| Hallo Nora,
Herzlich Willkommen zur vierten Ausgabe des Schlangengesangs.
In ein paar Tagen ist Tag- und Nachtgleiche, also Frühlingsanfang. In
allen Göttinnenkulturen ein Fest. Auch dem römischen Festtagskalender
für diese Zeit ist das anzusehen: einfach nur Durch-Feiern. Deshalb gibt
es diesmal auch unüblicherweise gleich zwei römische Göttinnen, die im
Frühjahr gefeiert wurden … und manchmal auch - noch oder wieder -
werden.
Wir wünschen Euch viel Spaß und freuen uns auf Post von Euch,
Das Schlangengesang-Team
Andrea, ArtemisAthene, Caitlin, Elea, Gwenhwyfar, Hannibal, jana,
Karmindra, Lilia, Markus, Mooncraft, Silver, Temkes, Zauberweib


Inhaltsverzeichnis
Göttin:
- Flora
- Maia
Pflanzen:
- Brennessel
Praktisches:
- Brennessel-Rezepte
- Ostara Eier Altardeko
- Die Neun-Kräuter-Suppe, ein frühlingshafter Zaubergenuss
- Frankfurter Grüne Soße
Aufgelesen:
- Buchrezensionen:
Göttinnen, Gräberinnen und gelehrte Frauen
Netze weben:
- Reclaiming
- Kontaktanzeigen
Kalender:
- Feiertage
- Quinquatrus - Fest zu Ehren Minervas
- Hilaria - das Fest der Freude
- Brabroneia - Fest für Artemis
- Veranstaltungen
Impressum / Schlangengesanginfos / Kontakt / Abmelden
  
Göttin:
Flora
Flora ist eine klassische Göttin aus dem italisch-römischen Bereich, die
in die europäische Kulturgeschichte einging. Sie ist die Göttin der
Blumen und der Gärtnerei, sowie des Frühlings. Flora heißen nämlich
heute nicht nur viele Blumenläden, sondern es ist auch der bekannte
Fachbegriff für die Pflanzenwelt. Sie wurde im Zuge der Renaissance (in
der Übergangszeit vom Mittelalter zur Neuzeit) derart beliebt, dass sie
bis heute überdauert hat und es eine größere Anzahl von Gemälden und
Statuen gibt. Wer aber Flora nun genau war und wo ihre Ursprünge liegen,
ist - wie so oft bei Göttinnen - eher unklar.
Flora historisch betrachtet
Flora ist eine Göttin, die die RömerInnen von dem Volksstamm der
SabinerInnen übernommen haben sollen. Sie wäre vom sabinischen König
Tatius (der zusammen mit Romulus vermutlich în der Mitte des 8.
Jahrhunderts vor Chr. regierte) eingeführt worden, so behauptet ein
römischer Autor ca 47 v.u.Z. Details über Flora aus dieser Zeit sind
keine bekannt. Im heutigen Italien lebten auf engstem Raum derart viele
unterschiedliche Volksstämme mit unterschiedlichen Mythen und
Traditionen, die sich gegenseitig immer wieder befruchteten (und
bekriegten), dass heute nur noch schwer ein Durchfinden ist. Die
EtruskerInnen, über deren vor-römische Kultur etwas mehr bekannt ist,
kannten ebenfalls eine Blumengöttin, Alpena oder Alpana genannt. Auch
hier ist allerdings unklar, ob es sich tatsächlich auch im Verständnis
der EtruskerInnen um eine Göttin handelte oder vielleicht eher um einen
Pflanzengeist oder ein Pflanzenwesen oder eine andere Wesenheit, worauf
die bildliche Darstellung mit Flügeln hinweisen könnte, wie sie nämlich
vor allem für eine Art Naturgeister angewendet wird.
Das älteste direkte archäologische Zeugnis von Flora stammt ungefähr aus
dem Jahre 240 v. u. Z.: Die Tafel von Agnone, die in der Region Molise
ca. 200 km östlich von Rom gefunden wurde. Dort ist Flora im
Zusammenhang mit Ceres erwähnt und sind Tempel verzeichnet.
Der einzige bekannte vorcäserianische Kalender erwähnt keinen Festtag
der Flora, der Fasti Praenestini über kaiserliche Festtage (aus dem
Jahre 9.-6 v.u.Z) erwähnt sehr wohl Festtage zu Ehren Floras, zumindest
die Erläuterungen dazu wurden aber erst um 10-22 u.Z hinzugefügt. Es ist
also historisch unklar, wann in welchem Zeitraum genau die Festtage zu
Ehren Floras im römischen Kalender vorkamen und auch scheinen sie nicht
immer jährlich begangen worden zu sein. Zu den Floralia später mehr.
Auch ist bekannt, dass Rom einen Floratempel besaß, das Gründungsdatum
ist jedoch unklar und kann 244 oder 288 v. Chr sein. Der Tempel lag auf
dem Aventinus Hügel in direkter Nähe zum Tempel von Ceres, Liber und
Libera und zum Circus Maximus.
Eine weitere Erwähnung Floras gibt es in der Geschichte von Florenz.
Zwar war die Gegend von Florenz schon sehr lange besiedelt (mind. bis
ins 10. Jahrhundert v.u.Z.) und auch eine etruskische befestigite
Siedlung Fiesole dort bekannt, aber als Stadtgründungsdatum wird oft die
römische (Neu)-Gründung nach dem Sieg über die EtruskerInnen genannt:
Die Gründung von Florentia im 1. Jahrhundert v. u.Z. zur Zeit der
Floralia - der Festtage Floras.
Über die Ludi Floralia, die Spiele an den Festtagen und den Festbräuchen
generell ist relativ viel bekannt. Vor allem auch deshalb, weil sich
spätere Autoren immer wieder über die Sittenlosigkeit des Festes
beschwerten: Es war ein sehr fröhliches Fest, dass mit bunter Kleidung,
Blumenschmuck, Gesängen, Gelagen und viel Wein vom 28. April bis 3. Mai
gefeiert wurde. Der öffentliche Teil des Festes enthielt öffentliche
Spiele: fröhliche kleine Theaterstücke, zum Teil aufgeführt von
Prostituierten, ein Rituelles Jagen (mit Netzen) von den
Fruchtbarkeitstieren Hase und Ziege. Alles in allem war es ein sehr
ausgelassenes Fest, bei dem sich Tänzerinnen auch entkleideten (sie
werden als Prostituierte überliefert) und allerlei Sex- und
Fruchtbarkeitssymbole und Rituale eine Rolle spielten.
Den ältesten mythologischen Hinweis gibt Ovid. Ovid setzt Flora mit der
griechischen Nymphe Chloris gleich, die durch Homer bekannt ist. Diese
Chloris wird durch den griechischen Gott des Westwindes Zephyr geraubt
und vergewaltigt und ehelicht und somit in Flora verwandelt. Diese
Geschichte ist nirgendwo in der griechischen Mythologie erzählt, auch
ist Ovid natürlich keiner der Flames Floralis der Florapriester(Innen?).
Ich schließe mich der Autorin Brielmaier an, die nahe legt, dass zu
Lebzeiten Ovids zwar die rauschenden Feste des Festtagskalenders
gefeiert wurden, der tiefe religiöse Sinn aber bereits verloren war.
Ovid als Dichter schrieb meines Erachtens einfach eine neue Geschichte
über Flora, im Geiste der Zeit, die dann von späteren Dichtern noch
entsprechend ausgeschmückt und verschlimmert wurde.
Flora persönlich
Auch wenn Ovid Flora mater floralis nennt (bevor er sie im nächsten Satz
mit der jungfräulichen Nymphe Chloris gleichsetzt), gibt es kein Zeugnis
mehr über eine mütterliche Bedeutung Floras. Sie präsentiert sich durch
die Jahrhunderte hindurch als Jungfrau von berauschender Schönheit. Sie
ist sozusagen die klassische junge Göttin: wunderschön, jung, fröhlich,
ausgelassen, ungebunden und sexuell freizügig. Ich konnte mich zuerst
aus diesem Grunde wenig mit ihr anfreunden: Es schien mir oberflächlich
betrachtet so unfeministisch, passt zu gut in ein patriarchal geprägtes
Weltbild.
Flora selbst hat für so etwas allerdings nur Lachen übrig: Immerhin ist
sie völlig selbstbestimmt und zudem ziemlich frech, verspielt und sexy:
die brave wohlerzogene Patriarchen-Tochter sucht mensch in ihr
vergeblich, es ist ja nicht einmal ein Vater überliefert. Überhaupt ist
sie für gute Laune immer zu haben und verbreitet liebend gerne Lächeln
und Lachen, Schalk, Freude und Ekstase. Auch wenn sie auf den
Renaissance-Bildern (der Zeit angemessen) eher schreitet, oft mit der
Welt entrücktem Blick, kenne ich sie eher hüpfend und tanzend. So zieht
sie auch im Frühling über das Land, dann wenn der Tanz und die
Ausgelassenheit in der Luft liegt.
Flora ist keine thronende Göttin mit großem Herrschaftsgebiet und
staatstragender Funktion- auch keine allumfassende Große Göttin - sie
scheint oft feenhafter: Sie regiert nicht, sie spielt, auch
Verantwortlichkeit oder dunkle Aspekte sind in ihr nicht zu finden. Aus
diesem Grunde finde ich die römische Klassifizierung als niedere Göttin
durchaus nachvollziehbar und nicht abwertend. Ich würde Flora auch
beflügelt (im etruskischen Sinne) darstellen, um sie näher an die
Pflanzengeister zu rücken: Die personfizierte Gestalt des
Frühlingsüberschwang, der die Welt erfasst.
jana

Göttin Maia
Nach der Göttin Maia ist der Monat Mai benannt. Das ist aber auch schon
alles worüber sich die Quellen einig sind. Ihr Festtag wird ganz
unterschiedlich angegeben: 1.5. oder 15.5. sogar den 20.5 habe ich
gefunden. Woher die Verwirrung stammt wird klar wenn man auf der
Internet-Seite von www.imperiumromanum.com unter Maia nachliest:
Es gab zwei Göttinnen gleichen Namens, eine griechische und eine
römische. Beide verschmelzen schon sehr früh obwohl sie ursprünglich
eigenständige Gottheiten gewesen sein sollen, die römische Göttin
übernahm jedoch bald viele Elemente der griechischen Maia.
Die griechische Göttin Maia:
Herkunft und Zuordnung: in der griechischen Mythologie ist sie die
Tochter des Atlas und der Pleione. Sie war wohl eine lokale
Muttergottheit wie ihr griechischer Name auch sagt Maia="Mütterchen",
Garantin der Fruchtbarkeit und Erdgöttin. Später machte die patriarchal
geprägte griechische Welt zur führenden Nymphe des arkadischen
Kyllene-Gebirges. Als diese Nymphe ist sie die Mutter des Hermes, Zeus
ist der Vater. Sie bekam den Beinamen Koyrotrophos "Hüterin über
streitbare Männer" und wurde Hüterin der Schätze. Von Hesiod und
Simonides wird Maia als eine der Pleiaden bezeichnet.
Festtag und Kult: der griechischen Maia wurde in Rom am 15.Mai jeden
Jahres.
Die römische Göttin Maia:
Herkunft und Zuordnung: Maia leitet sich vom alt-italischen Wort magia=Kraft
der Vermehrung ab, weshalb sie auch als Großmutter des Magie bezeichnet
wird. Ihr Name war stellvertretend für den ganzen Monat Mai, was
besonders interessant ist, wenn man den Monatsnamen einer der römischen
Lokaldialekte, des oskischen betrachtet. Dort hieß der Monat: Maesius=Samen.
Festtag und Kult: die römische Maia hatte ihren Festtag am 1.Mai. Bei
diesem Fest opferte der flamen volcanalis (Priester des Gottes Vulcan)
eine trächtige Sau der Göttin.
Legenden und Sagen: Maia wird schon früh mit dem Gott Vulcan in
Verbindung gebracht. Sie gilt als seine Partnerin oder Frau. Als diese
trägt sie den Namen Maiesta. Ihre Stellung als alte Mutter- und
Erdgöttin wird aber auch daran deutlich, dass sie mit Terra Mater und
Bona Dea gleichgesetzt wird.
artemisathene

Pflanzen:
Brennessel
(lat. Urtica)
Die Brennnessel verdankt ihren Namen dem lat. Namen für "brennen". Hat
nicht schon fast jeder die unangenehme Bekanntschaft mit diesem Kraut
gemacht? Diese brennende Eigenschaft verdankt sie ihren kleinen
Stacheln, die mit Ameisensäure gefüllt sind und bei Kontakt sehr leicht
zersplittern. Aber keine Angst, die kleinen, roten Pöckchen sind nicht
gefährlich und heilen sehr schnell wieder ab, vorausgesetzt, man
widersteht dem Juckreiz und kratzt nicht an ihnen herum. Als altes
Heilmittel gegen den Juckreiz hilft auch ein wenig Speichel, der auf die
brennende Stelle gerieben wird.
Die Brennnessel verteidigt sich nicht nur durch ihre Stacheln, sondern
schützt sich vor kleinen Käfern und Krabbeltieren durch ihre feinen
Haare, die ein Hochkraxeln unmöglich machen. Diese Haare sind aber für
den Menschen völlig ungefährlich und schaden ihm nicht.
Die Brennnesselpflanze wächst gerne in besiedelten Gebieten und wird bis
zu 1,50 m hoch. Die Höhe der Pflanzen variiert ein wenig, je nachdem um
welche Unterart es sich handelt. Die bekanntesten sind die Urtica dioica
(große Brennnessel) und die Urtica urens (kleine Brennnessel). Außer in
den Tropen, den Balearen, Südafrika, Kreta und der Polargegend ist die
Brennnessel überall auf der Welt zu finden.
Die Brennnessel ist grün (da wäre wahrscheinlich keiner jemals darauf
gekommen) und hat gezahnte Blätter, die am obersten Ende der Pflanze mit
einfarbigen Blüten geschmückt sind.
Die Brennnessel kann von April bis September geerntet und somit zum
Bestandteil wichtiger Heilmittel gemacht werden. Durch ihren Eisen- und
Mineralstoffgehalt wirkt sie bei vielerlei Erkrankungen. Das Nesselgift
wirkt bei Rheuma, indem man die Brennnessel entweder als Medizin
einnimmt oder die geschwollenen Stellen an der Pflanze reibt. Des
weiteren wirkt die Pflanze entschlackend und harntreibend. Aber bei
soviel Heilwirkung ist auch zu beachten, dass die Brennnessel Allergien
auslösen und die Ameisensäure zu Überempfindlichkeit führen kann.
Keinesfalls angewandt werden darf die Brennnessel bei Personen, die
unter Ödemen infolge von eingeschränkter Funktion der Nieren und des
Herzens leiden. Die Brennnessel kann als Salat und Gemüse verzehrt und
zu Tee verarbeitet werden. Aus ihr kann man eine Tinktur gewinnen, die
die Blutzirkulation anregt, ebenso wie ihr gepresster Saft.
Licht und Liebe Temkes
  
Praktisches
Brennesselrezepte
Veganes "Brennesselschnitzel"
200 gr. Brennessel,
3 Roggenbrötchen,
6 EL Sojamilch,
1 Zwiebel,
4 EL Vollkornhaferflocken,
Salz, Pfeffer, 1 Prise Muskat
Würzhefeflocken zum panieren
Öl zum Braten
Junge Brennesseln oder die oberen vier Blätter älterer Pflanzen waschen,
mit heißem Wasser überbrühen, abtropfen lassen und fein hacken.
Kleingeschnittene Zwiebel in Öl goldgelb anrösten. Roggenbrötchen in
Würfel schneiden, mit Sojamilch einweichen und wenn nötig anschließend
ausdrücken.
In einer Schüssel die gedünstete Zwiebel mit Brennesseln sowie allen
anderen Zutaten zu einer Masse verkneten und nach Belieben würzen.
Kleine Schnitzel formen, in Würzhefeflocken wenden und in Öl ausbacken.
(Quelle: "Delikatessen am Wegesrand - Un-Kräuter zum Genießen" von
Brigitte Klemme, Dirk Holtermann)
Caitlin
Brennnesselgemüse
Für das Gemüse wird benötigt:
1 kleiner Einfrierbeutel junge Brennnesseln
1 ˝ Kilogramm Kartoffeln
geräucherter Speck und Wurst (oder Ähnliches)
Die Brennnessel Ende April/Anfang Mai einem bewaldeten Gebiet (möglichst
da,
wo die Abgase nicht so doll sind) pflücken und gut mit Wasser abwaschen.
Danach in einen Topf geben und kurz mit etwas Wasser (leicht gesalzen)
abkochen und gut pürrieren. Die Räucherwaren werden ebenfalls in Wasser
abgekocht, kleingeschnitten und ins Gemüse gegeben. In dem Sud werden
nun
die Kartoffeln gar gekocht und das Gemüse dazugegeben. Alles salzen und
pfeffern und gut pürieren. Nach Belieben noch ein Stück Butter
unterziehen.
Licht und Liebe Temkes
  
Ostara - Eier - Altardeko
Bild 1: wir brauchen
Eier
Erde
Kressesamen
Bild 2: Als erstes trennt man mit Hilfe einer Nadel den oberen Teil der
Eierschale ab,
und entfernt so das Eigelb und das Eiweiß. Die Schale darf dabei ruhig
ein bisschen ausfransen. Hauptsache sie bleibt als ganzes heil.
Bild 3: Nun wird die Eierschale mit Erde befüllt und bewässert. Der
vorher über Nacht eingelegte Kressesamen kann jetzt im Ei verteilt
werden.
Das Ei wird nun an einen sonniges Plätzchen gestellt (wenn es zum
umfallen neigt stelle ich es in ein Eierbecher) und täglich überprüft ob
genügend Wasser vorhanden ist.
Bild 4: Es dauert 4-5 Tage bis das Ei ergrünt.
Caitlin

Praxis: Die Neun-Kräuter-Suppe, ein frühlingshafter Zaubergenuss
Da um die Osterzeit die Natur zu neuer Kraft erstarkt und das frische
Blattgrün noch voller reichhaltiger Inhaltsstoffe ist, kochte man
bereits in alter Zeit die Neun-Kräuter-Suppe. Überliefert ist diese
Frühlings-Suppe im angelsächsischen "Neun-Kräuter-Segen" aus dem 10.Jhd,
doch ist anzunehmen, dass sie viel früher genauso hergestellt wurde.
Neun, die magische Zahl, zeigt schon die wahrhaft verzaubernde,
erneuernde Kraft dieses Gebräues an. Nach altem Glauben soll eine aus
selbst gesammelten und verarbeiteten Kräutern gekochte
Gründonnerstagssuppe dafür sorgen, dass man das ganze Jahr gesund
bleibt.
Zutaten für die Neun-Kräuter-Suppe sind in erster Linie entgiftende und
entschlackende Kräuter. Sie sollen den Körper reinigen und neue
Lebensenergie liefern. Auch wird der Gründonnerstagssuppe die Wirkung
eines "Jungbrunnens" nachgesagt.
Zur volksmedizinischen Wirkung häufig verwendeter Kräuter:
- Bärlauch: benannt nach dem Kraft- und Seelentier der Germanen, ist
der Bärlauch auch eine Kraftpflanze der Druiden gewesen.
Seine volksmedizinische Wirkung umfasst: Verminderung der
Wahrscheinlichkeit einer Blutvergiftung (innerlich angewandt),
Antibiotika ähnliche Wirkung, hemmt das Wachstum von Bakterien in Blut
und Darm. Immunstimmulanz, schützt vor Arteriosklerose, hat eine stark
entgiftende Wirkung, bes. auf Schwermetalle. Verwendet werden die
jungen Blätter.
- Brennnessel: feuert den Stoffwechsel und die Blutbildung an, wirkt
harntreibend, entgiftend und ist ein häufiges Heilmittel in der
Allergietherapie
Verwendet werden die jungen Blätter.
- Brunnenkresse: Blutreiniger, erfrischende Wirkung. Die
Brunnenkresse schmeckt bitter-scharf und treibt die Energien an.
Verwendet wird das Kraut (Blätter und Stängel).
- Gänseblümchen: alte Orakelpflanze (sie liebt mich, sie liebt mich
nicht…), in der Volksmedizin wird es eingesetzt zur
Stoffwechselanregung und Stärkung des Immunsystems aber auch bei
Hautleiden und als Stimmungsaufheller
Verwendet wird die Blüte.
- Gundelrebe: leitet "giftiges Körpersekret = Gund" aus, schwemmt
Schwermetalle wie Blei aus dem Körper und heilt eitrige Haut- und
Lungenkrankheiten.
Verwendet wird das Kraut.
- Löwenzahn: Leberheilpflanze, Gallenleiden, harntreibendes
Entgiftungsmittel und in der Volksmedizin auch Stimmungsaufheller.
Verwendet werden die jungen Blätter.
- Schafgarbe: Blut reinigende Pflanze, beugt bakteriellen Infekten
vor,
Verwendet werden die jungen Blätter.
- Wegerich: sowohl Breit- wie auch Spitzwegerich: Reinigt das Blut
und die Lunge, Hustenmittel, stärkt Magen und Leber, Keimwidrig.
Verwendet werden die jungen Blätter
- Vogelmiere: Lungenheilpflanze, Entgiftende und als allgemeines
Stärkungsmittel bekannt. Verwendet wird das ganze Kraut.
Natürlich lassen sich noch andere Wildpflanzen verwenden: Pimpinelle,
Wegwarte, Sauerampfer, Sauerklee, Bachbunge, Fetthenne, Giersch,
Trippmadam oder Knoblauchsrauke. Und auch die üblichen Küchenkräuter wie
Kerbel, Schnittlauch und Petersilie können den Geschmack der Suppe
abrunden.
Rezepte:
Basisrezept: (für 4 Personen)
pro Person benötigt man etwa eine gute Hand voll frischer Kräuter.
1 Zwiebel
1 Liter Gemüsebrühe
Butter
Salz und Pfeffer
Evtl. etwas Sahne oder Sauerrahm
Einige Gänseblümchenblüten zum Garnieren
Die Kräuter waschen, trocknen und klein schneiden. Gänseblümchen ganz
lassen. Zwiebel klein schneiden und in der Butter glasig dünsten, nun
die Kräuter dazugeben und mit der Brühe aufgießen. Etwa 10 Minuten
köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer sowie Sahne oder Sauerrahm
abschmecken und mit den Gänseblümchen garnieren.
Varianten:
- Die Kräuter in der kochenden Gemüsebrühe nur 5 Minuten ziehen
lassen (sichert den Erhalt der Inhaltsstoffe)
- Die Suppe mit Eigelb legieren
- Geröstete Vollkornbrotwürfel darüber geben
- Mit Fleischbrühe kochen
artemisathene

Praxis: Frankfurter Grüne Soße
Hier in Hessen und vor allem im Frankfurter Raum gilt die Frankfurter
Grüne Soße als Goethes Leibgericht. Und natürlich ist es das
Frühlingsgericht schlechthin, vor allem zu Gründonnerstag wird es
besonders häufig gekocht.
Die Grüne Soße besteht immer aus 7 Kräutern. Diese können wechseln, oft
enthalten sind: Sauerampfer, Pimpinelle, Petersilie. Zitronenmelisse,
Kerbel, Borretsch, Kresse oder auch Schnittlauch. Es gibt bei uns auf
den Märkten und in Obst und Gemüsegeschäften Kräutermischungen fertig
abgepackt, und außerdem gibt es (weniger ergiebige) Packungen
Tiefgefrorener Kräuter.
Die Kräuter werden entweder sehr fein gehackt, durch den Fleischwolf
gedreht oder man geht nachher mit dem Pürierstab noch mal durch die
Soße. Man benötigt pro Päckchen Kräuter außerdem den Saft einer halben
Zitrone, 1 bis 2 Knoblauchzehen, 1-2 gekochte Eier, 2-3 Gewürzgurken, 1
Zwiebel, 1-2 EL Senf, Pfeffer, Salz, Mayonnaise und/oder Jogurt nach
Belieben.
Alle festen Zutaten werden ebenso wie die Kräuter zerkleinert, dann fügt
man Joghurt/Mayonnaise und den Senf hinzu und würzt mit Pfeffer, Salz
und dem Zitronensaft. Mindestens 1 Stunde - besser länger - ziehen
lassen.
Die Variante mit Joghurt wird sehr viel leichter, am besten schmeckt
aber eine Mischung aus Mayonnaise und Joghurt. Dazu reicht man
Pellkartoffeln und mancherorts auch Rindfleisch. Teilweise wird das
Rindfleisch gemahlen und unter die Soße gehoben. Die Soße schmeckt
jedoch auch vorzüglich pur mit etwas Brot dazu.
Guten Appetit wünscht Gwenhwyfar
  
Aufgelesen
Buchrezension
Göttinnen, Gräberinnen und gelehrte Frauen
"Göttinnen, Gräberinnen und gelehrte Frauen" sind in der Reihe
Frauen-Forschung -Archäologie der FemArc Edition erschienen. Unter
diesem Label veröffentlicht das Netzwerk archäologisch arbeitender
Frauen Textsammlungen zu feministisch-archäologischen Themen. Dieser
Zusammenhang deutet es schon ein wenig an: In "Göttinnen, Gräberinnen
und gelehrte Frauen" sind sehr unterschiedliche Texte vereint.
Archäologische Fachartikel, die sich mit dem Gender-Ansatz beschäftigen
ebenso, wie zwei Berliner Museumsführungen zu Göttinnenfiguren und die
Auseinandersetzung mit der Subjektivität der Archäologie.
Der erste Beitrag heißt "Auf den Spuren von Göttinnen" und beschäftigt
sich mit ägyptischen Göttinnen. Der Text basiert auf Frauenführungen
durch das ägyptische Museum in Berlin-Charlottenburg. Nach einer
zeitlichen Einordnung wird das ägyptische Göttinnenbild skizziert und
beispielhaft Neith, die vorpharaonische namenlose Schweinegöttin, Nut,
Hathor, Sachmet und Isis vorgestellt, sowie die Schlange Per Uatchet
oder Buto. Der zwanzigseitige Text gibt einen sehr guten Einblick in die
ägyptische Göttinnenwelt und eignet sich gut für erste Berührungen mit
ägyptischen Göttinnen in Museen.
Auch der zweite Beitrag basiert auf Frauenmuseumsführungen in Berlin,
diesmal im Vorderasiatischen Museum, Teil des Pergammon-Museums. Der
Artikel bringt den Leserinnen und Lesern die Welt der Ishtar, Inanna,
Tiamat und Arinna näher. Es werden einzelne Ausstellungsstücke (wie das
berühmte Ishtartor) vorgestellt und verschiedene feministische Thesen
zur Bedeutung der einzelnen Darstellungen, Überlieferungen und
Interpretationen vorgestellt. Der Beitrag ist sehr leicht zu lesen und
ungemein spannend. Das Pergamonmuseum ist für Göttinneninteressierte
sowieso eine Reise wert - aber leider ist es unglaublich schlecht
beschildert. Der Beitrag "Frauenführung im Vorderasiatischen Museum" von
Dorte Döring und Christiane von Lengerke bietet den Lesenden die
Synthese der Forschung von Göttner-Abendroth, Gimbutas, Meier-Seethaler
und Mulack und erklärt somit einzelne Ausstellungsstücke ebenso wie
deren Bedeutungszusammenhang. Einfach all das, was im Museum selbst
fehlt.
"Kurotrophoi" sind halbgöttliche Gestalten, die Kinder schützen - und so
heißt auch der Beitrag von Erika Simon. Es geht um Nymphen, Ammen und
die Amme des Gottes Dionysos und Demeter. Erika Simon betrachtet die
Kultur der Ammen und Beschützerinnen in der griechischen Kultur, wie sie
in Hymnen, Mythen und anderer Dichtung überliefert sind und stellt ihre
schlüssige These vor, dass einige Ausstellungsstücke in der Münchner
Glyptothek Ammen darstellen.
Die weiteren Beiträge sind unter dem Begriff Gräberinnen
zusammengefasst:
Hierbei geht es nicht mehr um Göttinnen und Götter, sondern um
verschiedene Einzelthemen der archäologischen Forschung: zum Beispiel um
die Herstellung von Grabstöcken bei Aborigini-Frauen, Erhebungen zu
Geschlechterunterschieden in der Bestattung der Mittellatènezeit in der
Schweiz (eine Epoche der keltischen Kultur ca. 450 v.u.Z. bis ca. 100
n.u.Z.), sowie in der Linienbandkeramik-Kultur in Thüringen (ca. 5.500
v.u.Z.).
Es folgt ein interessanter Artikel zur subjektiven Arbeitsweise der
Archäologie und den daraus entstehenden Gender-Fragen. Eines von zwei
Beispielen ist hierfür die Löwenmenschstatuette, die von einem
Wissenschaftler mehr als männlich angesehen worden war, jedoch ebenso
weiblich sein könnte, vermutlich aber einfach nicht genau zuzuordnen
ist.
Das zweite Beispiel sind die unhinterfragten Geschlechterrollen, die in
einer
populärwissenschaftlichen Sendung der ARD über die NeandertalerInnen
transportiert wurden.
Schließlich geht es unter dem Stichwort "gelehrte Frauen" um die ersten
Frauen in Deutschland in der Männerdomäne Archäologie zu Anfang des 20.
Jahrhunderts und der Geschichte des Netzwerks archäologisch arbeitender
Frauen.
Insgesamt ist der Reader eine spannende Lektüre für archäologisch oder
feministisch (oder beides) interessierte Menschen ebenso wie für
forschungsinteressierte HeidInnen.
jana
Göttinnen, Gräberinnen und gelehrte Frauen
Sylvie Bergmann, Sibylle Kästner, Eva-Maria Mertens (Hrsg.)
Waxman Verlag
ISBN 3-8309-1285-4, 14,90 Euro
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Nezte weben
Reclaiming
DIE RECLAIMING-COMMUNITY
Die Reclaiming-Community ist eine Gemeinschaft in den USA, Kanada und
Europa, in der Frauen und Männer daran arbeiten, Spiritualität und
Politik zu verbinden. Reclaimings Leitidee ist in der Religion und Magie
der Göttin verwurzelt, der immanenten Lebenskraft. In den Witchcamps und
Ritualen bestärken wir uns selbst und andere darin, unsere Stimmen,
Körper, Energie, Intuition und Sinne auszubilden, damit wir die Vision
einer neuen Kultur ins Leben bringen können.
Reclaiming ist keine Religionsgemeinschaft mit formeller Mitgliedschaft,
Interessierte ordnen sich völlig frei zu und bringen sich je nach
persönlichem Bedürfnis und nach individuellen Möglichkeiten ein.
Die deutsche Reclaiming-Gemeinschaft besteht seit Mitte der achtziger
Jahre und ist seitdem kontinuierlich gewachsen. Ein wichtiger Treffpunkt
ist das regelmäßig veranstaltete Norddeutsche Witchcamp, eine
Intensiv-Ritualwoche für Frauen mit amerikanischen und deutschen
Lehrerinnen.
Grundlage der Reclaiming-Arbeit sind die Reclaiming-Prinzipien der
Einigkeit.
"Mein Gesetz ist die Liebe zu allen Wesen..."
Der Aufruf der Göttin
Die Werte der Reclaiming-Tradition gründen sich in unserer Auffassung,
dass die Erde lebendig ist und dass alles Leben heilig und miteinander
verbunden ist. Wir betrachten die Göttin als immanent in den Kreisläufen
der Erde, die aus Geburt, Wachstum, Tod, Verfall und Wiedergeburt
bestehen. Unsere Praxis entspringt einer tiefen spirituellen
Verpflichtung gegenüber der Erde, der Heilung und der Verbindung von
Magie mit politischem Handeln.
Jede/r von uns verkörpert des Göttliche. Unsere höchste spirituelle
Autorität liegt in unserem eigenen Inneren und wir brauchen keine andere
Person, die das Heilige für uns auslegt. Wir fördern eine
Geisteshaltung, die Fragen stellt, und wir ehren die intellektuelle,
spirituelle und schöpferische Freiheit.
Wir sind eine dynamische Tradition, die sich ständig weiterentwickelt,
und stolz nennen wir uns Hexen. Wir verehren Göttin und Gott, wir
arbeiten mit weiblichen und männlichen Bildern vom Göttlichen, immer in
dem Bewußtsein, dass ihr Wesen ein Mysterium ist, das weit über jegliche
Gestalt hinausreicht. Die Rituale unserer Gemeinschaft sind
teilnahmeorientiert und ekstatisch, sie feiern die Kreisläufe der
Jahreszeiten und unsere Lebenszyklen, und sie bauen Energie auf für
unsere persönliche und kollektive Heilung und für die Heilung der Erde.
Wir wissen, daß jede/r die lebensverändernde, welterneuernde Arbeit der
Magie tun kann, die Kunst, Bewußtsein willentlich zu verändern. Wir
bemühen uns, in einer Weise zu unterrichten und zu praktizieren, die
persönliche und kollektive Kräfte und Fähigkeiten fördert und die zeigt,
wie Macht aufgeteilt werden kann und der Zugang zu Führungsrollen für
alle gleichermaßen offensteht. Wir treffen Entscheidungen durch Konsens
und bringen die individuelle Selbstbestimmung in Einklang mit sozialer
Verantwortlichkeit.
Unsere Tradition ehrt die Wildnatur und ruft dazu auf, der Erde und der
Gemeinschaft zu dienen. Frieden und gewaltfreies Handeln sind hohe Werte
für uns, in Übereinstimmung mit der Regel: "Schade niemandem und tu was
du willst". Wir setzen uns für jede Art von Gerechtigkeit ein: in Bezug
auf die Umwelt, die Gesellschaft, die Politik, die Rassen, die
Geschlechter und die Wirtschaft. Zu unserem Feminismus gehört eine
radikale Machtanalyse, die erkennt, daß alle Unterdrückungssysteme
miteinander verflochten sind und ihre Wurzeln in Herrschafts- und
Kontrollstrukturen haben.
Wir heißen alle Geschlechter, alle Rassen, alle Altersstufen und
sexuellen Orientierungen willkommen, und wir begrüßen all die
Verschiedenheiten der Lebenssituationen, Hintergründe und Fähigkeiten,
die unsere Vielfalt bereichern. Wir bemühen uns um die leichte
Zugänglichkeit und Geschütztheit unserer öffentlichen Rituale und
Veranstaltungen. Wir versuchen, die nötige gerechte Bezahlung unserer
Arbeit in Einklang zu bringen mit unserem Einsatz dafür, daß Menschen
aller Einkommensstufen dazu Zugang haben sollen.
Alle Lebewesen verdienen Achtung. Alle werden erhalten von den heiligen
Elementen Luft, Feuer, Wasser und Erde. Wir arbeiten dafür,
Gemeinschaften und Kulturen zu schaffen und zu erhalten, die unsere
Werte verkörpern und die helfen können, die Wunden der Erde und ihrer
Völker zu heilen und so eine nachhaltige Lebensgrundlage für uns selbst
und zukünftige Generationen zu bilden.
Donate Pahnke. www.witchcamp.de
(mehr zum Thema Reclaiming und übers letztjährige Feencamp im nächsten
Schlangengesang)
Das nächste Feencamp findet vom 9.-16.7.2004 statt.
Thema: Dornröschen - Traumzeit und Erwachen zur rechten Zeit.
Der Flyer mit Anmeldetalon erscheint im Dezember 03 und wird auf Anfrage
gerne zugeschickt.
Preise: gesamte Woche inkl. Vollpension, inkl. vollem Kursprogramm je
nach Buchungszeitraum und Unterbringung (Zelten, Doppelzimmer mit oder
ohne eigenes Bad) zwischen 560 Euro und 720 Euro
  
Kontaktanzeigen
Hallo,
wir veranstalten Jahreskreis- und Vollmondfeste mit Lagerfeuer für klein
bis
groß auf dem Bauspielplatz Kolle 37 in Prenzlauer Berg. Schwerpunkt ist
der
spielerische Umgang mit den Kräften der Natur. Wir sind Kathrin Lange,
Spiel- und Theaterpädagogin und Patricia Schädlich, Film- und
Theaterregisseurin
Kontakt: pschadlich @ hotmail . com (ohne Leerzeichen)
  
Kalender
Feiertage
März
Dieser Monat hieß im antiken Griechenland "Elaphebolion" und war der
Göttin Artemis in ihrem Aspekt als Jägerin geweiht. Das dazugehörige
Fest fand am 6. Tag des Mondmonats statt. Dieses Jahr am 26./27.März
1. März: Matronalia: Fest zu Ehren der römischen Göttin Juno Lucina (lat:
lux = das Licht) (siehe Anhang); Göttin der Ehe und "Geburtshelferin"
Quelle: www.imperiumromanum.com, www.novaroma.org
Tag des römischen Neujahres.
12. März: Tag des Martyriums der Hypatia, griechische Philosophin von
Christen ermordet 415 n.u.Z.
Quelle: Zsuzsanna E. Budapest
15. März: Feriae Annae Perennae: Fest der Anna Perenna; römische Göttin
des Jahreskreises
Quelle: der römische Festkalender (Reclam), Zsuzsanna E.Budapest,
www.imperiumromanum.com
15.-27. März: 15.3.Beginn der Hilarien: Feierlichkeiten zu Ehren der
phrygischen Göttin Kybele und des Attis in Rom (siehe Text)
Quelle: E.O.James: der Kult der großen Göttin, Hans Kloft:
Mysterienkulte der Antike, Marion Giebel: das Geheimnis der Mysterien
17. März: Liberalia: römisches Frühlingsfest zu Ehren des Götterpaares
Liber und Libera ; Götter pflanzlichen, tierischen und menschlichen
Wachstums
Quelle: der römische Festkalender (Reclam), www.novaroma.org
19. -24. März: Quinquatrus: Fest der römischen Göttin Minerva: Göttin
der Kunst und des Handwerks (siehe Anhang)
Quelle: der römische Festkalender (Reclam), Zsuzsanna E.Budapest,
www.imperiumromanum.com, www.novaroma.org
26./27. März: Elaphebolia: Fest der griechischen Göttin Artemis in ihrem
Aspekt als Göttin der Jagd. An diesem Tag wurden der Göttin zu Ehren
Kuchen aus einem Teig mit Honig und Sesam gebacken, welche die Form von
Hirschen hatten
Quelle: www.promachos.org, www.numachi.com
30. März: Fest der Concordia: die römische Göttin der Eintracht
Quelle: www.novaroma.org
31.März: Fest der römischen Göttin Luna: Göttin des Mondes
Quelle: www.novaroma.org
April
Im antiken Griechenland gehörte der April zu den Mondmonaten
Elaphebolion und Mounychion. Mounychion hatte den Namen von dem Fest
Mounychia bei dem Artemis als Mondgöttin und Herrin der Tiere geehrt
wurde.(siehe Mai).
In Rom war der April der Monat der Liebesgöttin Venus (griechisch
Aphrodite). Entstanden aus dem Mythos, dass Aphrodite nach ihrer Geburt
im April den Boden Zyperns betreten haben soll. Wo sie hintrat wuchsen
Gras und Blumen.
Im germanischen Gebiet hieß dieser Monat Ostermond. Ob die Göttin Ostara
damit in Verbindung gebracht werden kann, bleibt noch zu klären.
Festtage sollen Ostara und Walpurgis gewesen sein. Für das Ostarafest
gibt es kein überliefertes Festdatum aus vorchristlicher Zeit. Es ist
aber anzunehmen, dass der 1. Vollmond nach dem Frühlingsanfang nicht
eine christliche Erfindung ist sondern schon vorher zu diesem Vollmond
das Frühlingsfest Ostara gefeiert wurde. Dieses Jahr wäre das der
5.April.
1. April: Veneralia: Festtag der römischen Liebesgöttin Venus. Ihr war
im römischen Reich der gesamte Monat April geweiht. Sie wurde an diesem
Tag speziell auch als Venus verticordia, welche die weiblichen Herzen
verändern kann, in ihrem Tempel geehrt.
Am 1. April wurden ebenso die Fortuna Virilis, die Göttin des Glücks der
Frauen bei den Männern verehrt.
Quellen: www.novaroma.org, Mayers-Konversationslexikon
2. bzw. 4.-10. April: Megalesia: kultisches Fest der Göttin Kybele in
Rom. (siehe Text dazu)
Quellen: "der Kult der großen Göttin", E.O.James, www.novaroma.org
4./5.April: (15. Tag des griechischen Mondmonats Elaphebolion):
Galaxia: das Fest der Göttin Rhea
Quelle http://www.geocities.com/athens/parthenon/6670/doc/fest.html
5.April: Ostara-Fest: Frühlingsfest in der germanischen Religion.
Symbole des Frühlings und der Fruchtbarkeit waren sowohl Hasen wie auch
Eier. Ob es eine namensgleiche Göttin Ostara wirklich gab ist nach wie
vor umstritten.
Quelle: Gardenstone: der germanische Götterglaube
Festtag der Göttin Kwan-Yin: chinesische Göttin des Mitgefühls, der
Barmherzigkeit und Gnade, aber auch der Frauen und Kinder
Quelle: leider nur Zsuzsanna E. Budapest: das magische Jahr (im Netz
konnte ich keine Bestätigung dieses Datums finden!)
15. April: Fordicidia/Fordicalia: Fest der römischen Göttin Tellus
Mater: ein uraltes Fest zu Ehren der Erdmutter
Quellen: der römische Festkalender; Reclam, www.novaroma.org
19. April: Cerealia: römisches Fest der Göttin Ceres, Göttin der
Erdkräfte, Vegetationsgöttin (von lat. crescere = wachsen, bzw. wachsen
lassen)
Quelle: der römische Festkalender; Reclam, www.novaroma.org,
www.imperiumromanum.com
19. April: Neumond nach dem 21.3. und damit in Phönizien und Syrien
Festtag der Göttin Astarte: Mond und Vegetationsgöttin oft als Kuh oder
mit den Kuhhörnern/Mondhörnern dargestellt.
Quelle: http://www.clubs.psu.edu/up/aegsa/rome/mar26.htm
19./20.April: 30. Tag des griechischen Mondmonates Elaphebolion:
Fest der Göttin Pandia, Tochter des Zeus und der Selene, Göttin der
Helligkeit, sowohl der Sonne wie auch des Vollmondes
Quellen: http://www.geocities.com/athens/parthenon/6670/doc/fest.html,
http://mitglied.lycos.de/blackchrystal/newpage3.html
21.April: Parilia/Palilia: Fest Pales, der römischen Göttin der Weiden
und der Herden, Wächterin über die Herden
Quellen: www.imperiumromanum.com, www.novaroma.org, Mayers
Konversationslexikon: der römische Festkalender; Reclam
25.April: Robigalia: römisches Fest der Göttin (oder des Gottes) Robigo/Robigus:
Göttin des Gertreiderostes oder des Rostbrandes
Quellen: der römische Festkalender; Reclam, www.novaroma.org
Ende April bis Anfang Mai: Floralia: Fest der römischen Flora, Göttin
des Frühlings und der Blumen (siehe Texte zur Göttin Flora)
Über die Dauer und das genaue Datum des Festes gibt es unterschiedliche
Meinungen; der Grund könnte sein, dass es sich bei den Floralia laut des
römischen Festkalenders um einen Festtag der feriae conceptivae =
bewegliche Feiertage gehandelt habe.
Quellen: 28.4.-3.5. www.imperiumromanum.com, Ebenso: http://ancienthistory.about.com/library/bl/bl_ludiflorales.htm
28.4 -1.5. http://www.pantheon.org/areas/mythology/europe/roman/articles.html
27.4.-2.5. www.novaroma.org
3.5. der römische Festkalender; Reclam
30.4. Walpurgisnacht: Germanischer Festtag zu Ehren der Göttin Walpurga.
Gardenstone gibt in seinem Buch "germanischer Götterglaube" zwei
Möglichkeiten für die Herkunft des Namens Walpurga/Walburga: zum Einen
von Wald-Burga, was soviel wie Schutz des Waldes heißen soll, zum
Zweiten könne der Name von einer germanischen Seherin aus dem
2.Jahrhundert stammen, die dem Volksstamm der Semnonen angehörte und
Waluburg geheißen haben soll. In diesem Fall käme der Name von "Walus",
dem Stab der Seherin.
artemisathene

Mai
In der antiken griechischen Welt gab es für den April die Namen der
Mondmonate Mounychion und Thargelion. Thargelia, das Geburtstagsfest der
Artemis und des Apollon gab dem Monat seinen Namen.
Im römischen Reich war der Mai der Göttin Maia gewidmet (s.u.)
In der germanischen Welt hieß der Mai "Wonnemond", von "winne" = Weide.
Es war die Zeit in der die Hirten Weiden für ihre Tiere suchten.
1. Mai: Fest der römischen Göttin Maia, Muttergottheit und
Fruchtbarkeitsgöttin (siehe Text: Maia)
Quellen: www.imperiumromanum.com, http://www.novaroma.org/calendar
Festtag der Eröffnung des Tempels der römischen Göttin Bona Dea, Göttin
der Fruchtbarkeit, der Heilpflanzen und der Prophezeiungen
Quelle: www.imperiumromanum.com
Maifest im germanischen Festkalender. Der Brauch des Maibaumaufstellens
geht weit in die vorchristliche Zeit zurück. Er stammt wahrscheinlich
aus dem Kyblele und Attis-Kult Kleinasiens.
Quelle: Gardenstone: Germanischer Götterglaube
E.O.James: der Kult der großen Göttin
5./6. Mai: (16. des Mondmonats Mounychion)Mounychia: Fest der
griechischen Göttin Artemis Mounychion (Artemis als Mondgöttin und
Herrin der Tiere (siehe Text)
Quellen: http://www.geocities.com/medusa_iseum/library/griechkreis.html
http://www.geocities.com/athens/parthenon/6670/doc/fest.html#Mounykhia
6./7. Mai: (17.Mounychion) Fest der griechischen Göttin Artemis
Brabroneia (siehe Text)
Quellen: http://www.geocities.com/athens/parthenon/6670/doc/fest.html#Brabroneia
9., 11. und 13. Mai: Lemuria: römisches Fest zu Ehren der Totengeister.
Quellen: der römische Festkalender, Reclam
http://www.novaroma.org/calendar/maius2.html.de#lemuria
http://www.imperiumromanum.com/religion/antikereligion/lemures_01.htm
14. Mai: Argeis: uraltes römisches Opferfest
Quellen: www.novaroma.org
15. Mai: Fest der griechischen Göttin Maia in Rom. Sie war
Fruchtbarkeitsgöttin, Erdgöttin und Herrin der Schätze
Quellen: www.imperiumromanum.com
artemisathene
  
Quinquatrus - Fest zu Ehren Minervas
Dieses römische Fest zu Ehren der Göttin Athene war ihrem Aspekt als
Schutzherrin der Handwerker (artifices) gewidmet.
Es dauerte ursprünglich nur einen Tag, wurde aber in historischer Zeit
auf fünf Tage erweitert und fand dann vom 19. - 23. März (quinquatrus
majores) statt.
Der 19. März war der Stiftungstag des Minervatempels auf dem Aventin, es
war ein schulfreier Tag, die Lehrer erhielten ihren Jahreslohn. Da
Minerva ja auch die Göttin der Weisheit, Bildung und Gelehrsamkeit war,
wurde an ihrem Ehrentag den Vertretern der Lehre ihr Lohn ausbezahlt.
Nach Ovid feierten besonders folgende Handwerksberufe an Quinquatrus die
Göttin Minerva: Woll- und Flachsspinnerinnen, WeberInnen, WalkerInnen,
FärberInnen, WäscherInnen, Schuster, Zimmerleute, Ärzte und andere
Heilberufe, MalerInnen, BildhauerInnnen, Toreuten (Künstler die Metall
verarbeiteten und ziselierten), sowie später auch Dichter und
Schauspieler. Auch die Flötenbläser, welche bei Opferhandlungen
unentbehrlich waren, huldigten Minerva, sie hatten aber einen eigenen
Festtag dafür: den 13.Juni (quinquatrus minusculae).
Quellen: der römische Festkalender (Reclam), www.imperiumromanum.com
artemisathene

Hilaria - das Fest der Freude
Frühlingsfest der Kybele und des Attis in Rom
Nachdem der Kult der Kybele im 1. nachchristlichen Jahrhundert einen
deutlichen Aufschwung erlebte wurde die Verehrung der phrygischen
Gottheiten auch in die römische Staatsreligion aufgenommen.
So kam es, dass auch das Frühlingsfest im März feierlich begangen wurde.
Der Ablauf des Festes war wie folgt:
15.3. Prozession der Cannopahori (Schilfrohrträger): Erinnerung an die
Auffindung des jungen Attis durch Kybele im Schilf des Flusses Sangarios
in Phrygien. Wahrscheinlich ursprünglich ein Ritus um die Fruchtbarkeit
der Felder sicherzustellen. Ein sechs Jahre alter Stier, der in der
Prozession getragen wurde vom Archigallus (Oberpriester) geopfert.
Hierauf folgte ein einwöchiges Brotfasten.
Am 22.3. wurde eine heilige Kiefer (Pinie) im Wald der Kybele außerhalb
Roms gefällt, in Leinen gewickelt, um den toten Attis darzustellen und
mit Veilchen umwunden, die aus dem Blut des Vegetationsgottes Attis
erwachsen sein sollen.
Dann wurde das hölzerne Bild des Attis an den Baum gehängt und er wurde
zum Tempel auf dem Palatin gebracht und aufgestellt. Dieser Tag wurde
dies violae (Tag der Veilchen) genannt.
Am darauf folgenden Tag wurde streng gefastet.
24.3. Dies Sanguis: Der Tod des Attis wird beklagt. Mit gellenden
Schreien, Getrommel, Pfeifenspiel und dem symbolischen Arm-Einschneiden
des Archigallus, was die Selbstverstümmelung (Selbstkastration) der
Einzuweihenden (Neophythen) in früheren phrygischen Riten symbolisieren
sollte. Der Rest der Galli (eunuchische Priester) geißelte sich und
schnitt sich ins Fleisch, um das Blut in einem gemeinsamen Opfer mit der
trauernden Magna Mater und ihrem toten Geliebten zu vereinigen. Wohl die
Wiederbelebung eines alten Erneuerungs- und Begräbnisrituals.
Im Ursprungsgebiet des Kybele-Kultes (Phrygien, Syrien, Lydien, etc)
waren die Riten aber noch grausamer: In ihrer Raserei sollen sich die
jungen Einweihungswilligen entmannt haben. Sie rannten angeblich mit den
abgeschnittenen Geschlechtsteilen durch die Stadt und warfen sie in die
Häuser. Als Tausch erhielten sie weibliche Kleider und Schmuck.
In der römisch-hellenistischen Welt war die rituelle Kastration
verboten.
Am Abend des 24.3. wurde das Wehklagen wieder lauter und ging durch die
ganze Nacht ohne Schlaf und Essen (panychis) weiter, bis wahrscheinlich
in der Morgendämmerung des 25. vom Priester die Ansage gemacht wurde:
"Seid guten Mutes, ihr Neophyten, wenn ihr seht, dass der Gott gerettet
ist. Denn auch wir werden nach unserer Mühe Rettung finden". So
versprach der Oberpriester den Gläubigen ein Weiterleben nach dem Tod,
sowie es Attis gelungen war durch den Tod in ein neues Leben zu gehen.
In Rom wurde dieser Tage als Karneval mit Festessen, Belustigung,
obszönen Maskeraden und allgemeiner Zügellosigkeit begangen, ähnlich den
Saturnalien: ohne Respekt vor der Autorität und ohne Rücksicht auf
Verbote.
Der 26.3. war ein Ruhetag in den Feierlichkeiten der Hilarien.
27.3. Lavatio. An diesem Tag fand die Waschung der Statue der Magna
Mater im Almo statt. Dazu wurde die Statue in einer Prozession auf einem
Ochsenkarren an den Fluss gebracht. Barfüßige Patrizier gingen voraus,
Pfeifen und Tamburinmusik begleitete die Prozession. Am Fluss wusch der
Archigallus, in Purpur gekleidet den Wagen und die Statue der Kybele,
sowie die rituellen Gegenstände mit einem alten Ritus. Das Fest endete
mit dieser Waschung. Der blumengeschmückte Wagen mit dem
Meteoriten-Steinbild wurde zu seinem Schrein auf dem Palatin
zurückgebracht wo er bis zum nächsten Jahr blieb.
Quelle: der Kult der großen Göttin, E.O.James, Mysterienkulte der
Antike, Hans Kloft, Das Geheimnis der Mysterien, Marion Giebel
artemisathene

Brabroneia - Fest für Artemis
Dieses Fest zu Ehren der Göttin Artemis fand am 17, des Mondmonats
Mounychion statt. Auch an diesem Festtag wurden die Riten von den Arktoi,
den kindlichen Priesterinnen der Artemis zelebriert.
In einer Prozession führten die Arktoi wieder 1 weiße, weibliche Ziege
zum Opfer. Mit sich führten sie in Körben "Heleni" die heiligen
Gerätschaften des Kultes der Göttin.
Auch bei diesem fest tanzten die jungen Priesterinnen zu Ehren der
Göttin.
artemisathene

Veranstaltungen
13. März
Nürnberg, Workshop
Lilith - Adams erste Frau oder .... Fragen an unser Gottes- und
Menschenbild
Samstag, 13. März um 13 - 18 Uhr
verbindliche Anmeldung unter Tel. 0911 231-8598
Anmeldeschluss: 10.3.2004
Teilnahmegebühr: 25,- €
Lange Zeit galt sie als verschollen oder als Geheimtipp in der
jüdisch-christlichen Mystik: Wer weiß schon, dass Lilith nicht nur
als Adams erste Frau galt, sondern durchaus als weibliche Seite
Gottes verehrt wurde? In den drei monotheistischen Religionen gilt
Lilith als die erste Frau Adams, mächtig und geistbegabt, attraktiv,
unsterblich. Nach der Trennung von Adam und der Erschaffung Evas wird
sie zur nächtlichen umherschweifenden Dämonin. Was bedeutet diese
Urgeschichte für unser Gottes- und Menschenbild? Im Workshop von Frau
Dr. Vera Zingsem werden theologische und psychologische Anregungen zur
Gestalt der Lilith gegeben und wird durch Referat, Gespräch,
Imagination, Musik und Bewegung mit den Symboliken gespielt. Die
Teilnehmerinnen können ihre Schwerpunkte selbst im Workshop
bestimmen.
Quelle: "Kulturzentrum im Künstlerhaus" Heft 03/2004
Veranstaltungen zum Frauenmonat März - Lilith
Kontakt: KuF / AK-Frauen, Stefanie Gemählich, Tel.: 0911 231-8598
Information/Aktuelles: www.frauen-ak-nuernberg.de
20. März
Am 20.03.2004 findet in Düsseldorf der sechste Dreck-weg-Tag
statt.
Anmeldungen werden bis zum 20.03.2004 unter folgenden Nummern
entgegengenommen:
montags bis freitags 9 bis 16 Uhr Tel.: 0211/82337325 oder
rund um die Uhr per Fax: 0211/83099660
Beim Dreck-weg-Tag im Jahre 2001 schaffte Düsseldorf mit 11.116
Teilnehmern
sogar den Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde. Helft alle mit, dass
dieser
Eintrag noch überboten wird. Müllsäcke und Handschuhe werden bereit
gestellt.
Weitere Infos unter www.duesseldorf.de
21. März
Berlin: Herzliche Einladung zum Frühlingsbeginn mit
Sternen-Heilritual.
Ich freue mich, mit Dir/Euch zum Frühlingsbeginn ein STERNEN-RITUAL in
Kontakt mit Göttinnenenergien zu feiern. Das Ritual bringt Dich in Deine
Kraft und Mitte
und in nahem Kontakt zu Deinen verbundenen GeistbegleiterInnen. Und es
macht Spass, zusammen in den Frühling zu tanzen!
Wir treffen uns am 21. März um 19 Uhr im WAMOS-Zentrum, Hasenheide 9, 2.
Hof, 4. Stock (Nähe Herrmannplatz, Berlin-Neukölln). Der Eintritt kostet
10 Euro.
Bitte melde Dich an bei:
Sabine Gleichmann Tel. 05193 97 01 03 oder
Monika Christann Tel. 030 47 08 08 21 (abends).
Wenn Du Lust hast, kannst Du etwas Schönes zum Frühling mitbringen zum
Schmücken unserer Raummitte, gerne Deine Kraftgegenstände, oder etwas,
was Du heilen oder aufladen
möchtest.
Es freut sich auf Dich Sabine Gleichmann
25. März
Göttinnen "zum Anfassen" - FrauenZirkel "Die Göttin lebt"
Berlin-Mitte, 19 Uhr, an der Kasse des Pergamon-Museum
Führung durch die vorderasiatische Abteilung auf den Spuren der
Göttin(nen)
22. April
Göttinnen "zum Anfassen" - FrauenZirkel "Die Göttin lebt"
Berlin-Schöneberg, 19 Uhr, ASTRO-CAFÉ, Gleditschstraße 47,
zwischen U Eisenacher Str. / U Kleistpark
  
Impressum
Schlangengesang – der Rundbrief für Göttinnenspiritualität wird von
keiner Organisation herausgegeben, sondern von Privatpersonen, die sich
zu diesem Zweck zusammen fanden.
V.i.S.d.P.: Nora Bugdoll, Florastraße 57b, 13187 Berlin
Bilder:
Schlangengesanglogo von Distelfliege
Zierelemente von jana und Caitlin
Dieser Rundbrief darf nur als Ganzes und unverändert in der vorliegenden
Form weiter verbreitet werden. Eine Weiterverbreitung als Ganzes ist
erwünscht.
Das Copyright des vorliegenden Materials (Bilder, Texte, Grafiken,
Dateien u.ä.) liegt bei den jeweiligen AutorInnen, KünstlerInnen, die im
Einzelnen der Redaktion namentlich bekannt sind. Jegliche
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