte sich aus der Leere.

Dann gebar die große Mutter allen Seins wieder und wieder, und Menschen, Tiere, Pflanzen kamen hervor. Sie waren alle sehr hungrig. "Was sollen wir essen?" fragten sie die Grosse Mutter.

"Jetzt esst ihr mich", sagte sie lächelnd. Bald gab es viel Leben auf der Erde, aber die Grosse Mutter hatte solchen Spaß am Gebären und Erschaffen, dass sie nicht aufhören wollte. "Ah,", sagte sie lächelnd, "jetzt esse ich euch." Und so macht sie es immer noch.

Wir alle stammen von derselben Mutter. Wir können sie die "Weise Frau" nennen. Wir alle kehren in ihre Umarmung zurück, in ihren blutreichen Bauchhöhlenplatz, wenn wir sterben. Jede Frau ist so betrachtet eine heilige Form der "Weisen Frau" und kann eine heile Mutter allen Lebens sein, kann aber auch Zerstörerin des Lebens sein. Ihre Macht ist ihr Blut, das fließt, ihr Blut, das Leben ist und Leben gebiert. Sie blutet jeden Monat, aber sie stirbt nicht. Das Menstruationsblut sowie das Geburtsblut einer jeden Frau stellt ein gewisses Mysterium dar.

Männer, die einer eher zielorientierten, linearen Struktur unterliegen, können sich wunderbar mit Frauen ergänzen, wenn sie sich mit ihnen in ihren zyklischen Rhythmus einschwingen. Übrigens ist dieses Einschwingen auf natürliche Rhythmen die einzige Möglichkeit sexuelle Erfüllung zu finden.
-

Das gesamte Grundmanifest der "Keltischen Ur-Religion" könnt ihr unter
folgender Adresse Downloaden:
http://www.druidenschule.org/pdf/keltische_urreligion.pdf


Roland Kreisel
Drasidae und 1. Direktor der "Keltischen Ur-Religion" e.V.
http://www.druidenschule.org

 


 



 



Aufgelesen
Buchrezension


Feuergöttinnen, Sonnenheilige, Lichtfrauen
Mythen, Sagen und Sternzeichen zum Feuer von Barbara Hutzl-Ronge


Als ich mir das Buch vor ca zwei Jahren kaufte, war ich sehr gespannt. Besonders interessiert hat mich die Sache mit den Sternzeichen. Da ich selbst Sternzeichen Widder bin, habe ich mir erhofft, auch einige neue weibliche Deutungsansätze dieses doch sonst oft sehr männlich interpretierten Zeichens zu finden.

Was das angeht, wurde ich leider enttäuscht. Astrologische Interpretationen fanden sich nicht. Aber dafür eine Reihe von Mythen, passend zu den Feuerzeichen, sowie zu vielen vielen Feuergöttinnen.

Das Buch gliedert sich in sechs Teile
1. Feuergöttinnen
2. Die Göttin mit dem Widder, Die Schafgöttin und das göttliche Lamm
3. Von der Sonnengöttin zur Maria im Strahlenkranz
4. Göttin auf dem Löwinnenthron und Sonnenlöwe
5. Göttinnen der Erleuchtung und der Weisheit
6. Pferdegöttinnen und Schützinnen

Ich habe damals angefangen, das Buch zu lesen. Ich wollte es von vorne bis hinten durchlesen. Auch dafür fand ich es nicht geeignet. Aber ich habe es letztlich doch noch sehr zu schätzen gelernt. Und zwar hauptsächlich als Nachschlagewerk. Schon oft habe ich für den Schlangengesang oder für andere Dinge hierin gestöbert und wurde auch fündig. Erleichtert wird das ganze durch ein alphabetisches Register.

Alles in allem kann ich das Buch durchaus empfehlen. Für alle, die ab und an etwas nachstöbern wollen, oder die gerne Göttinnenmythen lesen.

Von der gleichen Autorin gibt es auch noch ein weiteres Buch, es heißt: Quellgöttinnen, Flussheilige, Meerfrauen. Wie aus dem Titel zu erkennen, geht es hier um Wassergöttinnen und Wasserzeichen. In Arbeit soll außerdem ein Buch zum Element Erde sein.

Gwenhwyfar


 



Netze weben
In eigener Sache


Unsere Themenausgabe "Menstruation" kam gut an, wie es scheint :)
Wir planen auch schon an weiteren Themenausgaben. Es gibt noch kein festes Erscheinungsdatum für die weiteren Themenausgaben (und keinerlei Gewähr) - wir fangen aber schon einmal an, dafür Beiträge sammeln.

Folgende Schlangengesang Themenausgaben können wir uns derzeit vorstellen (vermutlich verteilt über zwei Jahre):
- Wechseljahre
- Schwangerschaft und Geburt
- Avalon
- Schwesternschaft, Kreise, Zirkel
- Männer und Männlichkeit auf dem Göttinnenweg

Ansonsten nehmen wir wie immer gerne auch andere Beiträge jeglicher Art.
Neu ist auch unsere Rubrik "Reisen zur Göttin" in dieser Ausgabe, zu der Gastbeiträge sich natürlich anbieten.
Auch für alle anderen der Rubriken könnt ihr gerne Beiträge verfassen.
Falls jemand außerdem ein Interessen an einer weitergehenden Mitarbeit hat (vor allem technische und inhaltliche Endredaktion ein bis zweimal im Jahr) freuen wir uns auch sehr.
Wie immer freuen wir uns sehr über Eure Zuschriften, Anregungen und Kritik,
und hoffen, dass es das nächste mal auch wieder Kontaktanzeigen gibt,

Euer Schlangengesang-Team

 



Zauberspiegel
Claudias Tempelbilder
 



 



 



Claudia Schäffer, www.goettin-figurinen.net


 


Auf den Spuren der Großen Göttin

"Ich wanderte am Strand entlang. Konnte meine Spuren im Sand sehen. Da war aber noch eine zweite Spur und ich wusste, die Große Göttin geht neben mir. Dann ging es mir sehr schlecht und ich konnte die 2. Spur auf einmal nicht mehr sehen. Als es mir wieder besser ging, sah ich auch die 2. Spur im Sand wieder. Ich frage die Große Göttin wo sie gewesen sei, als es mir so schlecht ging. Da antwortete sie: Als es Dir so schlecht ging, da habe ich Dich getragen."
Sonia, Reiki-Meister-Lehrerin, Kartenlegerin

 


Ehre so die Göttin
Hände, die können die Trommel wohl schlagen,
im Takte des Pulsschlags der uralten Welt.
Schließ´ deine Augen und lausche den Sagen,
Legenden und Mythen, die sie dir erzählt.
Lass´ den Herzschlag hören, Rhythmus sich verweben.
Ehre so die Göttin - trommle ihr dein Leben!


Kehlen, die können die Lieder wohl singen,
ob wehmüditig, heiter, ob kämpferisch wild.
Bringt die Melodie deine Seele zum Klingen
erwacht manche Hoffnung, wird Sehnsucht gestillt.
Lass´ die Töne kommen, klangvoll sich erheben.
Ehre so die Göttin - singe ihr dein Leben!


Körper, die können die Glieder wohl regen,
hüpfen und drehen und stampfen im Kreis.
Wirken damit manchen Zauber und Segen,
wenn Leidenschaft lodert und Feuer brennt heiß.
Lass´die Hüften kreisen und die Lenden beben.
Ehre so die Göttin - tanze ihr dein Leben!


Mit jedem Gedanken und all deinen SInnen,
erlebe das Wunder tagtäglich auf´s neu.
Und spüre dabei, ganz tief in dir drinnen,
wie alles verwoben und doch jedes frei.
Nutze all die Gaben, die sie dir gegeben.
Ehre so die Göttin - schenke ihr dein Leben!


Morrighan

 



Kalender

Der Schlangengesang – Göttinnenkalender

Es existieren schon tausende Kalender für Festtage der Göttin in ihren vielen Aspekten. In unserem Kalender bemühen wir uns nur Daten aufzunehmen, die historisch belegt sind. Das ist nicht so einfach. Es gibt wie gesagt viele Websites und Bücher die Termine verbreiten, aber deren Quellen sind oft zweifelhaft oder überhaupt nicht genannt. Das Auffinden und Auswerten historischer Quellen allerdings ist fast eine Lebensaufgabe.

Deshalb haben wir in unseren Kalender neben den Daten und Bezeichnungen eines Festes auch die Quelle der Daten eingetragen. Sollte jemand einen Fehler entdecken oder noch ein Fest mit einer gesicherten Quelle hinzufügen wollen, so ist sie/er herzlich dazu eingeladen.

artemisathene

 



Feiertage im Januar

Zum griechischen Januar gehörten die Mondmonate Poseideon und Gamelion. Letzterer benannt nach dem Hochzeitsfest, dem „hieros gamos“ der Göttin Hera mit Göttervater Zeus. Dieses Fest wird oft auch Theogamia genannt. Dieses Jahr fällt es allerdings in den Februar.

Der römische Monat Januar war benannt nach dem zweigesichtigen Gott Janus. Er hatte ein altes und ein junges Gesicht und blickte somit ins alte wie ins neue Jahr.

Im germanischen Gebiet hieß dieser Monat Hartung, nach dem hart gefrorenen Schnee. Das Wort bedeutet im Althochdeutschen in etwa „sehr“ oder „viel“ (Schnee oder Kälte). Die Wurzel „hart“ ist indoeuropäischen Ursprungs.

16.Januar: Löwe, abnehmender Mond:
Festtag der römischen Göttin Concordia: Personifikation der Eintracht.
Quelle: (1)

Zwischen dem 24.-27. Januar: Feriae Sementivae: „Saatferien“: auch Paganalia genannt: nach Ovid war es ein ländliches Fest zu Ehren der Göttin Tellus Mater und der Göttin Ceres.
Ihnen wurden nach der Aussaat des neuen Getreides Kuchen geopfert und „Fleisch ausgesät“. (Siehe Gebet im Schlangengesang 9/05)
Quelle: http://www.villaivlilla.com/GensSempronia/tellus.htm
http://ancienthistory.about.com/library/bl/bl_myth_gods_grecoroman_tellus.htm

26./27. Januar = 27. Gamelia: Schütze/Steinbock, abnehmender Mond:
Theogamia, das Fest der Heiligen Hochzeit des Zeus und der Hera. An diesem Tag wurde Zeus als „Teleios“ (Oberhaupt der Familie) und Hera als „Teleia“ (weibliches Familienoberhaupt) verehrt. Weitere Opfer waren vorgesehen für Poseidon und Demeter Kourotrophos (Beschützerin der Kinder).
Quelle: (5)

30. Januar: Wassermann, zunehmender Mond:
Fest der römischen Friedensgöttin Pax mit Lorbeerkränzen, Weihrauchopfer und einem Tieropfer eines „schneeweißen Tieres“, das vor der Opferung mit Wein besprengt wird.
Quelle: (1)

31.Januar: Fische, zunehmender Mond:
Fest der keltisch-irischen Göttin Brigantia / Brigid. Als „Lichtbringerin“ und schöne Jungfrau beendet sie in dieser Nacht die dunkle Herrschaft der Göttin Cailleach.
Quelle: http://www.wilsonsalmanac.com/book/jan31.html
Schlangengesang 1/04 Text zu Brigid

Unspezifizierte Feste:
Fest der indischen Göttin Sarasvati: mit Sicherheit am Anfang des Jahres, wann genau konnte ich nicht feststellen.
Quelle: http://www.rosettastoneinc.com/california/fest.html

Festdaten ohne gesicherte Quelle:
Bei meinen Recherchen für die Feste in diesem Monat stieß ich wieder auf eine Liste an Daten, die sich von mir aber nicht durch sichere Quellen belegen ließen. Wenn jemand eine solche Quelle kennt und zitieren kann wäre ich sehr dankbar: 2. Januar, Inanna, 6.Januar: kelt. Göttin Sirona, 7.Januar: Sekhmet (Ägypten)

Quellenangaben: (1) Ovid Fasti, (2) der römische Festkalender, Reclam,
(3) www.novaroma.org, (4) www.imperiumromanum.com,
(5) http://www.geocities.com/athens/parthenon/6670/doc/fest.html,
(6) http://www.geocities.com/medusa_iseum/library/griechkreis.html
(7) http://www.personal.psu.edu/users/w/x/wxk116/RomanCalendar

 



Feiertage im Februar

Dieses Jahr fällt der griechische Mondmonat Anthesterion (Blumenmonat) genau auf unseren Monat Februar.

In Rom wurden im Februar die Göttin Juno (römisches Pendant zu Hera) sowie ihr Sohn, der Kriegsgott Mars verehrt. Der Monatsname rührt von Opferungen zur „Entsühnung“ = Reinigung her.

Im germanischen Sprachgebiet hieß dieser Monat Hornung. Die Etymologie deutet darauf hin, dass der Name vom Verb „horen“ = sich paaren kommt. Es kann übertragen auch „Bastard“ heißen und beutet wohl soviel, wie „der an Tagen zu kurz geratene Monat“. Der Februar ist auch der Monat der Fastnacht, des Karnevals und des Faschings.

1.Februar: Fische, zunehmender Mond:
Imbolc: Fest der Brigit (keltisch): Göttin des Feuers, der Geburt, der Inspiration, Fruchtbarkeit, Medizin, Musik, der Nutztiere und des Handwerks
Quelle: diverse: z.B. Edain Mccoy: die keltische Zauberin, Zsusanna E. Budapest, etc

Ebenso: In Rom: Fest der „phrygischen Mutter“: Kybele und der Juno Sospita = „Erretterin“, dargestellt als Ziege oder mit Ziegenfell bekleidet. Am 1.2. wurde das Einweihungsfest ihres Tempels in einem Hain in Ostia gefeiert.
Quelle: Ovid, Fasti

1.Februar Lichtmess: Fest der Hl. Brigitta. Christianisierte Form der Brigit

Fest der Ceres in Rom: römische Göttin des Getreides
Quelle: www.novaroma.org (mit Bezug auf Quellen aus historischen Büchern)
Laut römischem Festkalender (Reclam) und www.imperiumromanum.com liegt dieser Festtag am 19. April

1./2. Februar: Fest der Santeria/Yoruba-Göttin Oya: Göttin des Sturms/Windes
Quelle: http://www.church-of-the-lukumi.org/celebrations.htm

3. Februar: Widder, zunehmender Mond: Sarasvati Puja – Fest der indischen Göttin der Weisheit Sarasvati. Das Fest markiert das Ende des Winters und den Frühlingsanfang. Manchmal wird der Tag als Geburtstag der Göttin beschrieben oder aber als der Tag als sie zusammen mit Durga auf die Erde kam.
Quelle: http://www.freehomepages.com/udiscover/india/ifs/vasantpanchmi.htm

09./10.-11./12. Februar/ 11.-13. Anthesterion: Anthesteria: 3-tägiges Fest für Dionysos. Am 3. Tag findet die heilige Hochzeit zwischen dem Weingott Dionysos und Ariadne statt.
Quelle: http://www.geocities.com/medusa_iseum/library/griechkreis.html

11. Februar: Löwe, zunehmender Mond:
Fest der Kallisto: Nymphe aus der griechischen Mythologie. Die Gefährtin der Artemis wurde vergewaltigt von Zeus. Artemis verwandelt sie in eine Bärin und setzt sie als Sternbild an den Himmel.
Quelle: Ovid, Fasti

12. Februar: Löwe, zunehmender Mond:
Fest der Diana: römische Mondgöttin und Göttin der Jagd
Quelle: www.novaroma.org
Nach www.imperiumromanum.com lag ihr Festtag am 15. August
Der römische Festkalender von Reclam und Ovid schweigen dazu.

13. Februar: Löwe, Vollmond:
Beginn der Parentalia: römisches Fest für die verstorbenen Vorfahren. Dauer bis zum 21. Februar. (siehe Text im Schlangengesang 1/04)
Quelle: der römische Festkalender (Reclam)

Fest der thailändischen Göttin Lim Ko Niao. Zum Vollmond im Februar, 15 Tage nach dem chinesischen Neujahrsfest. Ihre Statue ist aus dem Holz des Cashew-Baumes, an dem sie sich erhängte, nachdem sie den Bau einer Moschee nicht verhindern konnte.
Quelle: http://www.thaipage.ch/autor/stevens/feste/02_chaomaelimkoniao.php, http://www.feste-der-religionen.de/feste/lim-ko-niao.html

14. Februar: Jungfrau, abnehmender Mond:
Fest der Juno Februra: römische Göttin des Liebesfeuers/Liebesfiebers (lat. febris = das Fieber), der Ehe und Familie
Quelle: www.novaroma.org evtl. 2. Februar (widersprüchliche Quellen)

15. Februar: Jungfrau, abnehmender Mond:
Fest der Juno Lucina: römische Göttin der Schwangeren, Gebärenden und der sich Kinder wünschenden Frauen. Die Bedeutung „Lichtbringerin“: kommt davon dass das Gebären der Kinder als „Anfang des Lichts“ bezeichnet wird. Das Fest fand im heiligen Hain der Juno Lucina statt und im Laufe der Feierlichkeiten wurden die Frauen mit Ruten aus den Sehnen eines Geißbocks geschlagen um ihnen Fruchtbarkeit zu bringen.
Quelle: Ovid, Fasti

17. Februar bzw. variabler Festtag: Waage, abnehmender Mond:
Fornakalien: Festtag zu Ehren der römischen Göttin Ceres Fornax, der Göttin des Brot- Backens oder des Dörrens und Röstens von Getreide. Sie sollte das frisch gesäte Getreide schonen. Das erste geerntete Getreide wurde ihr deshalb geopfert.
Quelle: Ovid, Fasti

18./19. Februar = 20.-26. Anthesterion : kleine Eleusinische Mysterien zu Ehren der griechischen Göttinnen Demeter und Persephone/Kore.
Quellen: O.E. James: der Kult der großen Göttin, Vera Zingsem: Göttinnen großer Kulturen
http://www.geocities.com/medusa_iseum/library/griechkreis.html
http://www.numachi.com/%7Eccount/hmepa/calendars/696.1.Anthesterion.html
21. Februar: Schütze, abnehmender Mond:
Im römischen Reich Festtag für Tacita, die Göttin des Schweigens. Opfer an die Göttin mit einem langen, komplizierten Ritual.
Quelle: Ovid, Fasti

22. Februar: Schütze, abnehmender Mond:
Fest der Göttin Concordia = Caristia (später Charistia): römischer Festtag mit dem Zweck Missverständnisse und Zwistigkeiten in der Familie bei einem Festmahl zu beseitigen. Auch den Toten wurde ein Festessen an die Gräber gestellt. Hielt sich bis in christliche Zeit auch in Deutschland.
Quelle: (1), http://www.manuscripta-mediaevalia.de/gaeste/grotefend/g_c.htm

24. Februar: Steinbock, abnehmender Mond:
Regifugium: römisches Fest zum Tode der Lucretia
Quelle: römischer Festkalender (Reclam)
Schlangengesang: 01/04

Festdaten ohne gesicherte Quelle: Bei meinen Recherchen für die Feste in diesem Monat stieß ich wieder auf Daten, die sich von mir aber nicht durch sichere Quellen belegen ließen. Wenn jemand eine solche Quelle kennt und zitieren kann wäre ich sehr dankbar: 7.2. Selene, 17.2. Kalis Geburtstag, 18.2. Spenta Armaiti, 25.2. Tag der Nut, 26.2. Hygieia- Tag

Quellenangaben: (1) Ovid: Fasti, (2) der römische Festkalender, Reclam,
(3) www.novaroma.org, (4) www.imperiumromanum.com,
(5) http://www.geocities.com/athens/parthenon/6670/doc/fest.html


 




Feiertage im März

Dieser Monat entspricht dieses Jahr dem alt-griechischen Mondmonat „Elaphebolion“. Dieser war der Göttin Artemis in ihrem Aspekt als Jägerin geweiht. Das dazugehörige Fest fand am 6. Tag des Mondmonats Elaphebolion statt.

Im römischen Reich war dieser Monat Mars gewidmet, dem Kriegsgott.

Die germanische Bezeichnung des Monates war Lenzing. Von „Lenz“ = der Frühling oder auch etymologisch aus „lang“ über eine Wortverschiebung, weil die Tage nun deutlich länger werden.
In den März fiel das Fest des Frühlingsbeginns: die Fruchtbarkeitsgöttin Nerthus wurde mit einem Umzug mit geschmückten Wagen auf denen ihr Abbild stand gefeiert. Diese Prozession sollte für eine reiche Ernte sorgen. (vgl. unser Karneval). Der genaue Tag des Festes ist nicht überliefert.
In der 3.Märzwoche soll die Göttin Idunna mit einem Fest der Jugend gefeiert worden sein.

1. März: Widder, zunehmender Mond:
Matronalia: Fest zu Ehren der römischen Göttin Juno Lucina (lat: lux = das Licht, der Tag); Göttin der Ehe und „Geburtshelferin“
Quelle: (1), (3) und (4)

Tag des römischen Neujahres zur Zeit der Republik.

Erneuerung des ewigen Feuers im Tempel der Vesta in Rom.
Quelle: (1) und (3)

3. März: Stier, zunehmender Mond:
Puppen-Fest in Japan: Hina-Matsuri; Fest der Mädchen. Es werden hübsche Puppen hergestellt die womöglich die Töchter der Sonnengöttin Amaterasu, die drei Munakata-No-Kami repräsentieren.
Quelle: http://www.feste-der-religionen.de/feste/hinamatsuri.html
http://www.geocities.com/mindysensei/hina.html

5. März. Stier, zunehmender Mond:
Weihrauchopfer an die Göttin Vesta in Rom. Verehrung als Beschützerin der römischen Kaiserfamilie.
Quelle: (1)

Ploiaphesia: Navigium Isidis: Beginn der neuen Schifffahrtssaison nach dem Winter.
Quelle: Apuleius, Metamorphoses IX
http://www.fellowshipofisis.com/jc/jcmar.pdf

5./6. März = 6.Elaphebolion: Stier/Zwilling, zunehmender Mond:
Elaphebolia: Fest der griechischen Göttin Artemis in ihrem Aspekt als Göttin der Jagd.
Quelle: (5), http://www.geocities.com/medusa_iseum/library/griechkreis.html#ela

14. März: Jungfrau, zunehmender Mond:
Tag der Esther. Diese jüdische Königin verhinderte die Vernichtung der Juden und ihrem mutigen Verhalten wird seither mit ausgelassenen Feiern gedacht. Alkohol und Verkleidungen gehören zu diesem Fest.
Quelle: http://www.judentum-projekt.de/religion/feste/purim/
http://www.edu-udf.ch/d/publikationen/EDU-Standpunkt/stp-2004/535.html
http://www.hagalil.com/kalender/kalender.htm

14./15. März, Jungfrau zunehmender Mond, Vollmond = 15. Elaphebolion: Galaxia: Fest der Göttin Rhea und des Gottes Kronos in Griechenland. Es wurde ein Brei aus Gerste und Milch gekocht und die Jugendlichen opferten „goldene Töpfchen“ und tauschten untereinander Süßigkeiten aus.
Quelle: (5) und http://www.geocities.com/medusa_iseum/library/griechkreis.html

15. März: Jungfrau, Vollmond
Ostara: Vollmond: damit wahrscheinlich der Tag des Ostara-Festes, des Frühlingsfestes in der germanischen Religion. Symbole des Frühlings und der Fruchtbarkeit waren sowohl Hasen wie auch Eier. Ob es eine namensgleiche Göttin Ostara/Eostre wirklich gab ist nach wie vor umstritten.
Quelle: Gardenstone: der germanische Götterglaube

Feriae Annae Perennae: Fest der römischen Göttin Anna Perenna
Quelle: (1) und (2)

Mitte März, wann genau ist unbekannt
Tag des Martyriums der Hypatia, griechische Philosophin von Christen ermordet 415 n.u.Z. (siehe Schlangengesang 1/04)
Quelle: http://www.fh-coburg.de/2717.html , http://en.wikipedia.org/wiki/Hypatia_of_Alexandria
Sabine Bauer: die Siegel der Sophia

Festdaten ohne gesicherte Quelle:
Bei meinen Recherchen für die Feste in diesem Monat stieß ich wieder auf eine Liste an Daten, die sich von mir aber nicht durch sichere Quellen belegen ließen. Wenn jemand eine solche Quelle kennt und zitieren kann wäre ich sehr dankbar: 4.3. Fest der kelt. Rhiannon, 7.3. Junonalia (angeblich bei Livius zu finden, die genaue Textstelle konnte ich noch nicht verifizieren), 8.3. Geburtstag der Mutter Erde (China), 14.3. Tag der Ua Zit (Ägypten), 18.3. Sheela na Gig,

Quellenangaben: (1) Ovid: Fasti, (2) der römische Festkalender, Reclam,
(3) www.novaroma.org, (4) www.imperiumromanum.com,
(5) http://www.geocities.com/athens/parthenon/6670/doc/fest.html

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Die Karistien

Am 22. Februar feierten die Römer das Fest der Karistien. Die Etymologie des Wortes wird bei Ovid von „carus“ = lieb hergeleitet. Ihm zufolge sind damit die „lieben Verwandten“ gemeint. Zu diesem Fest treffen sich die Familienangehörigen um den Göttern der Familie bzw. des Stammes zu opfern.
Man spendet den Laren und Penaten (Familiengötter) Weihrauch und opfert ihnen Speisen auf Opferschalen um sie zu ernähren. Es wird auch reichlich Wein gespendet (ob nur den Göttern oder auch den Familienangehörigen sagt Ovid nicht) und gebetet.
Es wurde allgemein angenommen, dass an diesem Tag Concordia, die Göttin der Eintracht, ganz nah bei den Familien ist, die Streit und Zwietracht fern hält.

Dieses Fest bestand auch in christlicher Zeit noch fort. Unter der Bezeichnung „Fest des hl. Petrus zum Gastmahle“, Caristia oder auch Althochdeutsch „St. Peterszech“ soll die Bewirtung der Verstorbenen mit Speisen auf den Friedhöfen bis ins 6. Jahrhundert angedauert haben.

Quelle: Ovid: Fasti, II, 618-638

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Veranstaltungen

Göttinnen "zum Anfassen" - FrauenZirkel "Die Göttin lebt"
Berlin
>>><<<< Treffen am 25.01.06 um 19:00<<<<>>>>
Göttinnen "zum Anfassen" - FrauenZirkel "Die Göttin lebt"
Liebe Frauen,
Euch allen alles Liebe und Gute für 2006 und uns schöne weitere Zirkel-Abende. Ich hab mich sehr darüber gefreut, dass wir uns im Astro-Cafe treffen können, denn Barbara Illing hat ab Februar einen Gastronom gefunden, der das Cafe im alten Stil weiter betreibt. Und wir können natürlich gerne am Mittwoch kommen.
Es grüßt Euch an einem sonnigen und kalten Januarmittwoch
Eure Sybille
Der Zirkel bietet Frauen, die selbst einen Zugang zu Göttinnen haben oder an matriarchaler FrauenKultur interessiert sind, Raum für persönlichen Austausch und Vertiefung unseres Wissens.
Frauenzirkel Göttinnen - jeden 4. Mittwoch im Monat um 19 Uhr
25.01.05 um 19:00
Frauenzirkel Götinnen zum Thema „Plaudern und Planen“
Es gibt kein festes Thema, aber die Bitte: bringt Themenideen und Wünsche für 2006 mit und lasst uns daraus ein Programm stricken.
Dörte wird Göttinnenfotos mitbringen, vielleicht findet eine von Euch einen Spruch, ein Gedicht, eine Anrufung, ein Bild für die Vogelgöttin. Mir gehen die Nachrichten nahe.
Und wenn Ihr mögt, dann bringt ev. auch ein Erlebnis/eine Geschichte/ eine Begebenheit aus den Rauhnächten mit, die Ihr den anderen vielleicht mitteilen möchtet.
Für die „neuen“ Frauen häng ich eine Wegskizze zum Astrocafe an, für die „alten“ Frauen eine Themenliste von 2004 als Anstoß.

Infos unter 443 587 04 oder zirkel@frauenkulturservice.de
Treffpunkt: AstroCafé, Gleditschstr. 47, Schöneberg
zu erreichen: U 7 Kleistpark oder U 7 Eisenacherstr. - ca. 10 Min.
... einfach vorbei schauen, zusammensein, mitreden, fragen, zu hören ....


Seminare und Veranstaltungen Bergkamen
Donnerstag, 19.1.06: 1. Treffen der Jahreskreisgruppe zum Feiern der Jahreskreisfeste/ 20 Uhr/ UK 25,- Euro

Dienstag, 1.2.06: Wir feiern Imbolc / Infos auf Anfrage

6.-8.3.06: Frauenaktionstage zum Intern. Frauentag/ Schnupperkurse und vieles mehr/Infos auf Anfrage

21.3.06. "Wünsche wünschen" ein Frauenzauberabend/ 20 Uhr/ UK 30,- Euro incl. Material

März 2006: Start spiritueller Lehrgang/ Infos auf Anfrage (Inhalte u.a. die Jahreskreisfeste, Elementearbeit, Räucherungen, Edelsteine, Zeitqualitäten und Grundkursus im mystischen Kartenlegen
Jederzeit auf Wunsch: Ritual "Eins mit dem Frausein"/ Infos auf Anfrage
Vorab Anmeldung bei allen Terminen erforderlich da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Weiter Infos gerne persönlich telefonisch: 02307 - 66 36 55 oder mobil: 0173 - 25 16 51 3/ Bergkamen/ email: sonias-shinto@gmx.de

Göttinnen
Ausstellung in Zürich im Museum Rietberg
Park-Villa Rieter
bis 14. Mai 2006

Die etwa 60 Gemälde indischer Göttinnen aus der Sammlung des Museums Rietberg erlauben einen Einblick in die Vielzahl der Erscheinungsformen von Devi, der Grossen Göttin. Viele Hindu-Gläubige benennen so die weiblich erfahrene "kosmische Energie" und verehren sie als Gattin eines Gottes.

Heilige Texte, Hymnen, Mythen und Gebete sind in Indien häufig von hoch gebildeten Berufsmalern illustriert worden. Göttinnen-Bilder dienten Gläubigen sowohl zur Meditation als auch zur Stärkung ihrer Vorstellungskraft: Nach hinduistischer Meinung kann der Mensch sich das Göttliche nicht ohne Verbildlichung denken und braucht zur Hinwendung an einen Gott oder eine Göttin ein Bildnis.

Der Weiss-Rot-Schwarze Ring der Kraft
Frauenkreis
Seminarhaus Winkel, CH-8560 Märstetten
Leitung: Loon Schneider und Viola Stollenmaier
2006 Datum:: 01.-06. Mai 2006
Seminar: CHF 710.-
Haus/Essen CHF 385.-
http://www.winwinkel.ch/-o-/drei_gesichter_der_goettin.shtml


Die Rückkehr der Göttin
Leitung: Loon Schneider und Viola Stollenmaier
Seminarhaus Winkel, CH-8560 Märstetten
Datum:: 2.-7. Mai 2006
Seminar: CHF 713.-/EUR 460.-
Haus und Essen: CHF 385.-/EUR 250.-
http://www.winwinkel.ch/-o-/rueckkehr_der_goettin.shtml

Die Sprache der Göttin
Wiener Volkshochschule
KURS-NR.: 1074
KURSVERANSTALTER: Urania
DATUM: Do., 23.2.2006 19:00 -
Do., 4.5.2006 21:00
KURSORT: Urania
KURSLEITER/IN: Ruth Devime
KOSTEN: € 85,00
ANMELDESCHLUSS: 23. Februar 2006
... Verschiedene Frauenforscherinnen, Spurensucherinnen und gewitzte Weiber referieren zu den einzelnen Symbolen! (bezieht sich auf "Die Sprache der Göttin" von Marija Gimbutas)


 



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