| Hallo,
Herzlich Willkommen zur zehnten Ausgabe des Schlangengesangs.
Der Winter hielt dieses Jahr ja erst spät so richtig Einzug und so
liegt bei vielen von Euch jetzt wahrscheinlich noch Schnee. Unser
Newsletter soll Euch daher schon mal auf den Frühling einstimmen, so
stellen wir u.a. eine Sonnengöttin vor und im Kalenderteil findet Ihr
viele Frühlingsfeste.
Wir wünschen Euch viel Spaß und freuen uns auf Post von Euch,
das Schlangengesang-Team
ArtemisAthene, Ash, Caitlin, Elea, Gwenhwyfar, jana, Karmindra, Lilia,
Markus, Nebelweib, Silver, Temkes, Zauberweib

Inhaltsverzeichnis
Göttin:
- Amaterasu
- Astarte
Pflanze:
- Gänseblümchen
Erfahrungen:
- Göttinspiritualität
- An die Göttin in mir
- Jahreszeiten
Aufgelesen:
- Pandea - Panthea - ein Name für
Göttinnenspiritualität/Göttinnenglaube
- Buchrezension- 50 Klassiker MYTHEN
Aktuelles:
- Diskriminierung abschaffen - Glaubensgemeinschaft
demonstriert in Mexiko Stadt
Netze weben:
- Kontaktanzeigen
Kalender:
- März
- April
- Mai
- Elaphebolion
- Veneralia
- Fordicidia
- Thargelia
- Veranstaltungen
Impressum / Schlangengesanginfos / Kontakt /
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Göttin:
Amaterasu
Wo ist die Göttin in Japan? Während sich in westlichen Ländern mit
monotheistischen Religionen die Göttin kaum noch in aktuellen Dogmen
finden lässt, ist sie in der japanischen Shinto-Religion nach wie vor
präsent. Die Shinto-Religion gibt es seit ca. 500 v.d.Z. und im Laufe
der Zeit hat es die Göttin Amaterasu geschafft zur obersten Göttin zu
werden. Sie wird heute als Mutter, aber auch als Herrscherin aller
anderen Gottheiten angesehen, überdies als Beschützerin des
japanischen Volkes und der japanischen Einheit. Das wichtigste Symbol
der Amaterasu, die rote Sonne, befindet sich nach wie vor auf der
Nationalflagge Japans. Weitere Attribute sind beispielsweise ein
Schwert und ein Spiegel, der auf die Betrachterin zurückweist und an
das indische »tat tvam asi« (»Das bist Du«) erinnert: Jede einzelne
ist in allem wiederzufinden.
Die Göttin Isanami und der Gott Isanagi erschufen Japan. Isanami war
für die Rollenverteilung zuständig. Die Herrschaft über den Himmel
bekam die Göttin Amaterasu, die Nacht bekam Mondgott Tsukijomi
zugeteilt. Das Meer wurde dem Sturmgott Susa-no-o zugewiesen.
Amaterasu hatte anfangs einen langen Kampf mit ihrem Bruder Sturmgott
Susa-no-o. Susa-no-o hatte Amaterasus Schwester Uke-Mochi, die
göttliche Nahrungsspenderin, ermordet und belästigte Amaterasu.
Susa-no-o raste in seiner Eigenschaft als Sturmgott/Taifun zerstörend
und vernichtend über die Meere. Als er seiner verhaßten Schwester
Amaterasu Fäkalien unter ihren Thron warf und einen Pferdekadaver in
ihr Ruhebett legte, hatte Amaterasu genug von dieser verrückten Welt
und ihrem unerträglichen Bruder. Amaterasu richtete sich eine Höhle
komfortabel ein und zog sich darin zurück. Da sie die Sonnengöttin
war, nahm sie ihre Sonne mit in die Höhle. Auf der Erde war es fortan
dunkel und kalt. Die Menschen waren verzweifelt. Aber auch alle
anderen Göttinnen und Götter waren verzweifelt und ratlos. Sie alle
flehten Amaterasu an zurückzukehren. Die Sonnengöttin dachte aber
nicht daran. Uzume, die Göttin der Fröhlichkeit, ließ sich von der
allgemeinen Verzweiflung nicht anstecken und beschloß etwas zu
unternehmen. Sie begann vor der Höhle ihrer Schwester zu tanzen. Sie
tanzte und rief der göttlichen Höhlenbewohnerin schlüpfrige Worte zu.
Bald tanzte sie nackt für Amaterasu und ihr Tanz wurde immer wilder.
Die anderen Göttinnen und Götter begannen Uzume anzufeueren und
irgendwann wollte Amaterasu wissen, was denn da vor ihrer Höhle so
laut und fröhlich gefeiert würde. Sie schickte eine Späherin hinaus,
die mit der Nachricht zurückkam, dass eine neue Göttin gefeiert würde,
die besser als die Sonne sei. Jetzt wurde Amaterasu wütend und wollte
selbst nachsehen, wer denn diese Göttin sei, die sich ihr Amt anmaßte.
Sie öffnete die Höhlentür einen Spalt um hinauszuspähen. Genau darauf
hatten die 8 Millionen Göttinnen und Götter vor der Höhle gewartet.
Sie hatten einen großen Spiegel vor der Höhle aufgestellt. Amaterasu
erblickte also nicht ihre tanzende Schwester Uzume und auch nicht das
gesamte Pantehon. Stattdessen sah sie in ihr Spiegelbild und verliebte
sich sogleich in ihre eigene Schönheit. Während sich Amaterasu noch
selbst bewunderte, öffneten einige ihrer Schwestern und Brüder schnell
die Höhlentür ganz. Großer Jubel und unendliche Huldigungen begannen.
Amaterasu beendete ihren Rückzug und tat die Sonne wieder an ihren
Platz. Es wurde wieder hell und warm und auch alle Menschen freuten
sich und huldigten der Großen Amaterasu. Dieses Ereignis wurde fortan
als Ritual in die Shinto-Religion aufgenommen. Ein jährlich
wiederkehrender Zyklus von Winter und wieder erwachender Natur
erinnert uns daran.

Ihren zerstörerischen Bruder Bruder Susa-no-o bestrafte Amaterasu,
indem sie ihm Finger- und Zehennägel ausreißen ließ. Immer wenn ein
Taifun Japan heimsucht, hat Susa-no-o wieder irgendwo neue Krallen
gefunden.
Amaterasus Andachtsschreine sind meistens mit Spiegeln verziert und
ansonsten architektonisch einfach gehalten. Amaterasu übergab Nippon
ihrem Enkel Ninigi, dessen Nachkommen bis auf den heutigen Tag
KaiserInnen von Japan sind.
Japan hatte über 2000 Jahre praktisch keinen Kontakt zu anderen
Ländern und Kulturen. Abgesehen von einigen christlich missionarischen
Versuchen im Mittelalter und abgesehen von einer kleinen holländischen
Handelskonzession in Nagasaki.
1835 rückte eine amerikanische Kriegsflotte unter Kapitän Matthew C.
Perry vor die Küste und erzwang mit gerichteten Bordkanonen die
Öffnung zweier Häfen für den Handel der USA. Ab dieser Zeit datiert
die Verwandlung Japans von einem selbstgenügsamen Feudalstaat zur
expansiven Industriemacht. Dieser Status wurde durch die Besetzung des
Landes durch US-amerikanische Truppen am Ende des 2. Weltkrieges
weiter etabliert. Der Shintoismus war bis dahin ein auf Ahnenkult und
Naturverehrung gegründeter Glaube. Nun wurden in westlicher Manier
auch den Japanern die verklemmten Ansichten des amerikanischen
Puritanismus aufgezwungen. Ein westliches Moralverständnis wurde
geprägt, uralte Traditionen gingen verloren, Geishas wurden zu
maskierten Animierdamen und mit der naturhaften Beziehung zwischen den
Geschlechtern war es auch vorbei. Ein Beispiel: Im Shintoismus gab es
einen öffentlichen Phallus-Kult. Der Gott Mijo-jin wurde bei
Prozessionen durch die Straßen getragen. Fast jede Familie hatte das
Glied des Mijo-jin im häuslichen Schrein. Der Phallus-Kult wurde dann
»mit Rücksicht auf westliche Gefühle« von den US-Amerikanern verboten.
Nur in ländlichen Gegenden gibt es diesen Phallus-Kult noch. Dort wo
selten Fremde hinkommen.
Noch ein paar allgemeine Details zum Shintoismus:
Laut einer aktuellen Umfrage sagen 70 % der JapanerInnen, dass sie
keine Notwendigkeit für Religionen sehen, 7 % haben einen Glauben an
eine bestimmte Religion, 40 % meinen, dass Religion nur auf Geld aus
ist, 26 % bezeichnen sich als religiös. Trotzdem bekennen sich von den
120 Millionen JapanerInnen 100 Millionen zum Shintoismus und 96
Millionen gleichzeitig zum Buddismus. Das ist kein Widerspruch für die
meisten JapanerInnen.
Das Wort »Religion« gab es lange nicht in Japan. Aus
Kommunikationsgründen mit anderen Staaten und Gesellschaften musste
allerdings ein solcher Begriff eingeführt werden. Für Religion wurde
das Wort Shûkyô gewählt. Dieser Begriff war schon länger bekannt,
allerdings wurde er erst ab dem ausgehenden 19. Jahrhundert für den
Begriff Religion verwandt. Shûkyô bezeichnet mehr eine Lehre, ein
Dogma, etwas institutionalisiertes nach Art des Christentums
(Ethik-Vorschriften usw.).
Der Begriff Shûkyô kam also nicht aus dem Volk, sondern von den
Diplomaten und Staatsmännern. Religion wird deshalb von JapanerInnen
als Handlanger des Staates gesehen, weil es eine sehr lange
Kooperation zwischen Staat und Buddhismus gab. Zudem gab es den
Versuch ein bestimmtes Staats-Shinto zur Staatsreligion zu machen.
Weiters wird der Shûkyô mit den Neuen Religionen, die derzeit
erstarken, assoziert.
Der Volks-Shintoismus konnte allerdings nie ganz verdrängt werden und
behauptete sich durch die patriarchalen Zeiten bis heute.
Amaterasus spendet uns mit ihrer Sonne bis heute Licht, Wärme und
Leben.
Ash
  
Astarte
Astarte hat das Universum geboren. Sie gebiert es noch immer und zu
ihr kehrt am Ende alles Leben zurück. Sie ist die Große Göttin, als
solche auch unter den Namen Isis, Inanna/Ischtar, Nuit, Stella Maris/Maria,
u.v.a. verehrt. Sie kann helfen Vertrauen und Zuversicht zu finden,
Licht ins Dunkel zu bringen.
Auf Statuen wird sie gern als "Baum des Lebens" dargestellt, sie hat
Beinamen wie "Frau, die über das Meer geht" und "Mutter der Götter" -
über 70 davon hat sie das Leben geschenkt. Sie ist unanzweifelbare
Fruchtbarkeitsgöttin, deren Name ursprünglich "Schoß" bedeutete. Im
hebräischen wird ihr Name gern zu "Wäldchen" verunglimpft.
Astarte wird oft mit Kuh-/Mondhörnern dargestellt, sowie mit Wagen und
Pferd (v.a. in Ägypten zusammen mit Schild und Schwert). Ihr Tier ist
die Taube.
Ihr Festtag ist Neumond nach der Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche, für
2005 also der 8. April.
Sie ist Göttin der Fruchtbarkeit und Liebe, aber auch des Kampfes, des
Handels und der Seefahrt.
Als Astarte wurde sie vor allem in Phönizien/Kanaan und Syrien
verehrt. Sie war Schutzgöttin des Landes und der (Haupt-)Städte Byblos,
Sidon, Tyrus und Ugarit. Aus Ausgrabungen geht hervor, dass man
ziemlich sicher von einer matriarchalen Religion ausgehen kann: Es
sind zwar eher Baal-Tempel erhalten geblieben, neuere Forschungen
zeigen aber, dass im Zentrum der Verehrung eine Göttin und nicht der
"Herr" stand, da fast nur weibliche Göttinnen-Darstellungen gefunden
wurden. Baal wurde nur als männlicher Begleiter der Göttin angesehen.
Auch wenn der König regierte - angebetet wurde die Göttin.
Kultstätten der Aschera waren Ölhaine und Apfelbäume, Symbole des
Lebens, der Erkenntnis und Liebe.
Astarte war "Konkurrentin" des (neuen) Jahwe-Kultes und fand sogar
Einzug in die Bibel, als das Volk zu ihrer Verehrung zurückkehrte. Der
Jüdische Gott war darüber erbost und drohte neuerliches Unheil an,
wenn sie nicht davon ablassen. (Jer 44, 15ff) Auch König Salomo
förderte zunächst noch die Verehrung der Astarte (1.Könige 11, 5)
Ausgrabungen belegen eine Verehrung der Aschera/Astarte bereits um
1750 v.Z.; ihre Tempel in Syrien, Libanon und Israel wurden erst um
300 n.Z. geschlossen.
In Ägypten wird sie seit der 18. Dynastie verehrt, meist als
Kriegsgöttin. Ihr "Hauptsitz" war in Memphis, dort wurde sie zusammen
mit Baal verehrt.
Der Mythos um Astarte-Baal ähnelt dem Inanna-Dumuzi-Mythos und dem von
Isis und Osiris nicht zufällig. Bei allen geht es darum, dass der
Gatte/Begleiter der Göttin getötet und zerstückelt wird. Der Göttin
obliegt die Aufgabe, den Geliebten zu finden und zu erlösen. Astarte
liefert sich dabei noch einen Kampf mit Mot, dem Herrn der Unterwelt.
Am Ende bekommt sie ihren Gatten zurück, Mot wird in die Unterwelt
zurückgeschickt, und der Frühling, die Fruchtbarkeit, kommt wieder
über das Land. Hier zeigt sich, dass ihre Leidenschaft sowohl für die
Liebe, als auch für den Kampf entflammt.
Der Übergang der phönizischen Astarte bzw. Inanna-Ischtar
(sumerisch-babylonisch) zur griechischen Aphrodite ist vor allem auch
durch Ausgrabungen in Zypern belegt, ca. 9. Jh. v.Z.
Nicht ganz klar ist, ob Aschera nun die Mutter der Astarte ist oder
zwei Namen für dieselbe Göttin. Möglich wäre auch, dass Astarte ein
anderer Name für Anath, Tochter der Aschera und Schwester-Gemahlin des
Baal, ist. Astarte soll gar als Gattin des Jahwe verehrt worden sein.
Hier vermischt sich die Mythologie, was auf unzureichende Quellen, die
lange Zeit, die seit der Verehrung vergangen ist, und auf
unterschiedliche regionale Bedeutungen ein und desselben Kultes
zurückzuführen ist. Die Bibel erwähnt Astarte neunmal, Aschera
vierzigmal.
Für uns heute ist dennoch genügend Material überliefert, um sich ein
neues Bild der Astarte zusammenzusetzen. Die Wahrscheinlichkeit, dem
Original dabei sehr nahe zu kommen ist hoch. Zumal davon ausgegangen
werden kann, dass es auch damals regionale Unterschiede und
Vermischungen gegeben hat.
So dürfen wir gerne den Mut haben uns aus dem "Energiefeld Astarte"
Inspirationen für die eigene Bedeutung der Göttin zu holen.
Näheres zu dieser und anderen Göttinnen:
Nancy Blair: Göttinnen für jede Jahreszeit. München 1997
Karin Gaube: Magie, Matriarchat und Marienkult. Hamburg 1989
Shahrukh Husain: Die Göttin. Köln 2001
Vera Zingsem: Göttinnen großer Kulturen. München 1999
http://www.sungaya.de/
Ulrike Zauberweib Engelhardt, 02/2005

Pflanze:
Das Gänseblümchen
Das Gänseblümchen, auch unter dem Namen "Maßliebchen" bekannt, gehört
zur botanischen Familie der Korbblüter. Auf dem schlanken, blattlosen
jedoch behaarten Stengel sitzt die Blüte, deren Mittelpunkt eine
goldgelbe Scheibe bildet, die von weißen, auf der Unterseite gefärbten
Blütenblättern umrahmt ist. Das Gänseblümchen kommt in Mitteleuropa
auf Wiesen, Feldern und an Wegrändern vor. Die Blüten orientieren
sich, wie die der Sonnenblume, an dem Lauf der Sonne. In der
nordischen Mythologie verkündete das Gänseblümchen den im nebligen
Norden lebenden Stämmen, die Anwesenheit des Sonnengottes Baldur,
während sich der Blütenkelch beim verschwinden der Nebel und dem
erscheinen der Sonne öffnete. Die Stämme gaben ihm die Namen "Baldurs
Auge" oder "Baldurs Braue".
Im Mittelater wurde das Gänseblümchen jedoch beinahe ausgerottet, da
man ihm nachsagte, es würde schwangeren Frauen einen Abgang bescheren.
Darüber hinaus war es der Frühlingsgöttin Ostara gewidmet und in der
Zeit nach der Missionierung wurde die Verehrung der Frühlingsgöttin
auf Jungfrau Maria übertragen. Im christlichen Volksmund wurde
erzählt, dass die zärtlichen Blümchen aus den Tränen Marias
entstanden, während sie und ihre heilige Familie auf der Flucht aus
Ägypten waren.
Der lateinische Name bellis (schön, hübsch) perennis (ausdauernd,
mehrjährig) bedeutet "Das ganze Jahr über schön" und wird in der
Naturkosmetik mit Schönheit in Verbindung gebracht. Das Gänseblümchen
hilft bei unreiner Haut und Hautausschlägen, aber auch bei
Appetitlosigkeit, Durchfall, Husten, Magen-oder Leberbeschwerden und
schlecht heilenden Wunden ist es ein wirksamer Helfer.
Seine Wirkstoffe beschränken sich auf Saponine, Bitterstoffe und
Gerbstoffe.
Wobei die Saponine antibiotisch wirken, das Immunsystem stärken und
den Cholesterinspiegel senken.
Die Bitterstoffe regen die Bildung der Verdauungssäfte an und fördern
die Aufnahme von Nahrungsmitteln im Magen-Darmtrakt.
Die Gerbstoffe ziehen das Gewebe zusammen und verdichten die
Zelloberfläche. Somit hemmen sie die Entzündungsreaktion.
Das Gänseblümchen kann bei Allergien helfen, jedoch besteht die
Gefahr, dass es eine bereits bestehende Allergie verstärken kann.

Rezepte und Tipps:
Bei asthmatischen Beschwerden kann das Gänseblümchen auf einem schönen
Butterbrot wahre Wunder bewirken. Es schmeckt zunächst süßlich,
anschließend bitter. Aber auch dem Gourmet unter den
Naturkostfeinschmeckern ist ein Gänseblümchen-Butterbrot nicht
untersagt.
Bei kleineren Verletzungen und Wunden kann der Absud von Gänseblümchen
den Heilungsprozess unterstützen. Hierzu einfach etwa 100 g
Gänseblümchenköpfe in kochendes Wasser geben, 10 min. ziehen lassen
und anschließend abseihen.
Gänseblümchentinktur gegen unreine Haut, insbesondere Akne:
100 g Gänseblümchenköpfe in 100 ml 70 % Alkohol geben. Dieses Gemisch
in einer dunklen Flasche 3 Wochen und 3 Tage an einem sonnigen Platz
stehen lassen und anschließend abseihen. Das Gesicht dann täglich
abends mit der Tinktur abtupfen.
Gänseblümchensaft bei Leberleiden und Menstruationsbeschwerden:
Der Saft muss immer frisch gepresst werden. Hierzu nehme man 99
Gänseblümchenköpfe, zerstampfe sie in einem Mörser mit einem Stösel
und trinke 3 mal am Tag einen EL Saft mit Tee und Honig oder warmen
Wasser vermischt.
Orakel und Sagen
In vielen Gedichten und Geschichten wird das Gänseblümchen mit Mädchen
und jungen Frauen in Verbindung gebracht. Gretchen pflückt in Goethes
"Faust" eine Sternenblume (Gänseblümchen), zupft die Blüten des
Gänseblümchens aus und spricht dabei:
"Er liebt mich, liebt mich nicht, er liebt mich... "
Noch heute wird dieses kleine Orakel besonders in Deutschland von
Kinder und Verliebten praktiziert. Natürlich muss es hier nicht immer
um die/den Auserwählte/n gehen. Das Gänseblümchenorakel kann
vielfältig verwendet werden.
zB. bei Schwangerschaft "Es wird ein Mädchen, Junge, Mädchen,
Junge..."
Christliche Mönche behaupten, die Rotfärbung an den unteren
Blütenblättern wären das Blut des Jesukindes.
Im Mittelalter gab man Gichtikern das Gänseblümchen in die Schuhe, um
sie vor erneuten Anfällen zu bewahren.
Der Aberglaube an das Gänseblümchen besagt, dass das Pflänzchen das
Wachstum von Kindern beeinträchtigen könne. Auch heute noch gibt es
auf den britischen Inseln und bei spanischen Zigeunern den Brauch,
junge Welpen mit Gänseblümchen zu füttern, sodass sie immer so klein
und niedlich bleiben.
Nebelweib
  
Erfahrungen:
Wie die Göttinspiritualität das Leben einer jungen Frau veränderte
Alles begann vor nicht ganz 4 Jahren, während ich bei meiner
Großmutter saß und in einem Esoterikkatalog blätterte. Es schien, als
suchte ich etwas. Aus irgend einem Grund fand ich keine Ruhe und
blätterte wie wild in diesem Katalog herum. Und auf einmal setzte
meine Sucherei aus und ich fand, was ich, oder auch mein
Unterbewusstsein, suchte. Ein Buch über moderne Hexerei. Bis zu diesem
Moment hatte ich nie von einem Hexenkult gehört. Ich wusste, was
Schamanismus und Buddhismus war, meine Großmutter hatte sich zu dieser
Zeit schon lange mit solch esoterischen Sachen beschäftigt, doch nie
hörte ich von einer Religion, die sich Wicca nannte. Dieses eine Buch
ließ meine Gedanken nicht mehr los. Auch als ich den Katalog schon
lange weg gelegt hatte, konnte ich nur noch an dieses Buch denken.
Meine Mutter bestellte es mir zum Schluss, da ich nur noch von Hexerei
redete. Als ich es dann in den Händen hielt, spürte ich, dass es etwas
verändern würde und das tat es. Doch nicht zu dieser Zeit, denn ich
war jung, unwissend und wollte von Religion nichts wissen. Was mich
interessierte, waren die Zaubersprüche und Rituale. Ich hatte nicht
wirklich überzogen, was Göttin und Gott für Hexen waren. Ich
akzeptierte diese Ansicht, doch ich konnte mir nicht vorstellen, wer
oder was die Göttin wirklich war. Zu dieser Zeit, ich hatte das Buch
noch nicht einmal durchgelesen, führte ich ein Ritual durch und wollte
mich der Religion Wicca verschreiben, doch bevor das Ritual dem Ende
entgegen kam, verwiesen mich die Götter auf die Strafbank und ich
bekam Angst vor dieser Macht. Ich hörte auf, dieses Wiccabuch zu
lesen, hörte auf, mein Zimmer mit Weihrauch zu verqualmen und doch zog
mich dieses Buch noch immer an. Nach unzähligen Gesprächen mit meiner
Mutter und meiner Großmutter, die sich ebenfalls beide mit Esoterik
beschäftigten, beschloss ich mein Studium noch einmal aufzunehmen.
Doch dieses Mal ohne Sprüche und Beschwörungen. Es vergingen Monate
des Lernens. Ich beschäftigte mich intensiv mit der Theorie des
Hexenkultes und eines Tages, es war im Jahre 2004, geschah etwas, was
mein Leben veränderte, auf so vielfältige Art und Weise, meine
göttliche Initiation. Eines Nachts träumte ich von ihr, meiner Göttin,
und von ihm, meinem Gott. Beide waren mir so vertraut und zeigten sich
mir, wie ich sie immer visualisiert hatte. Ich war an einem See, es
war eine Vollmondnacht und ich war nicht allein. Noch zwei
Anwärterinnen waren da. Wir tanzten um ein Feuer, fröhlich singend,
fröhlich trinkend, fröhlich feiernd.
In dieser Nacht schlief ich nur einen Halbschlaf, nahm alles wahr, was
um mich herum geschah und doch sah ich diese Dinge. Am nächsten
Morgen, als ich die Augen öffnete, war alles anders. Ich fühlte mich
anders, irgend etwas war mit mir geschehen. Im Laufe der weiteren
Monate wurde ich ein anderer Mensch. Ich konnte nicht mehr mit meinen
damaligen Freunden zusammen sein, alle waren mir auf einmal so fremd.
Ich suchte den Kontakt zur Natur, ohne sie konnte ich auf einmal nicht
mehr leben. Und ich bemerkte, dass ich auf einmal von Sachen wusste,
über die ich nie gelesen hatte. Was mir immer ein Rätsel war, ergab
nun ein ganzes Bild. Nach Monaten des Verstehens sitze ich nun hier,
wissend davon, dass die Götter mich aufnahmen, mich weihten. Ich lebe
mit den Göttern, kann mir ein Leben ohne sie nicht mehr denken, denn
ich habe es versucht, ohne meinen Glauben zu leben und es machte mich
schwach und trauernd. Ich ertrage es kaum noch, in der Schule zu
sitzen. Mit all diesen unwissenden Menschen, denen die Natur nichts
bedeutet. Es ist eine Qual zu wissen, dass die Natur jeden Tag aufs
Neue ein wenig mehr zerstört wird. Und es ist ein Alptraum zu wissen,
dass wir Menschen unsere Wurzeln in der Natur täglich ausrotten.
Nebelweib
 
An die Göttin in mir
In meinem Herzen tanzen wirbelnde Spiralen der Kraft und der Stärke.
Meine Arme sind Flügel, die die Erde schützend umarmen und alles mit
Liebe durchtränken.
Ich bin die Freude und das Leid – beides liegt in mir geborgen, und
ich erkenne beide an und akzeptiere sie in gleicher Weise als Teil der
Welt wie Leben und Tod.
Meine Füße berühren die Erde, wenn ich in milchweißem Gewand im
Mondlicht tanze und meine Arme streicheln die Sterne am Himmel. Aus
meinem Haar fliegen Funken wirbelnder Tanzenergie und wo sie zur Erde
fallen erzählen sie ihr von Freude und Glück und meiner Liebe zu ihr.
In meinen Adern fließt glühendes Feuer, das jedem Gefühl unermessliche
Macht verleiht.

Ich bin wie ein Baum, der sich im Wind wiegt – biegsam und flexibel,
und doch besitze ich einen starken Stamm, der mich hält und
unverändert im Sturm stehen lässt. So zerbrechlich im Inneren, so
stark im Äußeren.
Ich bin die Motte, die unermüdlich das Licht sucht; und dieses Licht
ist reine Liebe, die Essenz des Universums, die alles durchdringt.
Ich bin das Reh in den Wäldern, flink und leise und scheu; und
zugleich bin ich die Wölfin, die bereit ist, ihr Rudel bis aufs Blut
zu verteidigen und zu beschützen.
Ich bin der Schmetterling, der verträumt über blühende Wiesen fliegt
und im Sonnenlicht taumelt, als gäbe es nur Ruhe und Frieden auf
dieser Welt und keine Zeit.
Siehe, durch meine Augen kannst du einen Schimmer meiner Seele
erhaschen, wenn ich ihnen erlaube zu sprechen.
Ich bestehe aus tausend Facetten und jede ist anders und einzigartig –
um sie ganz zu verstehen braucht es vielleicht mehr als ein Leben!
Serena

Jahreszeiten
Ich bin die ersten Blumen nach dem Winter,
ich erwecke und rufe das Leben erneut.
Ich bin der Liebestanz der Schmetterlinge im Licht,
ich sorge für den Fortbestand des Lebens.
Ich bin das erste reife Getreide nach dem Frühling,
ich trage ein goldenes Leben spendendes Kleid.
Ich bin die Hitze, die träge über dem Land steht,
und erlöse euch im kühlen Schatten der Bäume.

Ich bin die ersten fallenden Blätter nach dem Sommer,
ich spreche durch ihr Rascheln vom nahen Winter.
Ich bin die roten Äpfel und süßen Birnen,
nehmt meine Gaben dankbar an – sie helfen durch die kalte Zeit.
Ich bin der erste weiße Schnee auf den Feldern nach dem Herbst,
ich decke sie schützend vor den kalten Winden zu.
Ich bin der wirbelnde Tanz der Schneeflocken in der Luft,
ich schenke dir Freude bei diesem Anblick.
Serena
  
Aufgelesen:
Pandea - Panthea - ein Name für Göttinnenspiritualität/Göttinnenglaube
Was bedeutet "Pandea" eigentlich?
Pandea bedeutet "In allem ist die Göttin" (jedenfalls für mich). Es
setzt sich zusammen aus der Vorsilbe "pan-" (griechisch: Umfassend,
Alles) und "Dea"(lateinisch: Göttin). Das "Pan-" in Pandea bedeutet
für mich auch "Pantheismus", eine Auffassung, daß das Göttliche
überall "drin steckt" - oder wie Starhawk es ausdrückte, daß die große
Göttin in der Welt immanent ist. Die Göttin ist also nicht irgendwo
"im Himmel" oder abgehoben. Es gibt keine "Schöpferin hier" und dort
"Ihre Schöpfung". Immanent heißt die Welt, die Natur, ist die Göttin.
Deswegen hat das auch viel zu tun mit Naturreligion.

Oder eine Sekte oder so was?
Pandea ist keine institutionalisierte Religion und keine Gruppe, sie
ist eine "Selfmade-Religion", daher auch unscharf und (etwas)
beliebig. Ich kann’s dir nicht definieren, genauso schwer wie es sein
würde "Hexe" zu definieren. Ich könnte jetzt hergehen und eine klare
Definition von Pandea erfinden. Aber ich möchte halt, daß dieses
Label, der Name, Allen von uns gehören kann und darf, und daher muß es
unscharf bleiben und uns halt auch die Chance geben "Pandea" mit
unseren eigenen Spiri-Inhalten zu füllen.
Ich denke, es war auch Ute Schiran, die mal geschrieben hat, es ist zu
früh um "Lehren zu verkünden", weil wir erst lernen müssen, Lehren
abzulegen, selbstständig zu denken, und es kann nicht sein, daß
Menschen, die nur vorgekaute Religion(en) kannten, in ihrem Leben sich
die nächste vorkauen lassen. Daher ist es vielleicht besser, einen
Namen, einen "Raum-Punkt" an dem man sich treffen kann, zu haben, aber
keine Lehre, keinen vorgezeichneten Inhalt, bis auf das, was irgendwo
ein latenter Konsens unter uns ist.
Diese Religion oder Spiritualität, für die es keine prägenden Begriffe
gab (Ausser "Göttinnenspiritualität, Weg der Göttin, Göttinnenglaube,
Frauenspiritualität", "Irgendwie so ähnlich wie Dianic nur ohne Wicca";
etc), wurde z.B. von Heide Göttner-Abendroth (Die tanzende Göttin; Die
Göttin und ihr Heros) oder in gewissem Sinne auch Starhawk, Merlin
Stone (When God was a Woman), Ute Manan Schiran, und vielen, vielen
anderen Autorinnen mit potentiellen Inhalten (Inspirationen) versehen,
aus denen die einzelnen Frauen (und Männer) schöpfen können.

Wie schaut diese Religion aus, was wird da gemacht?
Es ist eine undogmatische Religion, und eine, bei der einer/m nichts
vorgeschrieben wird, wie es oben schon anklang:
Nun, zu aller erst: DEN Göttinnenglauben gibt es so gar nicht und
gleichzeitig gibt es ihn doch. Das besondere im Gegensatz zu den heute
bekannteren Glaubensystemen wie Christentum, Judentum, Islam und
anderen ist, dass der Göttinnenglaube weder eine Organisation noch ein
Buch kennt, das den Glauben regelt. Deshalb gibt es DEN Glauben so
nicht, viele unterschiedliche Menschen erarbeiten sich ihren eigenen
Glauben, das Ergebnis kann von denen anderer Göttinnengläubiger
durchaus abweichen. Es gibt nur zwei Instanzen zum Festlegen von
Glaubensfragen: Dich und die Göttin. Das, was Du (oder ich, oder
andere) von der Göttin erfährst, hat nicht zwingend Auswirkung auf
andere Gläubige. Das zeigt schon: der Göttinnenglaube ist also sehr
wohl existent, es ist ein individueller Glaube.
Aus: "Der
Göttinnenglaube - was er beinhaltet" von Jana auf
www.diegoettin.de
Es ist eine Naturreligion:
Die Natur als solche, der ganze Planet, das Leben an sich, dies ist
für mich die Göttin. Wenn Du schon einmal das Wachstum einer Pflanze
bestaunt hast, Dich über einen Schmetterling freust, einen großen,
alten, Baum bewunderst, spürst Du etwas davon, was ich meine. Die
Natur ist nicht Schöpfung eines außenstehenden Gottes, die wir
beherrschen müssen, sie ist vielmehr das Leben und das Göttliche
schlechthin.
Aus: "Ein Versuch, den Göttinnenglauben zu erklären" von Jana auf
www.diegoettin.de
Diese beiden Zitate unterschreib ich so mal, wer sich näher dafür
interessiert, sollte wirklich die Texte ganz lesen. Da ist viel in
Kürze zusammengefaßt. Warum jetzt Göttin(nen)? Warum weiblich?
Eigentlich ist das Göttliche nicht weiblich oder männlich, es kann
aber viele Gründe geben, warum wir uns das weiblich vorstellen oder
weiblich be-nennen. Für mich hat jeder Mensch spirituelle Bedürfnisse
und manchmal läßt es sich nicht rational erklären, warum im Inneren
ein Ton erklingt, wenn ich "Göttin" höre, wenn ich "Gott" höre aber
nicht. Für mich als Pandea-Frau ist es auch so, daß mich die Abwertung
des Weiblichen im Christentum nicht gerade angezogen hat, eher
abgestoßen, dagegen die Göttin für mich auch persönlich sehr viel
Kraft und Selbstwert gibt, das Annehmen der eigenen Weiblichkeit. Es
gibt aber auch Männer, die zu den "Göttin-Leuten" gehören, und für die
macht das auch Sinn, ihren eigenen Sinn.
Über die Göttin in ihrer Dreigestalt findest du auf dieser Webseite
Texte in "Cerridwens Kessel", hier geht’s los:
die
dreifache Göttin.

Gedanken von Laraduna
Bauch-Gefühl
Menschen
Stimmen
Reisen
Eindrücke
Wie eine Stadt, die einfach mit der Zeit gewachsen ist - so chaotisch
und verwinkelt - und wunderschön...
Kessel
Feuer
Kochen..
Transformation
ständige Veränderung
Viele Gesichter hat sie
ein schönes, ein hässliches
ein fröhliches, ein trauriges
voll Liebe, und voll Hass
Geburt und Sterben
Aber die Geburt ist auch ein Sterben,
und das Sterben auch eine Geburt
Die Schlange beißt sich in den Schwanz und dreht sich
tanzt, tanzt
Haare, die im Wind wehen, und tanzen, im Kreis
mit den anderen, den Schwestern
mit den Brüdern
Und so ein waberndes, lebendiges, sich veränderndes Ding, so wie mein
Leben ist, wie die Menschheit ist, wie Mutter Erde ist und wie alles
ist, so muss wohl auch Pandea sein...
Von Laraduna, Januar 2005 -
Original im Wurzelwerk
Ich bin Pandea
..und ich finde es gerade sehr schön, einen Namen dafür zu haben. Ich
sag nicht, ich bin "Pandeaistin" - klingt nicht gut. Ich bin Pandea -
mein Glauben ist Pandea.. lalala.. Wortjonglieren.. Pandea ist
bestimmt keine missionierende Religion und irgendwo "beitreten" kannst
du auch nicht. Wenn es für dich stimmt und es dein Weg ist, dann
darfst du dich auch so nennen, oder wenn dir "Panthea" besser
gefällt.. dann so, da sind wir kreativ.
Bei mir ist es eben so, daß ich mich nicht "Hexe" nenne (meist
jedenfalls), daß ich auch nicht einfach nur "neuheidnisch" bin oder "Pagan".
Ich bin naturreligiös und verehre die Große Göttin, und nebenher rede
ich auch mit Naturwesen und erkenne auch andere GöttInnen an, aber
hauptsächlich ist es eben die "Urreligion der großen Göttin", wie es
Starhawk mal ausdrückte - nur, für Starhawk war "Wicca" die Urreligion
der großen Göttin, und ich bin ganz klar nicht Wicca. Und eines Tages
fiel mir das einfach so ein, "Pandea". Und dann kam noch "Panthea"
dazu, weil es einige lieber mochten, die mir in verschiedenen
Internet-Foren, in denen ich die Idee verbreitet habe, geantwortet
haben. Sagen wir mal so, Pandea ist für mich die Religion der Großen
Göttin, und Starhawk hat das schon gar nicht schlecht beschrieben in
"Der Hexenkult" - nur eben ohne Hexencoven, ohne daß man da rein
initiiert werden müßte, und ohne daß man jetzt einer Gruppe beitreten
müßte, wobei ich schon auch weiß, daß es (vor allem Frauen) Menschen
gibt, die zusammen Panthea praktizieren - wie es ihnen gefällt.
Panthea ist ein Angebot an dich, euch
Es ist ein Name für etwas, für das es noch keinen griffigen Namen gab.
Wenn du lieber "Göttinnenglaube" zu deiner Religion sagst, tust du das
natürlich. Wenn dir aber "Pandea" oder "Panthea" als Name gefällt, für
das, was du glaubst, dann scheue dich nicht den Namen zu benutzen. Ich
möchte ihn nicht für mich allein, ich möchte kein Recht daran haben,
er gehört allen, die möchten. Auch wenn du nicht allein an die Göttin
glaubst oder auch andere Dinge mischst mit Göttinnenspiritualität,
wirst du schon wissen, wie bei den Begriffen "Pagan" oder "Hexe" auch,
ob es für dich paßt oder nicht. Es gibt keine vorgeschriebenen Regeln.
Distelfliege, 9. Februar 2005

Buchrezension:
50 Klassiker MYTHEN
Gerstenberg-Verlag: ISBN: 3-8067-2512-8
Das wunderschön bebilderte, lexikalisch angeordnete Nachschlagewerk
behandelt 50 bekannte Mythen der Antike. Sehr gelungen finde ich schon
die Gliederung: Jedem Mythos sind 3-5 Seiten Beschreibung mit farbigen
Darstellungen der Thematik in der bildenden Kunst gewidmet. Dabei sind
sowohl Abbildungen aus der Antike als auch Gemälde, Graphiken und
Skulpturen aus allen kunstgeschichtlichen Epochen bis in die Neuzeit
vorhanden. Die Essays zu den Mythen erzählen die Handlung nach und
geben Hinweise auf verschiedene Varianten der Sagen. Dabei werden auch
geschichtliche Fakten erklärt und Anekdoten oder Missverständnisse
durch farbig abgesetzte Blöcke hervorgehoben.
Am Ende eines jeden Kapitels werden auf einer farbigen Seite die
Quellen der Mythen aufgelistet. Sowohl die antiken Werke, inklusive
aktueller Literaturhinweise, als auch die spätere literarische,
musikalische und künstlerische Aufarbeitung der Mythen wird
genauestens dokumentiert.
Was sehr angenehm auffällt, ist, dass der Autor bemüht ist, die
Ursprünge der griechischen Religion, die Muttergöttinnen-Verehrung aus
den patriarchalisierten Mythen herauszulesen und er dies auch deutlich
im Text hervorhebt. Diesen Muttergöttinnen hat er sogar ein eigenes
Kapitel gewidmet.
Unter den behandelten Mythen sind für uns Göttinnen-Interessierte
besonders folgende zu nennen: Amazonen, Chaos und Kosmos, Diana,
Erinnyen, Eulen nach Athen, Hero und Io, Labyrinth, Medea, Musen,
Muttergöttinnen, Orakel, Sirenen, Venus und Amor.
Zusammenfassend kann man sagen: dieses Buch ist ein gutes
Nachschlagewerk für klassische Mythen, mit aussagekräftigen
Quellenangaben und weiterführenden Informationen bezüglich Kunst und
Kultur. Das Buch geht nicht in die Tiefe, dafür bietet es aber
genügend Anregungen zum Weiterlesen. Für Mythologie-Einsteiger bestens
geeignet und für Fortgeschrittene ein wundervoll bebildertes
Nachschlagewerk.
artemisathene

Aktuelles:
Gesellschaft
Diskriminierung abschaffen
Glaubensgemeinschaft demonstriert in Mexiko Stadt
Hunderte AnhängerInnen der "Santa Muerte" haben am 04.03. in
Mexiko-Stadt für die rechtliche Anerkennung als Religionsgemeinschaft
demonstriert. Die DemonstrantInnen warfen der Regierung von Präsident
Vincente Fox Diskriminierung religiöser Minderheiten vor. "Wir tun
nichts anderes als die Katholiken: wir beten und bitten für Frieden in
der Welt" zitiert die Nachrichtenagentur "EFE" den ... Primas der
Bewegung, David Romo.“ (Radio
Vatikan)
KritikerInnen vor allem aus der in Mexiko dominierenden katholischen
Kirche „sehen das ... anders: Der Kult des "heiligen Todes" ist vor
allem in den Armenvierteln der mexikanischen Hauptstadt sehr
verbreitet. Im Mittelpunkt steht eine selbst erfundene Heilige, die
besonders Kriminellen nahe stehen soll. Beobachter berichten davon,
dass dieser Gestalt Opfer dargebracht werden, um für das Gelingen
einer kriminellen Tat zu bitten. Die Figur ist ein in einen weiten
Mantel gehülltes Skelett, dem beispielsweise Zigarren, Bierflaschen
oder Kassettenrekorder geopfert werden. Die katholische Kirche
kritisiert die Bewegung, die auch unter dem Namen "Traditionelle
katholische Kirche Mexikos" auftritt - als "Scharlatanerie".“ (Radio
Vatikan)
Santa Muerte hat vor allem in den großen Städten Mexikos erheblichen
Zulauf. Dabei ist das Konzept weniger das einer Heiligen als vielmehr
das einer Schutzgöttin. Viele Altäre vor allem in Straßen, Häusern,
Werkstätten oder Garagen in den Armenvierteln der Städte, teilweise
aber auch in den Kirchen zeigen, dass Santa Muerte eine Göttin der
Ärmsten des Landes ist.
Sie schützt DiebInnen, GaunerInnen, MöderInnen, Prostituierte vor der
Polizei, bewahrt sie vor heftigen Strafen oder holt sie vorzeitig aus
Gefängnissen. So zumindest sehen es viele ihrer AnhängerInnen. Sie
nennen sie oft nur die Dünne, manchmal, ihre Braut oder Die heilige
Frau Tod. Bei Gebeten und großen öffentlichen „Göttinendiensten“ wird
vor allem um Hilfe bei den großen und kleinen Alltagssorgen gebeten.
Ausreichend Essen und Kleidung, ein mildes Urteil aber auch Hilfe bei
legalen Jobs.
Santa Muerte wird zunehmend Göttin des Alltags in Mexiko. Anfangs
stand sie meist neben den christlichen Glaubensinhalten, zunehmend
verdängt sie diese jedoch. Das bedeutet auch eine steigende Akzeptanz
in anderen Schichten der Bevölkerung. Obwohl sich Razzien bei
öffentlichen Gebeten sicher lohnen würden. Werden immer wieder
Polizisten gesehen - als Mitbetende.
Die Formen der Verehrung der meist als Skelett in bunten Umhängen
Dargestellten erinnern stark an die der katholischen Kirche. Messen,
Priester, Abläufe der Zeremonien sind den katholischen Regeln
entlehnt. Manche bekreuzigen sich vor ihrem Bild und zwar nicht, um
sich vor ihr zu schützen.
Das alles passt nicht in das stark katholisch geprägte öffentliche
Weltbild Mexikos. Die Proteste werden noch lange anhalten, zumal die
Lobby der AnhängerInnen in der Politik eher klein ist. Vielleicht
bringt jedoch der Druck der Straße mehr Öffentlichkeit für die Göttin,
mehr Kraft in die sozialen Kämpfe des Landes und somit mehr Hilfe für
die unteren Schichten. Auch das wäre eine Erfüllung der Wünsche der
Menschen.
siehe
Nebelpfade-Meldung
Markus, 06.03.2005

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Götter-/Göttinnenkreis, Austausch und gemeinsame Jahreszeitenfeste.
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Ich (23) suche Menschen in meiner Nähe, die sich, wie ich, mit der
Göttin beschäftigen. Es wäre schön sich auszutauschen oder auch einmal
ein Fest zusammen zu feiern oder ein gemeinsames Ritual durchzuführen.
Ich suche den Kontakt zur Göttin in der Natur und der Meditation und
interessiere mich für Heilkräuter und –steine. Mit "konventioneller"
Magie wie Runen oder Tarot habe ich eher meine Schwierigkeiten.
Es wäre schön, wenn sich jemand in meiner Nähe finden würde!
Serena (SerenaHexe@web.de)

Die Runen der Göttin. Durch meine Beratungen mit den Runen im
Internet haben mich viele Frauen angeregt einen Online-Runen-Kursus zu
geben. Ich habe selber von Inanna (das Runenhandbuch der Frauen
gelernt) vor 15 Jahren den Umgang mit den Runen erlernt. Durch diese
lange Zeit waren die Runen immer meine wundervollen Begleiter. Ich
habe durch verschiedene Ausbildungen als Wicca und nun als Druidin
dieses Wissen in den Kurs miteinfließen lassen. Wer Interesse hat,
kann weitere Informationen von Isma Awendragoness
awendragon@gmx.net erhalten.
B.B. Isma /|\
  
Kalender:
Kalender für März 2005
Dieser Monat war im antiken Griechenland aufgeteilt zwischen den
Mondmonaten "Anthesterion" und "Elaphebolion". Dieser war der Göttin
Artemis in ihrem Aspekt als Jägerin geweiht. Das dazugehörige Fest
fand am 6. Tag des Mondmonats Elaphebolion statt.
Im römischen Reich war dieser Monat Mars gewidmet, dem Kriegsgott.
Die germanische Bezeichnung des Monates war Lenzing. Von "Lenz" = der
Frühling oder auch etymologisch aus "lang" über eine Wortverschiebung,
weil die Tage nun deutlich länger werden.
In den März fiel das Fest des Frühlingsbeginns: die
Fruchtbarkeitsgöttin Nerthus wurde mit einem Umzug mit geschmückten
Wagen auf denen ihr Abbild stand gefeiert. Diese Prozession sollte für
eine reiche Ernte sorgen (vgl. unser Karneval). Der genaue Tag des
Festes ist nicht überliefert.
In der 3. Märzwoche soll die Göttin Idunna mit einem Fest der Jugend
gefeiert worden sein.
28. Februar/1. März bis 6./7. März = 20.-26. Anthesterion: kleine
eleusinische Mysterien zu Ehren der griechischen Göttinnen Demeter und
Persephone/Kore. (Siehe Schlangegesang 1/04)
Quellen: O.E. James: der Kult der großen Göttin, Vera Zingsem:
Göttinnen großer Kulturen
15. März: Stier, zunehmender Mond
Feriae Annae Perennae: Fest der römischen Göttin
Anna Perenna
Quelle: (1) und (2)
15.-27. März: 15.3. Beginn der Hilarien: Feierlichkeiten
zu Ehren der phrygischen Göttin Kybele und des
Attis in Rom (siehe Schlangengesang 2/04)
Quelle: E.O.James: der Kult der großen Göttin, Hans Kloft:
Mysterienkulte der Antike,
Marion Giebel: Das Geheimnis der Mysterien
16./17. März = 6. Elaphebolion: Zwillinge, zunehmender Mond
Elaphebolia: Fest der griechischen Göttin Artemis
in ihrem Aspekt als Göttin der Jagd.
Quelle: (5), www.promachos.org
und www.numachi.com
17. März: Zwillinge, zunehmender Mond
Liberalia: römisches Frühlingsfest zu Ehren des
Götterpaares Liber und Libera (siehe Anhang); Götter
pflanzlichen, tierischen und menschlichen Wachstums
Quelle: (2) und (3)
19.-23. März: Quinquatrus: Fest der römischen Göttin
Minerva: Göttin der Kunst und des Handwerks (siehe
Schlangengesang 2/04)
Quelle: (1), (2), (3) und (4)
23. März: Löwe, zunehmender Mond
Tubilustrium: die Miltärtrompeten der römischen Armee werden gereinigt
und der Göttin Minerva geweiht.
Quelle: (1)
25. März: Jungfrau, Vollmond
Lady Day / Mariä Empfängnis: der heutige christliche Festtag ist der
alte Festtermin der Empfängnis des Kindes der Großen Göttin, welches
sie zur Wintersonnenwende gebiert. Um diese Zeit wurde im alten Rom
das Fest der Kybele und des Attis gefeiert. Da Kybele lateinisch als "Domina"
= Herrin, babylonisch "Beltis", engl. Lady bezeichnet wurde, ist die
Herkunft des Lady Day klar.
Quelle:
http://philologos.org/__eb-ttb/sect31.htm
25. März: Ostara: Vollmond: damit wahrscheinlich der Tag des
Ostara-Festes, des Frühlingsfestes in der germanischen Religion.
Symbole des Frühlings und der Fruchtbarkeit waren sowohl Hasen wie
auch Eier. Ob es eine namensgleiche Göttin Ostara/Eostre
wirklich gab, ist nach wie vor umstritten.
Quelle: Gardenstone: Der germanische Götterglaube
25.März: Jungfrau, Vollmond / 26. März: Waage, abnehmender Mond = 15.
Elaphebolion: Galaxia: Fest der Göttin Rhea und des Gottes Kronos in
Griechenland. Es wurde ein Brei aus Gerste und Milch gekocht und die
Jugendlichen opferten "goldene Töpfchen" und tauschten untereinander
Süßigkeiten aus.
Quelle: (5) und
http://www.geocities.com/medusa_iseum/library/griechkreis.html
28./29. März: Skorpion, abnehmender Mond = 17. Elaphebolion:
Pandia: Fest der Göttin Pandia, Tochter des Zeus und der
Selene, Göttin der Helligkeit, sowohl der Sonne wie auch des
Vollmondes
Quellen: (5) und
http://mitglied.lycos.de/blackchrystal/newpage3.html
30. März: Skorpion, abnehmender Mond
Fest der Tempelgründung der Concordia: die römische
Göttin der Eintracht.
Quelle: (1)
Tempelgründungs-Fest der Göttin Salus: römische Göttin
des Wohlbefindens, der Gesundheit und der staatlich garantierten
Sicherheit
Quelle: (1)
Fest zum Aufstellen des Friedensaltars für die römische Göttin Pax.
Quelle: (1)
31. März: Schütze, abnehmender Mond
Tempelgründungs-Fest der römischen Göttin Mondgöttin Luna.
Quelle: (1)
Festdaten ohne gesicherte Quelle:
Bei meinen Recherchen für die Feste in diesem Monat stieß ich wieder
auf eine Liste an Daten, die sich von mir aber nicht durch sichere
Quellen belegen ließen. Wenn jemand eine solche Quelle kennt und
zitieren kann, wäre ich sehr dankbar: 4.3. Fest der kelt. Rhiannon,
7.3. Junonalia (angeblich bei Livius zu finden, die genaue Textstelle
konnte ich noch nicht verifizieren), 8.3. Geburtstag der Mutter Erde
(China), 14.3. Tag der Ua Zit (Ägypten), 18.3. Sheela na Gig
Quellenangaben: (1) Ovid: Fasti, (2) der römische Festkalender,
Reclam,
(3) www.novaroma.org, (4)
www.imperiumromanum.com,
(5)
http://www.geocities.com/athens/parthenon/6670/doc/fest.html
artemisathene
  
Kalender für April 2004
Im antiken Griechenland gehörte der April zu den Mondmonaten
Elaphebolion und Mounychion. Mounychion hatte den Namen von dem Fest
Mounychia, bei dem Artemis als Mondgöttin und Herrin der Tiere geehrt
wurde (siehe Mai).
In Rom war der April der Monat der Liebesgöttin Venus (griechisch
Aphrodite). Entstanden aus dem Mythos, dass Aphrodite nach ihrer
Geburt im April den Boden Zyperns betreten haben soll. Wo sie hintrat,
wuchsen Gras und Blumen.
Im germanischen Gebiet hieß dieser Monat Ostermond. Ob die Göttin
Ostara damit in Verbindung gebracht werden kann, bleibt noch zu
klären. Festtage sollen Ostara und Walpurgis gewesen sein. Für das
Ostarafest gibt es kein überliefertes Festdatum aus vorchristlicher
Zeit. Es ist aber anzunehmen, dass der 1. Vollmond nach dem
Frühlingsanfang nicht eine christliche Erfindung ist, sondern schon
vorher zu diesem Vollmond das Frühlingsfest Ostara gefeiert wurde.
Dieses Jahr wäre das der 25. März.
1. April: Schütze, abnehmender Mond:
Veneralia: Festtag der römischen Liebesgöttin
Venus. Ihr war im römischen Reich der gesamte Monat April
geweiht. Sie wurde an diesem Tag speziell auch als Venus
verticordia, welche die Herzen verändern kann, in ihrem Tempel
geehrt. (siehe Kalenderanhang)
Am 1. April wurden ebenso die Fortuna Virilis, die
Göttin des Glücks der Frauen bei den Männern verehrt.
Quellen: (1) und (3)
2. April: Steinbock, abnehmender Mond:
bzw. 4.-10. April: Megalesia: kultisches Fest der Göttin
Kybele in Rom.
Quellen: (1) und „"Der Kult der großen Göttin", E.O.James
4./5. April = 15. Tag des griechischen Mondmonats Elaphebolion:
Wassermann, abnehmender Mond
Galaxia: das Fest der griechischen Göttin Rhea.
Quelle: (5)
5. April: Wassermann, abnehmender Mond
Tempelweihungstag der römischen Göttin Fortuna Publica auf dem
Quirinal.
Quelle: (1)
8. April: Widder, Schwarzmond
Akitu: 12-tägiges babylonisches Neujahrsfest dessen
Höhepunkt die heilige Hochzeit der Göttin Inanna mit ihrem Partner,
dem Hirtengott Dumuzi war. Sie fand am 10. Tag des Festes, dem
Neumondtag statt.
Quelle:
http://www.gatewaystobabylon.com/religion/akitu.htm
8. April: Widder, Schwarzmond/Neumond nach dem 21.3. und damit in
Phönizien und Syrien Festtag der Göttin Astarte: Mond
und Vegetationsgöttin, oft als Kuh oder mit den Kuhhörnern/Mondhörnern
dargestellt. (Siehe Göttinnenportrait in dieser Ausgabe)
Quelle:
http://www.clubs.psu.edu/up/aegsa/rome/mar26.htm
12. April: Zwillinge, zunehmender Mond - 19. April: Löwe, zunehmender
Mond:
Cerealia: römisches Fest der Göttin Ceres,
Göttin der Erdkräfte, Vegetationsgöttin (von lat. crescere = wachsen,
bzw. wachsen lassen)
Quelle: (1), (2) und (4)
13. April: Zwillinge, zunehmender Mond
Tempelgründungstag der Göttin Libertas, der römischen
Personifikation der Freiheit.
Quelle: (1)
15. April: Krebs, zunehmender Mond
Fordicidia/Fordicalia: Fest der römischen Göttin
Tellus Mater: ein uraltes Fest zu Ehren der Erdmutter. (siehe
Kalenderanhang)
Quellen: (1), (2) und (3)
21. April: Jungfrau, zunehmender Mond
Parilia/Palilia: Fest der Pales, der römischen Göttin
der Weiden und der Herden, Wächterin über die Herden.
Quellen:
www.imperiumromanum.com,
www.novaroma.org
Ovid: Fasti, Der römische Festkalender; Reclam
23. April: Waage, zunehmender Mond
Tempelgründungstag der Venus Erucina, der römischen
Göttin der Straßenmädchen und Huren.
Quelle: Ovid: Fasti
24. April: Waage, Vollmond / 25. April: Skorpion, abnehmender Mond
= 16. Tag des griechischen Mondmonats Mounychion:
Fest der griechischen Göttin Artemis Mounychion: Artemis
in ihrem Aspekt als Mondgöttin und Herrin der Tiere (siehe
Schlangengesang 03/04)
Quellen: (5)und
http://www.geocities.com/medusa_iseum/library/griechkreis.html
25.April: Skorpion, abnehmender Mond
Robigalia: römisches Fest der Göttin Robigo: Göttin des
Gertreiderostes oder des Getreidebrandes, einer Pilzerkrankung des
Getreides, die Ernteminderung bis sogar Komplettausfälle verursachen
konnte.
Quellen: (1) und (2)
25./26. April: Skorpion, abnehmender Mond
= 17 Tag des griechischen Mondmonats Mounychion
Brabroneia: Fest der griechischen Göttin Artemis
Brabroneia (siehe Schlangengesang 2/04)
Quellen: (5)
28. April: Schütze, abnehmender Mond,
Tempelgründungstag der römischen Göttin Vesta auf dem
Palatin durch Kaiser Augustus.
Quelle: (1)
30. April: Steinbock, abnehmender Mond:
Walpurgisnacht: Germanischer Festtag zu Ehren der Göttin
Walpurga. Gardenstone gibt in seinem Buch "Germanischer
Götterglaube" zwei Möglichkeiten für die Herkunft des Namens
Walpurga/Walburga: zum einen von Wald-Burga, was soviel wie Schutz des
Waldes heißen soll, zum zweiten könne der Name von einer germanischen
Seherin aus dem 2. Jahrhundert stammen, die dem Volksstamm der
Semnonen angehörte und Waluburg geheißen haben soll. In diesem Fall
käme der Name von „Walus“, dem Stab der Seherin.
Ende April bis Anfang Mai: Floralia: Fest der römischen
Flora, Göttin des Frühlings und der Blumen (siehe
Schlangengesang 2/04 zur Göttin Flora)
Über die Dauer und das genaue Datum des Festes gibt es
unterschiedliche Meinungen; der Grund könnte sein, dass es sich bei
den Floralia laut des "römischen Festkalenders" von Reclam um einen
Festtag der feriae conceptivae = bewegliche Feiertage gehandelt habe.
Quellen: 28.4.-3.5.
www.imperiumromanum.com
Ebenso:
http://ancienthistory.about.com/library/bl/bl_ludiflorales.htm
28.4 -1.5. Ovid: Fasti
Ebenso:
http://www.pantheon.org/areas/mythology/europe/roman/articles.html
27.4.-2.5. www.novaroma.org
3.5. der römische Festkalender; Reclam
Festdaten ohne gesicherte Quelle:
Bei meinen Recherchen für die Feste in diesem Monat stieß ich wieder
auf eine Liste an Daten, die sich von mir nicht durch sichere Quellen
belegen ließen. Wenn jemand eine solche Quelle kennt und zitieren
kann, wäre ich sehr dankbar: 5. April, Kwan-Yin, 21./22. April bzw.
13. Mounychion: Demetreia, ein Demeter-Fest
Quellenangaben: (1) Ovid Fasti, (2) der römische Festkalender, Reclam
(3) www.novaroma.org, (4)
www.imperiumromanum.com,
(5)
http://www.geocities.com/athens/parthenon/6670/doc/fest.html
artemisathene
  
Kalender für Mai 2004
In der antiken griechischen Welt fielen in den April die Mondmonate
Mounychion und Thargelion. Mounychion ist nach dem der Mondgöttin
Artemis geweihtem Fest Mounychia benannt. Thargelia, das
Geburtstagsfest der Artemis und des Apollon gab dem folgenden Monat
seinen Namen.
Die Herkunft des römischen Monatsnamens Mai ist nicht restlos geklärt.
Ovid gibt in seinen "Fasti" 3 Möglichkeiten für die Herkunft an: 1.
von Maiestas = lat. Die Hoheit, 2. von maiores = die Älteren (bezogen
auf die Senatsmitglieder) oder von Maia (Göttin, eine der Pleiaden).
In der germanischen Welt hieß der Mai "Wonnemond", von "winne" =
Weide. Es war die Zeit, in der die Hirten Weiden für ihre Tiere
suchten.
1. Mai: Wassermann, abnehmender Mond:
Fest der römischen Göttin Maia, Muttergottheit und
Fruchtbarkeitsgöttin
Quellen: (3) und (4), ( Text: Schlangengesang 2/04)
Festtag der Eröffnung des Tempels der römischen Göttin Bona Dea,
Göttin der Fruchtbarkeit, der Heilpflanzen und der Prophezeiungen
Quelle: (1) und (4)
Maifest im germanischen Festkalender. Der Brauch des
Maibaumaufstellens geht weit in die vorchristliche Zeit zurück. Er
stammt wahrscheinlich aus dem Kyblele und Attis-Kult Kleinasiens.
Quelle: Gardenstone: Germanischer Götterglaube
E.O.James: Der Kult der großen Göttin
Beltane / Beltain: keltisches Fest, Maifeiertag. Fest der walisischen
Göttin Creiddylad.
Quelle: Mabinogion
2. Mai: Wassermann, abnehmender Mond:
Ende der Floralia in Rom: Fest zu Ehren der Frühlings- und
Blumengöttin Flora (siehe April)
9., 11. und 13. Mai: Stier, Jungfrau, Krebs, zunehmender Mond:
Lemuria: römisches Fest zu Ehren der Totengeister.
Quellen: (1), (2), (3) und (4)
12./13. Mai: 4. des griechischen Mondmonats Thargelion: Krebs,
zunehmender Mond:
Opfer an Leto, die Mutter der Göttin Artemis und ihres
Zwillingsbruders Apollon in Erchia.
Quelle: www.winterscapes.com
14. Mai: Argeis: Krebs, zunehmender Mond:
Uraltes römisches Opferfest. Eine vestalische Priesterin wirft 2
menschlich geformte Binsenpuppen, die wie Greise aussehen, in den
Tiber. Es gibt 2 Varianten der Erklärung: Variante 1: Als Erinnerung
an vorrömische Menschenopfer für Saturn. Variante 2: Um die Seelen der
verstorbenen griechischen Einwanderer übers Meer nach Hause zu
schicken.
Quellen: (1) und (3)
14./15. Mai: 6. des Mondmonats Thargelion: Krebs und Löwe, zunehmender
Mond:
Opfer für Demeter Chloe in Athen, ihr wurde an diesem
Tag auf der Akropolis ein Widder als Opfertier dargebracht. Chloe
bedeutet "das junge Mädchen", "die junge Saat" und war ein Beiname der
Demeter.
Quelle: www.winterscapes.com
14./15. Mai = 6. des griechischen Mondmonates Thargelion: Krebs und
Löwe, zunehmender Mond:
Beginn des zweitägigen Geburtsfestes (Thargelia) von Artemis und
Apollon. Reinigungsriten.
Quelle:
http://www.geocities.com/medusa_iseum/library/griechkreis.html
http://www.geocities.com/athens/parthenon
15./16. Mai = 7. Thargelion: Löwe, zunehmender Mond:
Zweiter Tag des Festes Thargelia: Tag der Opfer für Artemis,
Apollon aber auch die Horen (Göttinnen der
Jahreszeiten) und die Göttin Selene.
Quellen:
http://www.geocities.com/medusa_iseum/library/griechkreis.html
www.winterscapes.com
15. Mai: Löwe, zunehmender Mond:
Fest der griechischen Göttin Maia in Rom. Sie war
Fruchtbarkeitsgöttin, Erdgöttin und Herrin der Schätze. (Text:
Schlangengesang 2/04)
Quellen: (4)
Holdatag. Der 50. Tag nach Ostara (Ostern) war der Tag
der germanischen Göttin Holda. Heutzutage feiern die Christen das
Pfingstfest zu diesem Termin. Auf Grund der Verbindung von Holle/Holda
mit dem Brunnen als Symbol für den weiblichen Schoß der Gebärerin
wurden an diesem Tag Quellen und Brunnen besucht und geschmückt.
Quelle: Gardenstone: Germanischer Götterglaube
Festdaten ohne gesicherte Quelle:
Bei meinen Recherchen für die Feste in diesem Monat stieß ich wieder
auf eine Liste an Daten, die sich von mir aber nicht durch sichere
Quellen belegen ließen. Wenn jemand eine solche Quelle kennt und
zitieren kann, wäre ich sehr dankbar: 1. Mai, Rauni (Finnland), 4.5.
Sheila Na Gig (Irland)
Quellenangaben: (1) Ovid Fasti, (2) der römische Festkalender, Reclam,
(3) www.novaroma.org, (4)
www.imperiumromanum.com,
(5)
http://www.geocities.com/athens/parthenon/6670/doc/fest.html
artemisathene
  
Elaphebolion – Monat und Fest der Göttin Artemis als Jägerin
Der ganze altgriechische Mond-Monat Elaphebolion war der Göttin
Artemis in ihrem Aspekt als jungfräuliche Jägerin geweiht.
Diesen Namen hat der Monat wahrscheinlich von dem am 6. Tag des
Mond-Monats stattfindenden Fest zu Ehren der Göttin. Elaphebolion
heißt übersetzt "Hirsch-Jagd".
Der Göttin wurden an diesem Tag Kuchen aus einem Teig mit Honig und
Sesam geopfert. Diese Kuchen hatten die Form von Hirschen.
Quellen: www.geocities.com
artemisathene
  
Veneralia – das Fest der Göttin Venus
Der römischen Liebesgöttin war der gesamte Monat April geweiht. Venus
war die Göttin der Liebe, des Frühlings und der Fruchtbarkeit. Sie ist
das römische Pendant zur griechischen Aphrodite.
Am 1. April feierten die Römer Veneralia – das Fest der Venus. Der ihr
gewidmete Tag wurde mit Spielen und Theateraufführungen öffentlich
begangen. Laut Ovid waren es die Mütter und Töchter, aber auch die
Sklavinnen, welche die Göttin Venus an diesem Tag ehrten. Die
marmorweiße Statue der Göttin wurde von ihrem Schmuck (goldene Bänder)
befreit um sie dann zu baden. Nach dem Bad wurde sie abgetrocknet und
neu geschmückt. Frische Rosen und grüne Myrte zierten zu diesem Anlass
den Tempel der Göttin.
Besondere Verehrung genoss an diesem Tag auch die Göttin Fortuna
Virilis (von lat. Viri = die Männer), die Göttin des "Glücks der
Frauen bei den Männern". Die römischen Frauen hatten eine besondere
Art diesen Tag zu feiern: Sie badeten mit Myrtenkränzen geschmückt in
den Männerbädern (es hätte auch eigene Frauenbäder gegeben). Dabei
wurden auch Weihrauchopfer dargebracht. Ovid erklärt, dass die Fortuna
Virilis die Männer blind mache für die kleinen Fehler oder Makel, die
eine Frau hat.
Die Frauen tranken an diesem Tag einen Trank aus in Milch zerstoßenem
Mohn mit etwas Honig vermischt. Diesen Trank nahm Venus in ihrer
Hochzeitsnacht zu sich, wie der Mythos berichtet.
Spezielle Verehrung genoss am 1.April auch die Venus Verticordia,
welche die Macht besaß die Herzen der Menschen zu verändern. Ovid
berichtet von der Gründungssage des Tempels dieser Göttin folgendes:
Im Jahr 114 v.u.Z. verletzten drei vestalische Priesterinnen ihr
Keuschheitsgelübde. Man beschloss die Sibylle, eine Orakelpriesterin
deren Heiligtum eine Höhle in der Nähe der Stadt Cumä war, zu fragen,
was getan werden könne, um die Moral und die guten Sitten
wiederherzustellen. Die Sibylle riet, einen Tempel für die Venus
Verticordia, die "Abwenderin der fehlgeleiteten Begierden" (von lat.
vertere = wenden, ändern) zu bauen. Die Einweihung des Tempels
lieferte fortan das Datum für den Festtag.
Es wird auch gesagt, dass die Römer sich diesen Tag mit dem Treiben
von allem möglichen Unsinn vertrieben: z.B. rückwärts gehen, das
Tragen von Frauenkleidern für Männer, Täuschungsmanöver, Tanzen auf
der Straße und sich wirklich blödsinnig benehmen. Allgemein wird
angenommen, dass aus dieser Zeit und von diesem Fest herrührt, dass
der 1. April heute bei uns der Tag des Aprilscherzes ist.
Literatur und Links:
Ovid: Fasti: 3.Buch, 712-808
artemisathene
  
Fordicidia/Fordicalia – Das Fest der Tellus Mater
Am 15. April wurde in Rom ein uraltes Fest zu Ehren der Mutter Erde
gefeiert. Auf dem Capitol wurden an diesem Tag 31 trächtige Kühe
geopfert. Die Zahl entspricht den Curien der Stadt plus einer Kuh für
das Capitol.
Symbolisch wurde so der Erde, Tellus Mater, die trächtig ist mit dem
ausgesäten Samen, ein ebenso trächtiges Tier geopfert. Es wird in
Ovids "Fasti" sogar behauptet, dass die ungeborenen Kälber aus dem
Mutterleib der Kühe geschnitten wurden. Dieser magische Akt, der die
fruchttragende Kraft an die Erde weitergeben sollte, mutet uns heute
bestialisch an.
Die Gedärme der geopferten Tiere, sowie die Kälber wurden von der
Maxima Virgo Vestalis (der Hohepriesterin der Göttin Vesta) verbrannt
und die Asche wurde an den Pariliren (21. April) neben anderen
Sühnemitteln durch die Vestalinnen an die Römer verteilt.
Der Name Fordicidia stammt wohl von forda = trächtige Kuh und caedere
= erstechen/zerschneiden.
Der Legende nach geht dieses Opfer an Tellus Mater auf eine Hungersnot
in der Frühphase des römischen Reiches zurück. Unter Roms zweitem
Herrscher Numa gab es Missernten und einen Geburtenrückgang beim Vieh.
Man befragte ein Schlaforakel des Gottes Faunus, was man zur Abhilfe
tun könne. Im Schlaf erschien dem Fragensteller die Nacht-Göttin "Nyx",
ihre Stirn war mit Mohn bekränzt, und sie hatte in ihrem Gefolge
dunkle Träume. Der Befehl aus diesen Träumen lautete: "König, du musst
durch den Tod zweier Rinder Tellus versöhnen; Doch eine einzige Kuh
opfere zwei Leben zugleich!"
Die Römer gehorchen und die Ernte wurde wieder reicher, das Vieh
wieder fruchtbar.
Literatur: Ovid: Fasti, IV 629-672
artemisathene

Thargelia
Zweitägiges Festival im antiken Griechenland zu Ehren des Geburtstages
des göttlichen Zwillingspaares Artemis und Apollon.
Es fand am 6. und 7. Tag des Mondmonates Thargelion statt.
Am ersten Tag, dem Geburtstag der Göttin Artemis, fanden rituelle
Reinigungszeremonien statt. Nach einer Quelle wurden zwei Menschen,
ein Mann und eine Frau, die "pharmakoi" ausgewählt. Sie
repräsentierten das gesamte Volk, wurden mit den besten Speisen
versorgt und bekamen heilige Gewänder angezogen. Später aber wurden
sie geschlagen, mit Feigenbaumzweigen gefesselt und aus der Stadt
gejagt, um diese symbolisch von allen Übeln und Krankheiten zu
reinigen.
Am zweiten Tag, dem Geburtstag Apollons, fanden Opfer statt. Der Tag
begann mit einem Schaf- und Ziegenopfer. Es wurden alle ersten
Feldfrüchte, also die erste Ernte "thargelos" geopfert. Meist war es
Getreide oder Gemüse.
Männer- und Knaben-Chöre hielten Gesangswettkämpfe ab. Auch wurden
Tanzwettbewerbe veranstaltet. Die Siegerprämie war ein Kesselstativ
oder dreibeiniger Hocker, der demjenigen nachempfunden war, den die
Phytia, die legendäre Orakelpriesterin von Delphi zum Wahrsagen
benutzte.
Des Weiteren wurden an diesem Tag Trankopfer für Helios, den
Sonnengott, die Horen, die Göttinnen der Jahreszeiten, und für Selene,
die Mondgöttin dargebracht.
artemisathene

Veranstaltungen:
Fr. 29.4.05 Niki de Saint-Phalle: Dias vom Tarotgarten. Irene
Willuweit im FGZ Nürnberg. 19 Uhr (KursNr. 4/5). Eintritt: 8,- Euro
Frauengesundheitszentrum e.V. Fürther Str. 154 / RG. 90429 Nürnberg
Tel + Fax 0911 - 328262 fgz@fen-net.de, www.fen-net.de/fgz

Göttinnentermine in Berlin
Programm 1.2005 des Frauenzirkels Göttinnen
Mi 23.02.05 um 19:00
Frauenzirkel Göttinnen: Nordisch-keltische Göttinnen und Tiere.
mit Elvira Büchner u.a. - ein Abend mit Wissensaustausch, Geschichten,
persönlicher Vertiefung
Ort: Kleines Universum/AstroCafé, Gleditschstr. 47, Schöneberg; zu
erreichen: U 7 Eisenacherstr.
-------------------------------
Sa 19. März 05 von 9:00 bis 20 Uhr
Fahrt nach Halle Ausstellung zur Sonnenscheibe von Nebra
--------------------------------
Mittwoch, 30. März um 19:30 Uhr
Labyrinthe in unserer Welt – ein Erlebnis- und Vernetzungsabend
Das Labyrinth ist eines der ältesten Symbole der Menschen. In jedem
Labyrinth führt ein verschlungener Pfad in die Mitte, zum Ursprung,
zum Ziel. Das Labyrinth ist ein Symbol voller Geist, mit einer
heiligen Ordnung, ein heilsames Zeichen.
Auf Spurensuche nach Labyrinthen in unserer heutigen Zeit tragen wir
unser Wissen, unsere Erfahrungen zusammen und bieten ein Labyrinth zum
Erleben. Beispiele werden sein:
Maislabyrinth von Li Shalima (Künstlerin), Kräuterlabyrinth in Lassan/Meck.-VP
von Gisela Sticker (Heilpraktikerin), Frauen-Gedenk-Labyrinth in
Frankfurt –
Es gibt Informationen zum zukünftigen Projekt Frauen-Gedenk-Labyrinth
in Berlin.
Moderation: Brigitta Schilk, Lebensberaterin
Veranstalterinnen: Compania Verein für Frauenkultur und BEGINE - Treff
u. Kultur für Frauen e. V.
Infos unter 443 587 04 oder
zirkel@frauenkulturservice.de
Ort: BEGINE - Treff u. Kultur für Frauen e. V., Potsdamer Str. 139 zu
erreichen: U 2 Bülowstr.
----------------------------------
Do 14.04.05 um 19:00 Uhr
Führung: Auf den Spuren der Göttinnen im vorderasiatischen Museum. mit
Dr. Dörte Doering
Die archäologischen Sammlungen aus Sumer und Babylon im histor.
Zusammenhang betrachtet + feministisch gedeutet
Treffpunkt: Pergamonmuseum (Museumsinsel), an der Kasse
Außer der Reihe Anfang Mai: Mi 04. oder Do 05. um 19:00 Uhr
Frauenzirkel Göttinnen: Reclaiming Gemeinschaft – Verbindung von
Spiritualität und Politik
mit Brigitta Schilk
Ein Abend mit Informationen, Thesen, Austausch, Diskussion
Infos unter 443 587 04 oder
zirkel@frauenkulturservice.de
Ort: Kleines Universum/AstroCafé, Gleditschstr. 47, Schöneberg; zu
erreichen: U 7 Eisenacherstr.
--------------------------------------------
25.05.05 um 19:00
Frauenzirkel Göttinnen: Labyrinthe – Geschichte, Erscheinungsformen,
Heute
Ein Abend mit Wissensaustausch, Geschichten, persönlicher Vertiefung
Ort: Kleines Universum/AstroCafé, Gleditschstr. 47, Schöneberg; zu
erreichen: U 7 Eisenacherstr.
-------------------------------------
29.06.05 um 19:00
Frauenzirkel Göttinnen: Feuergöttinnen
Ein Abend mit Wissensaustausch, Geschichten, persönlicher Vertiefung
Ort: Kleines Universum/AstroCafé, Gleditschstr. 47, Schöneberg; zu
erreichen: U 7 Eisenacherstr.

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Schlangengesang – der Rundbrief für Göttinnenspiritualität wird von
keiner Organisation herausgegeben, sondern von Privatpersonen, die
sich zu diesem Zweck zusammen fanden.
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beschäftigen.
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10.03.2005 erschienen und an 760 Online-LeserInnen verschickt
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