Rundbrief für Göttinnen-
Spiritualität

Hallo,

Herzlich Willkommen zur zehnten Ausgabe des Schlangengesangs.
Der Winter hielt dieses Jahr ja erst spät so richtig Einzug und so liegt bei vielen von Euch jetzt wahrscheinlich noch Schnee. Unser Newsletter soll Euch daher schon mal auf den Frühling einstimmen, so stellen wir u.a. eine Sonnengöttin vor und im Kalenderteil findet Ihr viele Frühlingsfeste.

Wir wünschen Euch viel Spaß und freuen uns auf Post von Euch,
das Schlangengesang-Team
ArtemisAthene, Ash, Caitlin, Elea, Gwenhwyfar, jana, Karmindra, Lilia, Markus, Nebelweib, Silver, Temkes, Zauberweib


 




Inhaltsverzeichnis

Göttin:
- Amaterasu
- Astarte

Pflanze:
- Gänseblümchen

Erfahrungen:
- Göttinspiritualität
- An die Göttin in mir
- Jahreszeiten

Aufgelesen:
- Pandea - Panthea - ein Name für Göttinnenspiritualität/Göttinnenglaube
- Buchrezension- 50 Klassiker MYTHEN

Aktuelles:
- Diskriminierung abschaffen - Glaubensgemeinschaft demonstriert in Mexiko Stadt

Netze weben:
- Kontaktanzeigen

Kalender:
- März
- April
- Mai
- Elaphebolion
- Veneralia
- Fordicidia
- Thargelia

- Veranstaltungen

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Göttin:

Amaterasu


Wo ist die Göttin in Japan? Während sich in westlichen Ländern mit monotheistischen Religionen die Göttin kaum noch in aktuellen Dogmen finden lässt, ist sie in der japanischen Shinto-Religion nach wie vor präsent. Die Shinto-Religion gibt es seit ca. 500 v.d.Z. und im Laufe der Zeit hat es die Göttin Amaterasu geschafft zur obersten Göttin zu werden. Sie wird heute als Mutter, aber auch als Herrscherin aller anderen Gottheiten angesehen, überdies als Beschützerin des japanischen Volkes und der japanischen Einheit. Das wichtigste Symbol der Amaterasu, die rote Sonne, befindet sich nach wie vor auf der Nationalflagge Japans. Weitere Attribute sind beispielsweise ein Schwert und ein Spiegel, der auf die Betrachterin zurückweist und an das indische »tat tvam asi« (»Das bist Du«) erinnert: Jede einzelne ist in allem wiederzufinden.

Die Göttin Isanami und der Gott Isanagi erschufen Japan. Isanami war für die Rollenverteilung zuständig. Die Herrschaft über den Himmel bekam die Göttin Amaterasu, die Nacht bekam Mondgott Tsukijomi zugeteilt. Das Meer wurde dem Sturmgott Susa-no-o zugewiesen.

Amaterasu hatte anfangs einen langen Kampf mit ihrem Bruder Sturmgott Susa-no-o. Susa-no-o hatte Amaterasus Schwester Uke-Mochi, die göttliche Nahrungsspenderin, ermordet und belästigte Amaterasu. Susa-no-o raste in seiner Eigenschaft als Sturmgott/Taifun zerstörend und vernichtend über die Meere. Als er seiner verhaßten Schwester Amaterasu Fäkalien unter ihren Thron warf und einen Pferdekadaver in ihr Ruhebett legte, hatte Amaterasu genug von dieser verrückten Welt und ihrem unerträglichen Bruder. Amaterasu richtete sich eine Höhle komfortabel ein und zog sich darin zurück. Da sie die Sonnengöttin war, nahm sie ihre Sonne mit in die Höhle. Auf der Erde war es fortan dunkel und kalt. Die Menschen waren verzweifelt. Aber auch alle anderen Göttinnen und Götter waren verzweifelt und ratlos. Sie alle flehten Amaterasu an zurückzukehren. Die Sonnengöttin dachte aber nicht daran. Uzume, die Göttin der Fröhlichkeit, ließ sich von der allgemeinen Verzweiflung nicht anstecken und beschloß etwas zu unternehmen. Sie begann vor der Höhle ihrer Schwester zu tanzen. Sie tanzte und rief der göttlichen Höhlenbewohnerin schlüpfrige Worte zu. Bald tanzte sie nackt für Amaterasu und ihr Tanz wurde immer wilder. Die anderen Göttinnen und Götter begannen Uzume anzufeueren und irgendwann wollte Amaterasu wissen, was denn da vor ihrer Höhle so laut und fröhlich gefeiert würde. Sie schickte eine Späherin hinaus, die mit der Nachricht zurückkam, dass eine neue Göttin gefeiert würde, die besser als die Sonne sei. Jetzt wurde Amaterasu wütend und wollte selbst nachsehen, wer denn diese Göttin sei, die sich ihr Amt anmaßte. Sie öffnete die Höhlentür einen Spalt um hinauszuspähen. Genau darauf hatten die 8 Millionen Göttinnen und Götter vor der Höhle gewartet. Sie hatten einen großen Spiegel vor der Höhle aufgestellt. Amaterasu erblickte also nicht ihre tanzende Schwester Uzume und auch nicht das gesamte Pantehon. Stattdessen sah sie in ihr Spiegelbild und verliebte sich sogleich in ihre eigene Schönheit. Während sich Amaterasu noch selbst bewunderte, öffneten einige ihrer Schwestern und Brüder schnell die Höhlentür ganz. Großer Jubel und unendliche Huldigungen begannen. Amaterasu beendete ihren Rückzug und tat die Sonne wieder an ihren Platz. Es wurde wieder hell und warm und auch alle Menschen freuten sich und huldigten der Großen Amaterasu. Dieses Ereignis wurde fortan als Ritual in die Shinto-Religion aufgenommen. Ein jährlich wiederkehrender Zyklus von Winter und wieder erwachender Natur erinnert uns daran.

 



Ihren zerstörerischen Bruder Bruder Susa-no-o bestrafte Amaterasu, indem sie ihm Finger- und Zehennägel ausreißen ließ. Immer wenn ein Taifun Japan heimsucht, hat Susa-no-o wieder irgendwo neue Krallen gefunden.

Amaterasus Andachtsschreine sind meistens mit Spiegeln verziert und ansonsten architektonisch einfach gehalten. Amaterasu übergab Nippon ihrem Enkel Ninigi, dessen Nachkommen bis auf den heutigen Tag KaiserInnen von Japan sind.

Japan hatte über 2000 Jahre praktisch keinen Kontakt zu anderen Ländern und Kulturen. Abgesehen von einigen christlich missionarischen Versuchen im Mittelalter und abgesehen von einer kleinen holländischen Handelskonzession in Nagasaki.
1835 rückte eine amerikanische Kriegsflotte unter Kapitän Matthew C. Perry vor die Küste und erzwang mit gerichteten Bordkanonen die Öffnung zweier Häfen für den Handel der USA. Ab dieser Zeit datiert die Verwandlung Japans von einem selbstgenügsamen Feudalstaat zur expansiven Industriemacht. Dieser Status wurde durch die Besetzung des Landes durch US-amerikanische Truppen am Ende des 2. Weltkrieges weiter etabliert. Der Shintoismus war bis dahin ein auf Ahnenkult und Naturverehrung gegründeter Glaube. Nun wurden in westlicher Manier auch den Japanern die verklemmten Ansichten des amerikanischen Puritanismus aufgezwungen. Ein westliches Moralverständnis wurde geprägt, uralte Traditionen gingen verloren, Geishas wurden zu maskierten Animierdamen und mit der naturhaften Beziehung zwischen den Geschlechtern war es auch vorbei. Ein Beispiel: Im Shintoismus gab es einen öffentlichen Phallus-Kult. Der Gott Mijo-jin wurde bei Prozessionen durch die Straßen getragen. Fast jede Familie hatte das Glied des Mijo-jin im häuslichen Schrein. Der Phallus-Kult wurde dann »mit Rücksicht auf westliche Gefühle« von den US-Amerikanern verboten. Nur in ländlichen Gegenden gibt es diesen Phallus-Kult noch. Dort wo selten Fremde hinkommen.

Noch ein paar allgemeine Details zum Shintoismus:
Laut einer aktuellen Umfrage sagen 70 % der JapanerInnen, dass sie keine Notwendigkeit für Religionen sehen, 7 % haben einen Glauben an eine bestimmte Religion, 40 % meinen, dass Religion nur auf Geld aus ist, 26 % bezeichnen sich als religiös. Trotzdem bekennen sich von den 120 Millionen JapanerInnen 100 Millionen zum Shintoismus und 96 Millionen gleichzeitig zum Buddismus. Das ist kein Widerspruch für die meisten JapanerInnen.
Das Wort »Religion« gab es lange nicht in Japan. Aus Kommunikationsgründen mit anderen Staaten und Gesellschaften musste allerdings ein solcher Begriff eingeführt werden. Für Religion wurde das Wort Shûkyô gewählt. Dieser Begriff war schon länger bekannt, allerdings wurde er erst ab dem ausgehenden 19. Jahrhundert für den Begriff Religion verwandt. Shûkyô bezeichnet mehr eine Lehre, ein Dogma, etwas institutionalisiertes nach Art des Christentums (Ethik-Vorschriften usw.).
Der Begriff Shûkyô kam also nicht aus dem Volk, sondern von den Diplomaten und Staatsmännern. Religion wird deshalb von JapanerInnen als Handlanger des Staates gesehen, weil es eine sehr lange Kooperation zwischen Staat und Buddhismus gab. Zudem gab es den Versuch ein bestimmtes Staats-Shinto zur Staatsreligion zu machen.
Weiters wird der Shûkyô mit den Neuen Religionen, die derzeit erstarken, assoziert.

Der Volks-Shintoismus konnte allerdings nie ganz verdrängt werden und behauptete sich durch die patriarchalen Zeiten bis heute.
Amaterasus spendet uns mit ihrer Sonne bis heute Licht, Wärme und Leben.

Ash


 




Astarte

Astarte hat das Universum geboren. Sie gebiert es noch immer und zu ihr kehrt am Ende alles Leben zurück. Sie ist die Große Göttin, als solche auch unter den Namen Isis, Inanna/Ischtar, Nuit, Stella Maris/Maria, u.v.a. verehrt. Sie kann helfen Vertrauen und Zuversicht zu finden, Licht ins Dunkel zu bringen.
Auf Statuen wird sie gern als "Baum des Lebens" dargestellt, sie hat Beinamen wie "Frau, die über das Meer geht" und "Mutter der Götter" - über 70 davon hat sie das Leben geschenkt. Sie ist unanzweifelbare Fruchtbarkeitsgöttin, deren Name ursprünglich "Schoß" bedeutete. Im hebräischen wird ihr Name gern zu "Wäldchen" verunglimpft.
Astarte wird oft mit Kuh-/Mondhörnern dargestellt, sowie mit Wagen und Pferd (v.a. in Ägypten zusammen mit Schild und Schwert). Ihr Tier ist die Taube.
Ihr Festtag ist Neumond nach der Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche, für 2005 also der 8. April.
Sie ist Göttin der Fruchtbarkeit und Liebe, aber auch des Kampfes, des Handels und der Seefahrt.

Als Astarte wurde sie vor allem in Phönizien/Kanaan und Syrien verehrt. Sie war Schutzgöttin des Landes und der (Haupt-)Städte Byblos, Sidon, Tyrus und Ugarit. Aus Ausgrabungen geht hervor, dass man ziemlich sicher von einer matriarchalen Religion ausgehen kann: Es sind zwar eher Baal-Tempel erhalten geblieben, neuere Forschungen zeigen aber, dass im Zentrum der Verehrung eine Göttin und nicht der "Herr" stand, da fast nur weibliche Göttinnen-Darstellungen gefunden wurden. Baal wurde nur als männlicher Begleiter der Göttin angesehen. Auch wenn der König regierte - angebetet wurde die Göttin.
Kultstätten der Aschera waren Ölhaine und Apfelbäume, Symbole des Lebens, der Erkenntnis und Liebe.

Astarte war "Konkurrentin" des (neuen) Jahwe-Kultes und fand sogar Einzug in die Bibel, als das Volk zu ihrer Verehrung zurückkehrte. Der Jüdische Gott war darüber erbost und drohte neuerliches Unheil an, wenn sie nicht davon ablassen. (Jer 44, 15ff) Auch König Salomo förderte zunächst noch die Verehrung der Astarte (1.Könige 11, 5)

Ausgrabungen belegen eine Verehrung der Aschera/Astarte bereits um 1750 v.Z.; ihre Tempel in Syrien, Libanon und Israel wurden erst um 300 n.Z. geschlossen.

In Ägypten wird sie seit der 18. Dynastie verehrt, meist als Kriegsgöttin. Ihr "Hauptsitz" war in Memphis, dort wurde sie zusammen mit Baal verehrt.

Der Mythos um Astarte-Baal ähnelt dem Inanna-Dumuzi-Mythos und dem von Isis und Osiris nicht zufällig. Bei allen geht es darum, dass der Gatte/Begleiter der Göttin getötet und zerstückelt wird. Der Göttin obliegt die Aufgabe, den Geliebten zu finden und zu erlösen. Astarte liefert sich dabei noch einen Kampf mit Mot, dem Herrn der Unterwelt. Am Ende bekommt sie ihren Gatten zurück, Mot wird in die Unterwelt zurückgeschickt, und der Frühling, die Fruchtbarkeit, kommt wieder über das Land. Hier zeigt sich, dass ihre Leidenschaft sowohl für die Liebe, als auch für den Kampf entflammt.

Der Übergang der phönizischen Astarte bzw. Inanna-Ischtar (sumerisch-babylonisch) zur griechischen Aphrodite ist vor allem auch durch Ausgrabungen in Zypern belegt, ca. 9. Jh. v.Z.
Nicht ganz klar ist, ob Aschera nun die Mutter der Astarte ist oder zwei Namen für dieselbe Göttin. Möglich wäre auch, dass Astarte ein anderer Name für Anath, Tochter der Aschera und Schwester-Gemahlin des Baal, ist. Astarte soll gar als Gattin des Jahwe verehrt worden sein. Hier vermischt sich die Mythologie, was auf unzureichende Quellen, die lange Zeit, die seit der Verehrung vergangen ist, und auf unterschiedliche regionale Bedeutungen ein und desselben Kultes zurückzuführen ist. Die Bibel erwähnt Astarte neunmal, Aschera vierzigmal.

Für uns heute ist dennoch genügend Material überliefert, um sich ein neues Bild der Astarte zusammenzusetzen. Die Wahrscheinlichkeit, dem Original dabei sehr nahe zu kommen ist hoch. Zumal davon ausgegangen werden kann, dass es auch damals regionale Unterschiede und Vermischungen gegeben hat.
So dürfen wir gerne den Mut haben uns aus dem "Energiefeld Astarte" Inspirationen für die eigene Bedeutung der Göttin zu holen.

Näheres zu dieser und anderen Göttinnen:

Nancy Blair: Göttinnen für jede Jahreszeit. München 1997
Karin Gaube: Magie, Matriarchat und Marienkult. Hamburg 1989
Shahrukh Husain: Die Göttin. Köln 2001
Vera Zingsem: Göttinnen großer Kulturen. München 1999
http://www.sungaya.de/

Ulrike Zauberweib Engelhardt, 02/2005


 




Pflanze:

Das Gänseblümchen


Das Gänseblümchen, auch unter dem Namen "Maßliebchen" bekannt, gehört zur botanischen Familie der Korbblüter. Auf dem schlanken, blattlosen jedoch behaarten Stengel sitzt die Blüte, deren Mittelpunkt eine goldgelbe Scheibe bildet, die von weißen, auf der Unterseite gefärbten Blütenblättern umrahmt ist. Das Gänseblümchen kommt in Mitteleuropa auf Wiesen, Feldern und an Wegrändern vor. Die Blüten orientieren sich, wie die der Sonnenblume, an dem Lauf der Sonne. In der nordischen Mythologie verkündete das Gänseblümchen den im nebligen Norden lebenden Stämmen, die Anwesenheit des Sonnengottes Baldur, während sich der Blütenkelch beim verschwinden der Nebel und dem erscheinen der Sonne öffnete. Die Stämme gaben ihm die Namen "Baldurs Auge" oder "Baldurs Braue".
Im Mittelater wurde das Gänseblümchen jedoch beinahe ausgerottet, da man ihm nachsagte, es würde schwangeren Frauen einen Abgang bescheren. Darüber hinaus war es der Frühlingsgöttin Ostara gewidmet und in der Zeit nach der Missionierung wurde die Verehrung der Frühlingsgöttin auf Jungfrau Maria übertragen. Im christlichen Volksmund wurde erzählt, dass die zärtlichen Blümchen aus den Tränen Marias entstanden, während sie und ihre heilige Familie auf der Flucht aus Ägypten waren.
Der lateinische Name bellis (schön, hübsch) perennis (ausdauernd, mehrjährig) bedeutet "Das ganze Jahr über schön" und wird in der Naturkosmetik mit Schönheit in Verbindung gebracht. Das Gänseblümchen hilft bei unreiner Haut und Hautausschlägen, aber auch bei Appetitlosigkeit, Durchfall, Husten, Magen-oder Leberbeschwerden und schlecht heilenden Wunden ist es ein wirksamer Helfer.
Seine Wirkstoffe beschränken sich auf Saponine, Bitterstoffe und Gerbstoffe.
Wobei die Saponine antibiotisch wirken, das Immunsystem stärken und den Cholesterinspiegel senken.
Die Bitterstoffe regen die Bildung der Verdauungssäfte an und fördern die Aufnahme von Nahrungsmitteln im Magen-Darmtrakt.
Die Gerbstoffe ziehen das Gewebe zusammen und verdichten die Zelloberfläche. Somit hemmen sie die Entzündungsreaktion.
Das Gänseblümchen kann bei Allergien helfen, jedoch besteht die Gefahr, dass es eine bereits bestehende Allergie verstärken kann.

 



Rezepte und Tipps:

Bei asthmatischen Beschwerden kann das Gänseblümchen auf einem schönen Butterbrot wahre Wunder bewirken. Es schmeckt zunächst süßlich, anschließend bitter. Aber auch dem Gourmet unter den Naturkostfeinschmeckern ist ein Gänseblümchen-Butterbrot nicht untersagt.

Bei kleineren Verletzungen und Wunden kann der Absud von Gänseblümchen den Heilungsprozess unterstützen. Hierzu einfach etwa 100 g Gänseblümchenköpfe in kochendes Wasser geben, 10 min. ziehen lassen und anschließend abseihen.

Gänseblümchentinktur gegen unreine Haut, insbesondere Akne:
100 g Gänseblümchenköpfe in 100 ml 70 % Alkohol geben. Dieses Gemisch in einer dunklen Flasche 3 Wochen und 3 Tage an einem sonnigen Platz stehen lassen und anschließend abseihen. Das Gesicht dann täglich abends mit der Tinktur abtupfen.

Gänseblümchensaft bei Leberleiden und Menstruationsbeschwerden:
Der Saft muss immer frisch gepresst werden. Hierzu nehme man 99 Gänseblümchenköpfe, zerstampfe sie in einem Mörser mit einem Stösel und trinke 3 mal am Tag einen EL Saft mit Tee und Honig oder warmen Wasser vermischt.


Orakel und Sagen

In vielen Gedichten und Geschichten wird das Gänseblümchen mit Mädchen und jungen Frauen in Verbindung gebracht. Gretchen pflückt in Goethes "Faust" eine Sternenblume (Gänseblümchen), zupft die Blüten des Gänseblümchens aus und spricht dabei:
"Er liebt mich, liebt mich nicht, er liebt mich... "
Noch heute wird dieses kleine Orakel besonders in Deutschland von Kinder und Verliebten praktiziert. Natürlich muss es hier nicht immer um die/den Auserwählte/n gehen. Das Gänseblümchenorakel kann vielfältig verwendet werden.
zB. bei Schwangerschaft "Es wird ein Mädchen, Junge, Mädchen, Junge..."
Christliche Mönche behaupten, die Rotfärbung an den unteren Blütenblättern wären das Blut des Jesukindes.
Im Mittelalter gab man Gichtikern das Gänseblümchen in die Schuhe, um sie vor erneuten Anfällen zu bewahren.
Der Aberglaube an das Gänseblümchen besagt, dass das Pflänzchen das Wachstum von Kindern beeinträchtigen könne. Auch heute noch gibt es auf den britischen Inseln und bei spanischen Zigeunern den Brauch, junge Welpen mit Gänseblümchen zu füttern, sodass sie immer so klein und niedlich bleiben.

Nebelweib


 




Erfahrungen:

Wie die Göttinspiritualität das Leben einer jungen Frau veränderte


Alles begann vor nicht ganz 4 Jahren, während ich bei meiner Großmutter saß und in einem Esoterikkatalog blätterte. Es schien, als suchte ich etwas. Aus irgend einem Grund fand ich keine Ruhe und blätterte wie wild in diesem Katalog herum. Und auf einmal setzte meine Sucherei aus und ich fand, was ich, oder auch mein Unterbewusstsein, suchte. Ein Buch über moderne Hexerei. Bis zu diesem Moment hatte ich nie von einem Hexenkult gehört. Ich wusste, was Schamanismus und Buddhismus war, meine Großmutter hatte sich zu dieser Zeit schon lange mit solch esoterischen Sachen beschäftigt, doch nie hörte ich von einer Religion, die sich Wicca nannte. Dieses eine Buch ließ meine Gedanken nicht mehr los. Auch als ich den Katalog schon lange weg gelegt hatte, konnte ich nur noch an dieses Buch denken. Meine Mutter bestellte es mir zum Schluss, da ich nur noch von Hexerei redete. Als ich es dann in den Händen hielt, spürte ich, dass es etwas verändern würde und das tat es. Doch nicht zu dieser Zeit, denn ich war jung, unwissend und wollte von Religion nichts wissen. Was mich interessierte, waren die Zaubersprüche und Rituale. Ich hatte nicht wirklich überzogen, was Göttin und Gott für Hexen waren. Ich akzeptierte diese Ansicht, doch ich konnte mir nicht vorstellen, wer oder was die Göttin wirklich war. Zu dieser Zeit, ich hatte das Buch noch nicht einmal durchgelesen, führte ich ein Ritual durch und wollte mich der Religion Wicca verschreiben, doch bevor das Ritual dem Ende entgegen kam, verwiesen mich die Götter auf die Strafbank und ich bekam Angst vor dieser Macht. Ich hörte auf, dieses Wiccabuch zu lesen, hörte auf, mein Zimmer mit Weihrauch zu verqualmen und doch zog mich dieses Buch noch immer an. Nach unzähligen Gesprächen mit meiner Mutter und meiner Großmutter, die sich ebenfalls beide mit Esoterik beschäftigten, beschloss ich mein Studium noch einmal aufzunehmen. Doch dieses Mal ohne Sprüche und Beschwörungen. Es vergingen Monate des Lernens. Ich beschäftigte mich intensiv mit der Theorie des Hexenkultes und eines Tages, es war im Jahre 2004, geschah etwas, was mein Leben veränderte, auf so vielfältige Art und Weise, meine göttliche Initiation. Eines Nachts träumte ich von ihr, meiner Göttin, und von ihm, meinem Gott. Beide waren mir so vertraut und zeigten sich mir, wie ich sie immer visualisiert hatte. Ich war an einem See, es war eine Vollmondnacht und ich war nicht allein. Noch zwei Anwärterinnen waren da. Wir tanzten um ein Feuer, fröhlich singend, fröhlich trinkend, fröhlich feiernd.
In dieser Nacht schlief ich nur einen Halbschlaf, nahm alles wahr, was um mich herum geschah und doch sah ich diese Dinge. Am nächsten Morgen, als ich die Augen öffnete, war alles anders. Ich fühlte mich anders, irgend etwas war mit mir geschehen. Im Laufe der weiteren Monate wurde ich ein anderer Mensch. Ich konnte nicht mehr mit meinen damaligen Freunden zusammen sein, alle waren mir auf einmal so fremd. Ich suchte den Kontakt zur Natur, ohne sie konnte ich auf einmal nicht mehr leben. Und ich bemerkte, dass ich auf einmal von Sachen wusste, über die ich nie gelesen hatte. Was mir immer ein Rätsel war, ergab nun ein ganzes Bild. Nach Monaten des Verstehens sitze ich nun hier, wissend davon, dass die Götter mich aufnahmen, mich weihten. Ich lebe mit den Göttern, kann mir ein Leben ohne sie nicht mehr denken, denn ich habe es versucht, ohne meinen Glauben zu leben und es machte mich schwach und trauernd. Ich ertrage es kaum noch, in der Schule zu sitzen. Mit all diesen unwissenden Menschen, denen die Natur nichts bedeutet. Es ist eine Qual zu wissen, dass die Natur jeden Tag aufs Neue ein wenig mehr zerstört wird. Und es ist ein Alptraum zu wissen, dass wir Menschen unsere Wurzeln in der Natur täglich ausrotten.

Nebelweib


 




An die Göttin in mir

In meinem Herzen tanzen wirbelnde Spiralen der Kraft und der Stärke.
Meine Arme sind Flügel, die die Erde schützend umarmen und alles mit Liebe durchtränken.
Ich bin die Freude und das Leid – beides liegt in mir geborgen, und ich erkenne beide an und akzeptiere sie in gleicher Weise als Teil der Welt wie Leben und Tod.

Meine Füße berühren die Erde, wenn ich in milchweißem Gewand im Mondlicht tanze und meine Arme streicheln die Sterne am Himmel. Aus meinem Haar fliegen Funken wirbelnder Tanzenergie und wo sie zur Erde fallen erzählen sie ihr von Freude und Glück und meiner Liebe zu ihr.
In meinen Adern fließt glühendes Feuer, das jedem Gefühl unermessliche Macht verleiht.

 



Ich bin wie ein Baum, der sich im Wind wiegt – biegsam und flexibel, und doch besitze ich einen starken Stamm, der mich hält und unverändert im Sturm stehen lässt. So zerbrechlich im Inneren, so stark im Äußeren.
Ich bin die Motte, die unermüdlich das Licht sucht; und dieses Licht ist reine Liebe, die Essenz des Universums, die alles durchdringt.
Ich bin das Reh in den Wäldern, flink und leise und scheu; und zugleich bin ich die Wölfin, die bereit ist, ihr Rudel bis aufs Blut zu verteidigen und zu beschützen.
Ich bin der Schmetterling, der verträumt über blühende Wiesen fliegt und im Sonnenlicht taumelt, als gäbe es nur Ruhe und Frieden auf dieser Welt und keine Zeit.

Siehe, durch meine Augen kannst du einen Schimmer meiner Seele erhaschen, wenn ich ihnen erlaube zu sprechen.
Ich bestehe aus tausend Facetten und jede ist anders und einzigartig – um sie ganz zu verstehen braucht es vielleicht mehr als ein Leben!

Serena


 




 

Jahreszeiten

Ich bin die ersten Blumen nach dem Winter,
ich erwecke und rufe das Leben erneut.
Ich bin der Liebestanz der Schmetterlinge im Licht,
ich sorge für den Fortbestand des Lebens.

Ich bin das erste reife Getreide nach dem Frühling,
ich trage ein goldenes Leben spendendes Kleid.
Ich bin die Hitze, die träge über dem Land steht,
und erlöse euch im kühlen Schatten der Bäume.

 



Ich bin die ersten fallenden Blätter nach dem Sommer,
ich spreche durch ihr Rascheln vom nahen Winter.
Ich bin die roten Äpfel und süßen Birnen,
nehmt meine Gaben dankbar an – sie helfen durch die kalte Zeit.

Ich bin der erste weiße Schnee auf den Feldern nach dem Herbst,
ich decke sie schützend vor den kalten Winden zu.
Ich bin der wirbelnde Tanz der Schneeflocken in der Luft,
ich schenke dir Freude bei diesem Anblick.



Serena


 




Aufgelesen:

Pandea - Panthea - ein Name für Göttinnenspiritualität/Göttinnenglaube

Was bedeutet "Pandea" eigentlich?

Pandea bedeutet "In allem ist die Göttin" (jedenfalls für mich). Es setzt sich zusammen aus der Vorsilbe "pan-" (griechisch: Umfassend, Alles) und "Dea"(lateinisch: Göttin). Das "Pan-" in Pandea bedeutet für mich auch "Pantheismus", eine Auffassung, daß das Göttliche überall "drin steckt" - oder wie Starhawk es ausdrückte, daß die große Göttin in der Welt immanent ist. Die Göttin ist also nicht irgendwo "im Himmel" oder abgehoben. Es gibt keine "Schöpferin hier" und dort "Ihre Schöpfung". Immanent heißt die Welt, die Natur, ist die Göttin. Deswegen hat das auch viel zu tun mit Naturreligion.

 



Oder eine Sekte oder so was?

Pandea ist keine institutionalisierte Religion und keine Gruppe, sie ist eine "Selfmade-Religion", daher auch unscharf und (etwas) beliebig. Ich kann’s dir nicht definieren, genauso schwer wie es sein würde "Hexe" zu definieren. Ich könnte jetzt hergehen und eine klare Definition von Pandea erfinden. Aber ich möchte halt, daß dieses Label, der Name, Allen von uns gehören kann und darf, und daher muß es unscharf bleiben und uns halt auch die Chance geben "Pandea" mit unseren eigenen Spiri-Inhalten zu füllen.
Ich denke, es war auch Ute Schiran, die mal geschrieben hat, es ist zu früh um "Lehren zu verkünden", weil wir erst lernen müssen, Lehren abzulegen, selbstständig zu denken, und es kann nicht sein, daß Menschen, die nur vorgekaute Religion(en) kannten, in ihrem Leben sich die nächste vorkauen lassen. Daher ist es vielleicht besser, einen Namen, einen "Raum-Punkt" an dem man sich treffen kann, zu haben, aber keine Lehre, keinen vorgezeichneten Inhalt, bis auf das, was irgendwo ein latenter Konsens unter uns ist.
Diese Religion oder Spiritualität, für die es keine prägenden Begriffe gab (Ausser "Göttinnenspiritualität, Weg der Göttin, Göttinnenglaube, Frauenspiritualität", "Irgendwie so ähnlich wie Dianic nur ohne Wicca"; etc), wurde z.B. von Heide Göttner-Abendroth (Die tanzende Göttin; Die Göttin und ihr Heros) oder in gewissem Sinne auch Starhawk, Merlin Stone (When God was a Woman), Ute Manan Schiran, und vielen, vielen anderen Autorinnen mit potentiellen Inhalten (Inspirationen) versehen, aus denen die einzelnen Frauen (und Männer) schöpfen können.

 



Wie schaut diese Religion aus, was wird da gemacht?

Es ist eine undogmatische Religion, und eine, bei der einer/m nichts vorgeschrieben wird, wie es oben schon anklang:
Nun, zu aller erst: DEN Göttinnenglauben gibt es so gar nicht und gleichzeitig gibt es ihn doch. Das besondere im Gegensatz zu den heute bekannteren Glaubensystemen wie Christentum, Judentum, Islam und anderen ist, dass der Göttinnenglaube weder eine Organisation noch ein Buch kennt, das den Glauben regelt. Deshalb gibt es DEN Glauben so nicht, viele unterschiedliche Menschen erarbeiten sich ihren eigenen Glauben, das Ergebnis kann von denen anderer Göttinnengläubiger durchaus abweichen. Es gibt nur zwei Instanzen zum Festlegen von Glaubensfragen: Dich und die Göttin. Das, was Du (oder ich, oder andere) von der Göttin erfährst, hat nicht zwingend Auswirkung auf andere Gläubige. Das zeigt schon: der Göttinnenglaube ist also sehr wohl existent, es ist ein individueller Glaube.

Aus: "Der Göttinnenglaube - was er beinhaltet" von Jana auf www.diegoettin.de

Es ist eine Naturreligion:

Die Natur als solche, der ganze Planet, das Leben an sich, dies ist für mich die Göttin. Wenn Du schon einmal das Wachstum einer Pflanze bestaunt hast, Dich über einen Schmetterling freust, einen großen, alten, Baum bewunderst, spürst Du etwas davon, was ich meine. Die Natur ist nicht Schöpfung eines außenstehenden Gottes, die wir beherrschen müssen, sie ist vielmehr das Leben und das Göttliche schlechthin.

Aus: "Ein Versuch, den Göttinnenglauben zu erklären" von Jana auf www.diegoettin.de

Diese beiden Zitate unterschreib ich so mal, wer sich näher dafür interessiert, sollte wirklich die Texte ganz lesen. Da ist viel in Kürze zusammengefaßt. Warum jetzt Göttin(nen)? Warum weiblich?

Eigentlich ist das Göttliche nicht weiblich oder männlich, es kann aber viele Gründe geben, warum wir uns das weiblich vorstellen oder weiblich be-nennen. Für mich hat jeder Mensch spirituelle Bedürfnisse und manchmal läßt es sich nicht rational erklären, warum im Inneren ein Ton erklingt, wenn ich "Göttin" höre, wenn ich "Gott" höre aber nicht. Für mich als Pandea-Frau ist es auch so, daß mich die Abwertung des Weiblichen im Christentum nicht gerade angezogen hat, eher abgestoßen, dagegen die Göttin für mich auch persönlich sehr viel Kraft und Selbstwert gibt, das Annehmen der eigenen Weiblichkeit. Es gibt aber auch Männer, die zu den "Göttin-Leuten" gehören, und für die macht das auch Sinn, ihren eigenen Sinn.

Über die Göttin in ihrer Dreigestalt findest du auf dieser Webseite Texte in "Cerridwens Kessel", hier geht’s los: die dreifache Göttin.

 



Gedanken von Laraduna

Bauch-Gefühl
Menschen
Stimmen
Reisen
Eindrücke

Wie eine Stadt, die einfach mit der Zeit gewachsen ist - so chaotisch und verwinkelt - und wunderschön...

Kessel
Feuer
Kochen..
Transformation
ständige Veränderung

Viele Gesichter hat sie
ein schönes, ein hässliches
ein fröhliches, ein trauriges
voll Liebe, und voll Hass
Geburt und Sterben
Aber die Geburt ist auch ein Sterben,
und das Sterben auch eine Geburt

Die Schlange beißt sich in den Schwanz und dreht sich
tanzt, tanzt
Haare, die im Wind wehen, und tanzen, im Kreis
mit den anderen, den Schwestern
mit den Brüdern

Und so ein waberndes, lebendiges, sich veränderndes Ding, so wie mein Leben ist, wie die Menschheit ist, wie Mutter Erde ist und wie alles ist, so muss wohl auch Pandea sein...

Von Laraduna, Januar 2005 - Original im Wurzelwerk

Ich bin Pandea

..und ich finde es gerade sehr schön, einen Namen dafür zu haben. Ich sag nicht, ich bin "Pandeaistin" - klingt nicht gut. Ich bin Pandea - mein Glauben ist Pandea.. lalala.. Wortjonglieren.. Pandea ist bestimmt keine missionierende Religion und irgendwo "beitreten" kannst du auch nicht. Wenn es für dich stimmt und es dein Weg ist, dann darfst du dich auch so nennen, oder wenn dir "Panthea" besser gefällt.. dann so, da sind wir kreativ.
Bei mir ist es eben so, daß ich mich nicht "Hexe" nenne (meist jedenfalls), daß ich auch nicht einfach nur "neuheidnisch" bin oder "Pagan". Ich bin naturreligiös und verehre die Große Göttin, und nebenher rede ich auch mit Naturwesen und erkenne auch andere GöttInnen an, aber hauptsächlich ist es eben die "Urreligion der großen Göttin", wie es Starhawk mal ausdrückte - nur, für Starhawk war "Wicca" die Urreligion der großen Göttin, und ich bin ganz klar nicht Wicca. Und eines Tages fiel mir das einfach so ein, "Pandea". Und dann kam noch "Panthea" dazu, weil es einige lieber mochten, die mir in verschiedenen Internet-Foren, in denen ich die Idee verbreitet habe, geantwortet haben. Sagen wir mal so, Pandea ist für mich die Religion der Großen Göttin, und Starhawk hat das schon gar nicht schlecht beschrieben in "Der Hexenkult" - nur eben ohne Hexencoven, ohne daß man da rein initiiert werden müßte, und ohne daß man jetzt einer Gruppe beitreten müßte, wobei ich schon auch weiß, daß es (vor allem Frauen) Menschen gibt, die zusammen Panthea praktizieren - wie es ihnen gefällt.

Panthea ist ein Angebot an dich, euch

Es ist ein Name für etwas, für das es noch keinen griffigen Namen gab. Wenn du lieber "Göttinnenglaube" zu deiner Religion sagst, tust du das natürlich. Wenn dir aber "Pandea" oder "Panthea" als Name gefällt, für das, was du glaubst, dann scheue dich nicht den Namen zu benutzen. Ich möchte ihn nicht für mich allein, ich möchte kein Recht daran haben, er gehört allen, die möchten. Auch wenn du nicht allein an die Göttin glaubst oder auch andere Dinge mischst mit Göttinnenspiritualität, wirst du schon wissen, wie bei den Begriffen "Pagan" oder "Hexe" auch, ob es für dich paßt oder nicht. Es gibt keine vorgeschriebenen Regeln.

Distelfliege, 9. Februar 2005


 




Buchrezension:

50 Klassiker MYTHEN


Gerstenberg-Verlag: ISBN: 3-8067-2512-8

Das wunderschön bebilderte, lexikalisch angeordnete Nachschlagewerk behandelt 50 bekannte Mythen der Antike. Sehr gelungen finde ich schon die Gliederung: Jedem Mythos sind 3-5 Seiten Beschreibung mit farbigen Darstellungen der Thematik in der bildenden Kunst gewidmet. Dabei sind sowohl Abbildungen aus der Antike als auch Gemälde, Graphiken und Skulpturen aus allen kunstgeschichtlichen Epochen bis in die Neuzeit vorhanden. Die Essays zu den Mythen erzählen die Handlung nach und geben Hinweise auf verschiedene Varianten der Sagen. Dabei werden auch geschichtliche Fakten erklärt und Anekdoten oder Missverständnisse durch farbig abgesetzte Blöcke hervorgehoben.
Am Ende eines jeden Kapitels werden auf einer farbigen Seite die Quellen der Mythen aufgelistet. Sowohl die antiken Werke, inklusive aktueller Literaturhinweise, als auch die spätere literarische, musikalische und künstlerische Aufarbeitung der Mythen wird genauestens dokumentiert.

Was sehr angenehm auffällt, ist, dass der Autor bemüht ist, die Ursprünge der griechischen Religion, die Muttergöttinnen-Verehrung aus den patriarchalisierten Mythen herauszulesen und er dies auch deutlich im Text hervorhebt. Diesen Muttergöttinnen hat er sogar ein eigenes Kapitel gewidmet.

Unter den behandelten Mythen sind für uns Göttinnen-Interessierte besonders folgende zu nennen: Amazonen, Chaos und Kosmos, Diana, Erinnyen, Eulen nach Athen, Hero und Io, Labyrinth, Medea, Musen, Muttergöttinnen, Orakel, Sirenen, Venus und Amor.

Zusammenfassend kann man sagen: dieses Buch ist ein gutes Nachschlagewerk für klassische Mythen, mit aussagekräftigen Quellenangaben und weiterführenden Informationen bezüglich Kunst und Kultur. Das Buch geht nicht in die Tiefe, dafür bietet es aber genügend Anregungen zum Weiterlesen. Für Mythologie-Einsteiger bestens geeignet und für Fortgeschrittene ein wundervoll bebildertes Nachschlagewerk.

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Aktuelles:

Gesellschaft
Diskriminierung abschaffen
Glaubensgemeinschaft demonstriert in Mexiko Stadt


Hunderte AnhängerInnen der "Santa Muerte" haben am 04.03. in Mexiko-Stadt für die rechtliche Anerkennung als Religionsgemeinschaft demonstriert. Die DemonstrantInnen warfen der Regierung von Präsident Vincente Fox Diskriminierung religiöser Minderheiten vor. "Wir tun nichts anderes als die Katholiken: wir beten und bitten für Frieden in der Welt" zitiert die Nachrichtenagentur "EFE" den ... Primas der Bewegung, David Romo.“ (Radio Vatikan)

KritikerInnen vor allem aus der in Mexiko dominierenden katholischen Kirche „sehen das ... anders: Der Kult des "heiligen Todes" ist vor allem in den Armenvierteln der mexikanischen Hauptstadt sehr verbreitet. Im Mittelpunkt steht eine selbst erfundene Heilige, die besonders Kriminellen nahe stehen soll. Beobachter berichten davon, dass dieser Gestalt Opfer dargebracht werden, um für das Gelingen einer kriminellen Tat zu bitten. Die Figur ist ein in einen weiten Mantel gehülltes Skelett, dem beispielsweise Zigarren, Bierflaschen oder Kassettenrekorder geopfert werden. Die katholische Kirche kritisiert die Bewegung, die auch unter dem Namen "Traditionelle katholische Kirche Mexikos" auftritt - als "Scharlatanerie".“ (Radio Vatikan)

Santa Muerte hat vor allem in den großen Städten Mexikos erheblichen Zulauf. Dabei ist das Konzept weniger das einer Heiligen als vielmehr das einer Schutzgöttin. Viele Altäre vor allem in Straßen, Häusern, Werkstätten oder Garagen in den Armenvierteln der Städte, teilweise aber auch in den Kirchen zeigen, dass Santa Muerte eine Göttin der Ärmsten des Landes ist.
Sie schützt DiebInnen, GaunerInnen, MöderInnen, Prostituierte vor der Polizei, bewahrt sie vor heftigen Strafen oder holt sie vorzeitig aus Gefängnissen. So zumindest sehen es viele ihrer AnhängerInnen. Sie nennen sie oft nur die Dünne, manchmal, ihre Braut oder Die heilige Frau Tod. Bei Gebeten und großen öffentlichen „Göttinendiensten“ wird vor allem um Hilfe bei den großen und kleinen Alltagssorgen gebeten. Ausreichend Essen und Kleidung, ein mildes Urteil aber auch Hilfe bei legalen Jobs.

Santa Muerte wird zunehmend Göttin des Alltags in Mexiko. Anfangs stand sie meist neben den christlichen Glaubensinhalten, zunehmend verdängt sie diese jedoch. Das bedeutet auch eine steigende Akzeptanz in anderen Schichten der Bevölkerung. Obwohl sich Razzien bei öffentlichen Gebeten sicher lohnen würden. Werden immer wieder Polizisten gesehen - als Mitbetende.
Die Formen der Verehrung der meist als Skelett in bunten Umhängen Dargestellten erinnern stark an die der katholischen Kirche. Messen, Priester, Abläufe der Zeremonien sind den katholischen Regeln entlehnt. Manche bekreuzigen sich vor ihrem Bild und zwar nicht, um sich vor ihr zu schützen.

Das alles passt nicht in das stark katholisch geprägte öffentliche Weltbild Mexikos. Die Proteste werden noch lange anhalten, zumal die Lobby der AnhängerInnen in der Politik eher klein ist. Vielleicht bringt jedoch der Druck der Straße mehr Öffentlichkeit für die Göttin, mehr Kraft in die sozialen Kämpfe des Landes und somit mehr Hilfe für die unteren Schichten. Auch das wäre eine Erfüllung der Wünsche der Menschen.

siehe Nebelpfade-Meldung

Markus, 06.03.2005


 




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Kalender:

Kalender für März 2005


Dieser Monat war im antiken Griechenland aufgeteilt zwischen den Mondmonaten "Anthesterion" und "Elaphebolion". Dieser war der Göttin Artemis in ihrem Aspekt als Jägerin geweiht. Das dazugehörige Fest fand am 6. Tag des Mondmonats Elaphebolion statt.

Im römischen Reich war dieser Monat Mars gewidmet, dem Kriegsgott.

Die germanische Bezeichnung des Monates war Lenzing. Von "Lenz" = der Frühling oder auch etymologisch aus "lang" über eine Wortverschiebung, weil die Tage nun deutlich länger werden.
In den März fiel das Fest des Frühlingsbeginns: die Fruchtbarkeitsgöttin Nerthus wurde mit einem Umzug mit geschmückten Wagen auf denen ihr Abbild stand gefeiert. Diese Prozession sollte für eine reiche Ernte sorgen (vgl. unser Karneval). Der genaue Tag des Festes ist nicht überliefert.
In der 3. Märzwoche soll die Göttin Idunna mit einem Fest der Jugend gefeiert worden sein.

28. Februar/1. März bis 6./7. März = 20.-26. Anthesterion: kleine eleusinische Mysterien zu Ehren der griechischen Göttinnen Demeter und Persephone/Kore. (Siehe Schlangegesang 1/04)
Quellen: O.E. James: der Kult der großen Göttin, Vera Zingsem: Göttinnen großer Kulturen

15. März: Stier, zunehmender Mond
Feriae Annae Perennae: Fest der römischen Göttin Anna Perenna
Quelle: (1) und (2)

15.-27. März: 15.3. Beginn der Hilarien: Feierlichkeiten zu Ehren der phrygischen Göttin Kybele und des Attis in Rom (siehe Schlangengesang 2/04)
Quelle: E.O.James: der Kult der großen Göttin, Hans Kloft: Mysterienkulte der Antike,
Marion Giebel: Das Geheimnis der Mysterien

16./17. März = 6. Elaphebolion: Zwillinge, zunehmender Mond
Elaphebolia: Fest der griechischen Göttin Artemis in ihrem Aspekt als Göttin der Jagd.
Quelle: (5), www.promachos.org und www.numachi.com

17. März: Zwillinge, zunehmender Mond
Liberalia: römisches Frühlingsfest zu Ehren des Götterpaares Liber und Libera (siehe Anhang); Götter pflanzlichen, tierischen und menschlichen Wachstums
Quelle: (2) und (3)

19.-23. März: Quinquatrus: Fest der römischen Göttin Minerva: Göttin der Kunst und des Handwerks (siehe Schlangengesang 2/04)
Quelle: (1), (2), (3) und (4)

23. März: Löwe, zunehmender Mond
Tubilustrium: die Miltärtrompeten der römischen Armee werden gereinigt und der Göttin Minerva geweiht.
Quelle: (1)

25. März: Jungfrau, Vollmond
Lady Day / Mariä Empfängnis: der heutige christliche Festtag ist der alte Festtermin der Empfängnis des Kindes der Großen Göttin, welches sie zur Wintersonnenwende gebiert. Um diese Zeit wurde im alten Rom das Fest der Kybele und des Attis gefeiert. Da Kybele lateinisch als "Domina" = Herrin, babylonisch "Beltis", engl. Lady bezeichnet wurde, ist die Herkunft des Lady Day klar.
Quelle: http://philologos.org/__eb-ttb/sect31.htm

25. März: Ostara: Vollmond: damit wahrscheinlich der Tag des Ostara-Festes, des Frühlingsfestes in der germanischen Religion. Symbole des Frühlings und der Fruchtbarkeit waren sowohl Hasen wie auch Eier. Ob es eine namensgleiche Göttin Ostara/Eostre wirklich gab, ist nach wie vor umstritten.
Quelle: Gardenstone: Der germanische Götterglaube

25.März: Jungfrau, Vollmond / 26. März: Waage, abnehmender Mond = 15. Elaphebolion: Galaxia: Fest der Göttin Rhea und des Gottes Kronos in Griechenland. Es wurde ein Brei aus Gerste und Milch gekocht und die Jugendlichen opferten "goldene Töpfchen" und tauschten untereinander Süßigkeiten aus.
Quelle: (5) und http://www.geocities.com/medusa_iseum/library/griechkreis.html

28./29. März: Skorpion, abnehmender Mond = 17. Elaphebolion: Pandia: Fest der Göttin Pandia, Tochter des Zeus und der Selene, Göttin der Helligkeit, sowohl der Sonne wie auch des Vollmondes
Quellen: (5) und http://mitglied.lycos.de/blackchrystal/newpage3.html

30. März: Skorpion, abnehmender Mond
Fest der Tempelgründung der Concordia: die römische Göttin der Eintracht.
Quelle: (1)

Tempelgründungs-Fest der Göttin Salus: römische Göttin des Wohlbefindens, der Gesundheit und der staatlich garantierten Sicherheit
Quelle: (1)

Fest zum Aufstellen des Friedensaltars für die römische Göttin Pax.
Quelle: (1)

31. März: Schütze, abnehmender Mond
Tempelgründungs-Fest der römischen Göttin Mondgöttin Luna.
Quelle: (1)

Festdaten ohne gesicherte Quelle:
Bei meinen Recherchen für die Feste in diesem Monat stieß ich wieder auf eine Liste an Daten, die sich von mir aber nicht durch sichere Quellen belegen ließen. Wenn jemand eine solche Quelle kennt und zitieren kann, wäre ich sehr dankbar: 4.3. Fest der kelt. Rhiannon, 7.3. Junonalia (angeblich bei Livius zu finden, die genaue Textstelle konnte ich noch nicht verifizieren), 8.3. Geburtstag der Mutter Erde (China), 14.3. Tag der Ua Zit (Ägypten), 18.3. Sheela na Gig

Quellenangaben: (1) Ovid: Fasti, (2) der römische Festkalender, Reclam,
(3) www.novaroma.org, (4) www.imperiumromanum.com,
(5) http://www.geocities.com/athens/parthenon/6670/doc/fest.html

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Kalender für April 2004

Im antiken Griechenland gehörte der April zu den Mondmonaten Elaphebolion und Mounychion. Mounychion hatte den Namen von dem Fest Mounychia, bei dem Artemis als Mondgöttin und Herrin der Tiere geehrt wurde (siehe Mai).

In Rom war der April der Monat der Liebesgöttin Venus (griechisch Aphrodite). Entstanden aus dem Mythos, dass Aphrodite nach ihrer Geburt im April den Boden Zyperns betreten haben soll. Wo sie hintrat, wuchsen Gras und Blumen.

Im germanischen Gebiet hieß dieser Monat Ostermond. Ob die Göttin Ostara damit in Verbindung gebracht werden kann, bleibt noch zu klären. Festtage sollen Ostara und Walpurgis gewesen sein. Für das Ostarafest gibt es kein überliefertes Festdatum aus vorchristlicher Zeit. Es ist aber anzunehmen, dass der 1. Vollmond nach dem Frühlingsanfang nicht eine christliche Erfindung ist, sondern schon vorher zu diesem Vollmond das Frühlingsfest Ostara gefeiert wurde. Dieses Jahr wäre das der 25. März.

1. April: Schütze, abnehmender Mond:
Veneralia: Festtag der römischen Liebesgöttin Venus. Ihr war im römischen Reich der gesamte Monat April geweiht. Sie wurde an diesem Tag speziell auch als Venus verticordia, welche die Herzen verändern kann, in ihrem Tempel geehrt. (siehe Kalenderanhang)

Am 1. April wurden ebenso die Fortuna Virilis, die Göttin des Glücks der Frauen bei den Männern verehrt.
Quellen: (1) und (3)

2. April: Steinbock, abnehmender Mond:
bzw. 4.-10. April: Megalesia: kultisches Fest der Göttin Kybele in Rom.
Quellen: (1) und „"Der Kult der großen Göttin", E.O.James


4./5. April = 15. Tag des griechischen Mondmonats Elaphebolion: Wassermann, abnehmender Mond
Galaxia: das Fest der griechischen Göttin Rhea.
Quelle: (5)

5. April: Wassermann, abnehmender Mond
Tempelweihungstag der römischen Göttin Fortuna Publica auf dem Quirinal.
Quelle: (1)

8. April: Widder, Schwarzmond
Akitu: 12-tägiges babylonisches Neujahrsfest dessen Höhepunkt die heilige Hochzeit der Göttin Inanna mit ihrem Partner, dem Hirtengott Dumuzi war. Sie fand am 10. Tag des Festes, dem Neumondtag statt.
Quelle: http://www.gatewaystobabylon.com/religion/akitu.htm

8. April: Widder, Schwarzmond/Neumond nach dem 21.3. und damit in Phönizien und Syrien Festtag der Göttin Astarte: Mond und Vegetationsgöttin, oft als Kuh oder mit den Kuhhörnern/Mondhörnern dargestellt. (Siehe Göttinnenportrait in dieser Ausgabe)
Quelle: http://www.clubs.psu.edu/up/aegsa/rome/mar26.htm

12. April: Zwillinge, zunehmender Mond - 19. April: Löwe, zunehmender Mond:
Cerealia: römisches Fest der Göttin Ceres, Göttin der Erdkräfte, Vegetationsgöttin (von lat. crescere = wachsen, bzw. wachsen lassen)
Quelle: (1), (2) und (4)

13. April: Zwillinge, zunehmender Mond
Tempelgründungstag der Göttin Libertas, der römischen Personifikation der Freiheit.
Quelle: (1)

15. April: Krebs, zunehmender Mond
Fordicidia/Fordicalia: Fest der römischen Göttin Tellus Mater: ein uraltes Fest zu Ehren der Erdmutter. (siehe Kalenderanhang)
Quellen: (1), (2) und (3)

21. April: Jungfrau, zunehmender Mond
Parilia/Palilia: Fest der Pales, der römischen Göttin der Weiden und der Herden, Wächterin über die Herden.
Quellen: www.imperiumromanum.com, www.novaroma.org
Ovid: Fasti, Der römische Festkalender; Reclam

23. April: Waage, zunehmender Mond
Tempelgründungstag der Venus Erucina, der römischen Göttin der Straßenmädchen und Huren.
Quelle: Ovid: Fasti

24. April: Waage, Vollmond / 25. April: Skorpion, abnehmender Mond
= 16. Tag des griechischen Mondmonats Mounychion:
Fest der griechischen Göttin Artemis Mounychion: Artemis in ihrem Aspekt als Mondgöttin und Herrin der Tiere (siehe Schlangengesang 03/04)
Quellen: (5)und http://www.geocities.com/medusa_iseum/library/griechkreis.html

25.April: Skorpion, abnehmender Mond
Robigalia: römisches Fest der Göttin Robigo: Göttin des Gertreiderostes oder des Getreidebrandes, einer Pilzerkrankung des Getreides, die Ernteminderung bis sogar Komplettausfälle verursachen konnte.
Quellen: (1) und (2)

25./26. April: Skorpion, abnehmender Mond
= 17 Tag des griechischen Mondmonats Mounychion
Brabroneia: Fest der griechischen Göttin Artemis Brabroneia (siehe Schlangengesang 2/04)
Quellen: (5)

28. April: Schütze, abnehmender Mond,
Tempelgründungstag der römischen Göttin Vesta auf dem Palatin durch Kaiser Augustus.
Quelle: (1)

30. April: Steinbock, abnehmender Mond:
Walpurgisnacht: Germanischer Festtag zu Ehren der Göttin Walpurga. Gardenstone gibt in seinem Buch "Germanischer Götterglaube" zwei Möglichkeiten für die Herkunft des Namens Walpurga/Walburga: zum einen von Wald-Burga, was soviel wie Schutz des Waldes heißen soll, zum zweiten könne der Name von einer germanischen Seherin aus dem 2. Jahrhundert stammen, die dem Volksstamm der Semnonen angehörte und Waluburg geheißen haben soll. In diesem Fall käme der Name von „Walus“, dem Stab der Seherin.

Ende April bis Anfang Mai: Floralia: Fest der römischen Flora, Göttin des Frühlings und der Blumen (siehe Schlangengesang 2/04 zur Göttin Flora)
Über die Dauer und das genaue Datum des Festes gibt es unterschiedliche Meinungen; der Grund könnte sein, dass es sich bei den Floralia laut des "römischen Festkalenders" von Reclam um einen Festtag der feriae conceptivae = bewegliche Feiertage gehandelt habe.
Quellen: 28.4.-3.5. www.imperiumromanum.com
Ebenso: http://ancienthistory.about.com/library/bl/bl_ludiflorales.htm
28.4 -1.5. Ovid: Fasti
Ebenso: http://www.pantheon.org/areas/mythology/europe/roman/articles.html
27.4.-2.5. www.novaroma.org
3.5. der römische Festkalender; Reclam

Festdaten ohne gesicherte Quelle:
Bei meinen Recherchen für die Feste in diesem Monat stieß ich wieder auf eine Liste an Daten, die sich von mir nicht durch sichere Quellen belegen ließen. Wenn jemand eine solche Quelle kennt und zitieren kann, wäre ich sehr dankbar: 5. April, Kwan-Yin, 21./22. April bzw. 13. Mounychion: Demetreia, ein Demeter-Fest

Quellenangaben: (1) Ovid Fasti, (2) der römische Festkalender, Reclam
(3) www.novaroma.org, (4) www.imperiumromanum.com,
(5) http://www.geocities.com/athens/parthenon/6670/doc/fest.html

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Kalender für Mai 2004

In der antiken griechischen Welt fielen in den April die Mondmonate Mounychion und Thargelion. Mounychion ist nach dem der Mondgöttin Artemis geweihtem Fest Mounychia benannt. Thargelia, das Geburtstagsfest der Artemis und des Apollon gab dem folgenden Monat seinen Namen.

Die Herkunft des römischen Monatsnamens Mai ist nicht restlos geklärt. Ovid gibt in seinen "Fasti" 3 Möglichkeiten für die Herkunft an: 1. von Maiestas = lat. Die Hoheit, 2. von maiores = die Älteren (bezogen auf die Senatsmitglieder) oder von Maia (Göttin, eine der Pleiaden).

In der germanischen Welt hieß der Mai "Wonnemond", von "winne" = Weide. Es war die Zeit, in der die Hirten Weiden für ihre Tiere suchten.

1. Mai: Wassermann, abnehmender Mond:
Fest der römischen Göttin Maia, Muttergottheit und Fruchtbarkeitsgöttin
Quellen: (3) und (4), ( Text: Schlangengesang 2/04)

Festtag der Eröffnung des Tempels der römischen Göttin Bona Dea, Göttin der Fruchtbarkeit, der Heilpflanzen und der Prophezeiungen
Quelle: (1) und (4)

Maifest im germanischen Festkalender. Der Brauch des Maibaumaufstellens geht weit in die vorchristliche Zeit zurück. Er stammt wahrscheinlich aus dem Kyblele und Attis-Kult Kleinasiens.
Quelle: Gardenstone: Germanischer Götterglaube
E.O.James: Der Kult der großen Göttin

Beltane / Beltain: keltisches Fest, Maifeiertag. Fest der walisischen Göttin Creiddylad.
Quelle: Mabinogion

2. Mai: Wassermann, abnehmender Mond:
Ende der Floralia in Rom: Fest zu Ehren der Frühlings- und Blumengöttin Flora (siehe April)

9., 11. und 13. Mai: Stier, Jungfrau, Krebs, zunehmender Mond:
Lemuria: römisches Fest zu Ehren der Totengeister.
Quellen: (1), (2), (3) und (4)

12./13. Mai: 4. des griechischen Mondmonats Thargelion: Krebs, zunehmender Mond:
Opfer an Leto, die Mutter der Göttin Artemis und ihres Zwillingsbruders Apollon in Erchia.
Quelle: www.winterscapes.com

14. Mai: Argeis: Krebs, zunehmender Mond:
Uraltes römisches Opferfest. Eine vestalische Priesterin wirft 2 menschlich geformte Binsenpuppen, die wie Greise aussehen, in den Tiber. Es gibt 2 Varianten der Erklärung: Variante 1: Als Erinnerung an vorrömische Menschenopfer für Saturn. Variante 2: Um die Seelen der verstorbenen griechischen Einwanderer übers Meer nach Hause zu schicken.
Quellen: (1) und (3)

14./15. Mai: 6. des Mondmonats Thargelion: Krebs und Löwe, zunehmender Mond:
Opfer für Demeter Chloe in Athen, ihr wurde an diesem Tag auf der Akropolis ein Widder als Opfertier dargebracht. Chloe bedeutet "das junge Mädchen", "die junge Saat" und war ein Beiname der Demeter.
Quelle: www.winterscapes.com

14./15. Mai = 6. des griechischen Mondmonates Thargelion: Krebs und Löwe, zunehmender Mond:
Beginn des zweitägigen Geburtsfestes (Thargelia) von Artemis und Apollon. Reinigungsriten.
Quelle: http://www.geocities.com/medusa_iseum/library/griechkreis.html
http://www.geocities.com/athens/parthenon

15./16. Mai = 7. Thargelion: Löwe, zunehmender Mond:
Zweiter Tag des Festes Thargelia: Tag der Opfer für Artemis, Apollon aber auch die Horen (Göttinnen der Jahreszeiten) und die Göttin Selene.
Quellen: http://www.geocities.com/medusa_iseum/library/griechkreis.html
www.winterscapes.com

15. Mai: Löwe, zunehmender Mond:
Fest der griechischen Göttin Maia in Rom. Sie war Fruchtbarkeitsgöttin, Erdgöttin und Herrin der Schätze. (Text: Schlangengesang 2/04)
Quellen: (4)

Holdatag. Der 50. Tag nach Ostara (Ostern) war der Tag der germanischen Göttin Holda. Heutzutage feiern die Christen das Pfingstfest zu diesem Termin. Auf Grund der Verbindung von Holle/Holda mit dem Brunnen als Symbol für den weiblichen Schoß der Gebärerin wurden an diesem Tag Quellen und Brunnen besucht und geschmückt.
Quelle: Gardenstone: Germanischer Götterglaube

Festdaten ohne gesicherte Quelle:
Bei meinen Recherchen für die Feste in diesem Monat stieß ich wieder auf eine Liste an Daten, die sich von mir aber nicht durch sichere Quellen belegen ließen. Wenn jemand eine solche Quelle kennt und zitieren kann, wäre ich sehr dankbar: 1. Mai, Rauni (Finnland), 4.5. Sheila Na Gig (Irland)

Quellenangaben: (1) Ovid Fasti, (2) der römische Festkalender, Reclam,
(3) www.novaroma.org, (4) www.imperiumromanum.com,
(5) http://www.geocities.com/athens/parthenon/6670/doc/fest.html

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Elaphebolion – Monat und Fest der Göttin Artemis als Jägerin

Der ganze altgriechische Mond-Monat Elaphebolion war der Göttin Artemis in ihrem Aspekt als jungfräuliche Jägerin geweiht.
Diesen Namen hat der Monat wahrscheinlich von dem am 6. Tag des Mond-Monats stattfindenden Fest zu Ehren der Göttin. Elaphebolion heißt übersetzt "Hirsch-Jagd".

Der Göttin wurden an diesem Tag Kuchen aus einem Teig mit Honig und Sesam geopfert. Diese Kuchen hatten die Form von Hirschen.

Quellen: www.geocities.com

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Veneralia – das Fest der Göttin Venus

Der römischen Liebesgöttin war der gesamte Monat April geweiht. Venus war die Göttin der Liebe, des Frühlings und der Fruchtbarkeit. Sie ist das römische Pendant zur griechischen Aphrodite.

Am 1. April feierten die Römer Veneralia – das Fest der Venus. Der ihr gewidmete Tag wurde mit Spielen und Theateraufführungen öffentlich begangen. Laut Ovid waren es die Mütter und Töchter, aber auch die Sklavinnen, welche die Göttin Venus an diesem Tag ehrten. Die marmorweiße Statue der Göttin wurde von ihrem Schmuck (goldene Bänder) befreit um sie dann zu baden. Nach dem Bad wurde sie abgetrocknet und neu geschmückt. Frische Rosen und grüne Myrte zierten zu diesem Anlass den Tempel der Göttin.

Besondere Verehrung genoss an diesem Tag auch die Göttin Fortuna Virilis (von lat. Viri = die Männer), die Göttin des "Glücks der Frauen bei den Männern". Die römischen Frauen hatten eine besondere Art diesen Tag zu feiern: Sie badeten mit Myrtenkränzen geschmückt in den Männerbädern (es hätte auch eigene Frauenbäder gegeben). Dabei wurden auch Weihrauchopfer dargebracht. Ovid erklärt, dass die Fortuna Virilis die Männer blind mache für die kleinen Fehler oder Makel, die eine Frau hat.
Die Frauen tranken an diesem Tag einen Trank aus in Milch zerstoßenem Mohn mit etwas Honig vermischt. Diesen Trank nahm Venus in ihrer Hochzeitsnacht zu sich, wie der Mythos berichtet.

Spezielle Verehrung genoss am 1.April auch die Venus Verticordia, welche die Macht besaß die Herzen der Menschen zu verändern. Ovid berichtet von der Gründungssage des Tempels dieser Göttin folgendes: Im Jahr 114 v.u.Z. verletzten drei vestalische Priesterinnen ihr Keuschheitsgelübde. Man beschloss die Sibylle, eine Orakelpriesterin deren Heiligtum eine Höhle in der Nähe der Stadt Cumä war, zu fragen, was getan werden könne, um die Moral und die guten Sitten wiederherzustellen. Die Sibylle riet, einen Tempel für die Venus Verticordia, die "Abwenderin der fehlgeleiteten Begierden" (von lat. vertere = wenden, ändern) zu bauen. Die Einweihung des Tempels lieferte fortan das Datum für den Festtag.

Es wird auch gesagt, dass die Römer sich diesen Tag mit dem Treiben von allem möglichen Unsinn vertrieben: z.B. rückwärts gehen, das Tragen von Frauenkleidern für Männer, Täuschungsmanöver, Tanzen auf der Straße und sich wirklich blödsinnig benehmen. Allgemein wird angenommen, dass aus dieser Zeit und von diesem Fest herrührt, dass der 1. April heute bei uns der Tag des Aprilscherzes ist.

Literatur und Links:
Ovid: Fasti: 3.Buch, 712-808

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Fordicidia/Fordicalia – Das Fest der Tellus Mater

Am 15. April wurde in Rom ein uraltes Fest zu Ehren der Mutter Erde gefeiert. Auf dem Capitol wurden an diesem Tag 31 trächtige Kühe geopfert. Die Zahl entspricht den Curien der Stadt plus einer Kuh für das Capitol.

Symbolisch wurde so der Erde, Tellus Mater, die trächtig ist mit dem ausgesäten Samen, ein ebenso trächtiges Tier geopfert. Es wird in Ovids "Fasti" sogar behauptet, dass die ungeborenen Kälber aus dem Mutterleib der Kühe geschnitten wurden. Dieser magische Akt, der die fruchttragende Kraft an die Erde weitergeben sollte, mutet uns heute bestialisch an.

Die Gedärme der geopferten Tiere, sowie die Kälber wurden von der Maxima Virgo Vestalis (der Hohepriesterin der Göttin Vesta) verbrannt und die Asche wurde an den Pariliren (21. April) neben anderen Sühnemitteln durch die Vestalinnen an die Römer verteilt.

Der Name Fordicidia stammt wohl von forda = trächtige Kuh und caedere = erstechen/zerschneiden.

Der Legende nach geht dieses Opfer an Tellus Mater auf eine Hungersnot in der Frühphase des römischen Reiches zurück. Unter Roms zweitem Herrscher Numa gab es Missernten und einen Geburtenrückgang beim Vieh. Man befragte ein Schlaforakel des Gottes Faunus, was man zur Abhilfe tun könne. Im Schlaf erschien dem Fragensteller die Nacht-Göttin "Nyx", ihre Stirn war mit Mohn bekränzt, und sie hatte in ihrem Gefolge dunkle Träume. Der Befehl aus diesen Träumen lautete: "König, du musst durch den Tod zweier Rinder Tellus versöhnen; Doch eine einzige Kuh opfere zwei Leben zugleich!"

Die Römer gehorchen und die Ernte wurde wieder reicher, das Vieh wieder fruchtbar.

Literatur: Ovid: Fasti, IV 629-672

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Thargelia

Zweitägiges Festival im antiken Griechenland zu Ehren des Geburtstages des göttlichen Zwillingspaares Artemis und Apollon.
Es fand am 6. und 7. Tag des Mondmonates Thargelion statt.

Am ersten Tag, dem Geburtstag der Göttin Artemis, fanden rituelle Reinigungszeremonien statt. Nach einer Quelle wurden zwei Menschen, ein Mann und eine Frau, die "pharmakoi" ausgewählt. Sie repräsentierten das gesamte Volk, wurden mit den besten Speisen versorgt und bekamen heilige Gewänder angezogen. Später aber wurden sie geschlagen, mit Feigenbaumzweigen gefesselt und aus der Stadt gejagt, um diese symbolisch von allen Übeln und Krankheiten zu reinigen.

Am zweiten Tag, dem Geburtstag Apollons, fanden Opfer statt. Der Tag begann mit einem Schaf- und Ziegenopfer. Es wurden alle ersten Feldfrüchte, also die erste Ernte "thargelos" geopfert. Meist war es Getreide oder Gemüse.
Männer- und Knaben-Chöre hielten Gesangswettkämpfe ab. Auch wurden Tanzwettbewerbe veranstaltet. Die Siegerprämie war ein Kesselstativ oder dreibeiniger Hocker, der demjenigen nachempfunden war, den die Phytia, die legendäre Orakelpriesterin von Delphi zum Wahrsagen benutzte.

Des Weiteren wurden an diesem Tag Trankopfer für Helios, den Sonnengott, die Horen, die Göttinnen der Jahreszeiten, und für Selene, die Mondgöttin dargebracht.

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Veranstaltungen:

Fr. 29.4.05 Niki de Saint-Phalle: Dias vom Tarotgarten. Irene Willuweit im FGZ Nürnberg. 19 Uhr (KursNr. 4/5). Eintritt: 8,- Euro
Frauengesundheitszentrum e.V. Fürther Str. 154 / RG. 90429 Nürnberg
Tel + Fax 0911 - 328262 fgz@fen-net.de, www.fen-net.de/fgz


 




Göttinnentermine in Berlin

Programm 1.2005 des Frauenzirkels Göttinnen
Mi 23.02.05 um 19:00

Frauenzirkel Göttinnen: Nordisch-keltische Göttinnen und Tiere.

mit Elvira Büchner u.a. - ein Abend mit Wissensaustausch, Geschichten, persönlicher Vertiefung

Ort: Kleines Universum/AstroCafé, Gleditschstr. 47, Schöneberg; zu erreichen: U 7 Eisenacherstr.

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Sa 19. März 05 von 9:00 bis 20 Uhr

Fahrt nach Halle Ausstellung zur Sonnenscheibe von Nebra

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Mittwoch, 30. März um 19:30 Uhr

Labyrinthe in unserer Welt – ein Erlebnis- und Vernetzungsabend

Das Labyrinth ist eines der ältesten Symbole der Menschen. In jedem Labyrinth führt ein verschlungener Pfad in die Mitte, zum Ursprung, zum Ziel. Das Labyrinth ist ein Symbol voller Geist, mit einer heiligen Ordnung, ein heilsames Zeichen.

Auf Spurensuche nach Labyrinthen in unserer heutigen Zeit tragen wir unser Wissen, unsere Erfahrungen zusammen und bieten ein Labyrinth zum Erleben. Beispiele werden sein:

Maislabyrinth von Li Shalima (Künstlerin), Kräuterlabyrinth in Lassan/Meck.-VP von Gisela Sticker (Heilpraktikerin), Frauen-Gedenk-Labyrinth in Frankfurt –
Es gibt Informationen zum zukünftigen Projekt Frauen-Gedenk-Labyrinth in Berlin.

Moderation: Brigitta Schilk, Lebensberaterin

Veranstalterinnen: Compania Verein für Frauenkultur und BEGINE - Treff u. Kultur für Frauen e. V.

Infos unter 443 587 04 oder zirkel@frauenkulturservice.de

Ort: BEGINE - Treff u. Kultur für Frauen e. V., Potsdamer Str. 139 zu erreichen: U 2 Bülowstr.

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Do 14.04.05 um 19:00 Uhr

Führung: Auf den Spuren der Göttinnen im vorderasiatischen Museum. mit Dr. Dörte Doering
Die archäologischen Sammlungen aus Sumer und Babylon im histor. Zusammenhang betrachtet + feministisch gedeutet

Treffpunkt: Pergamonmuseum (Museumsinsel), an der Kasse

Außer der Reihe Anfang Mai: Mi 04. oder Do 05. um 19:00 Uhr

Frauenzirkel Göttinnen: Reclaiming Gemeinschaft – Verbindung von Spiritualität und Politik

mit Brigitta Schilk

Ein Abend mit Informationen, Thesen, Austausch, Diskussion

Infos unter 443 587 04 oder zirkel@frauenkulturservice.de

Ort: Kleines Universum/AstroCafé, Gleditschstr. 47, Schöneberg; zu erreichen: U 7 Eisenacherstr.

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25.05.05 um 19:00

Frauenzirkel Göttinnen: Labyrinthe – Geschichte, Erscheinungsformen, Heute

Ein Abend mit Wissensaustausch, Geschichten, persönlicher Vertiefung
Ort: Kleines Universum/AstroCafé, Gleditschstr. 47, Schöneberg; zu erreichen: U 7 Eisenacherstr.

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29.06.05 um 19:00
Frauenzirkel Göttinnen: Feuergöttinnen
Ein Abend mit Wissensaustausch, Geschichten, persönlicher Vertiefung

Ort: Kleines Universum/AstroCafé, Gleditschstr. 47, Schöneberg; zu erreichen: U 7 Eisenacherstr.


 




Impressum

Schlangengesang – der Rundbrief für Göttinnenspiritualität wird von keiner Organisation herausgegeben, sondern von Privatpersonen, die sich zu diesem Zweck zusammen fanden.

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Bilder:
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Zierelemente von Aruna, Caitlin, jana, Teleri, Lilia
Amaterasu-Bild: Shekhinah Mountainwater http://shekhinah.net
Gänseblümchen-Foto: Angela und Otto Janko www.janko.at
Foto und Zeichnung bei Serenas Texten: Esmerelda
Fotos des Pandea-Artikels: Distelfliege

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Diese Ausgabe ist am 10.03.2005  erschienen und an 760 Online-LeserInnen verschickt worden.